Stand: 19.04.12, 00:26 Uhr
Datum: Mittwoch, 18. April 2012, ca. 13:00 – 19:00 Uhr
Ort: Hennigsdorf, LK Oberhavel, Brandenburg
(gs) Der Fall bleibt mysteriös: Der Mann der seit dem Mittwochnachmittag die Sicherheitskräfte in Hennigsdorf bei Berlin in Atem hielt, ist tot. Spezialkräfte des SEK fanden den Mann am Abend stranguliert vor, eine Fremdeinwirkung sei laut Polizeisprecher Toralf Reinhardt ausgeschlossen.
Der 26-jährige Berliner war gegen 13 Uhr in die Geschäftsräume einer Baufirma getreten und hatte dort wirre Forderungen gestellt, Mitarbeiter rief die Polizei. Dann gab der Mann an, er habe eine Bombe, die er zur Explosion bringen wolle, würde man seinen Forderungen nicht nachkommen.
Stand: 18.04.12, 11:56 Uhr
Ort: A27 Höhe Achim-Nord, Landkreis Verden, Niedersachsen
(cd) Ein schwerer Unfall am Stauende forderte am Mittwochmorgen in Niedersachsen eine Tote und vier Schwerverletzte.
Nach ersten Angaben staute sich der Verkehr an der Anschlussstelle Achim-Nord in Richtung Bremen auf. Grund dafür war ein LKW-Unfall auf der Autobahn 1. Der Fahrer eines Passats übersah dann offenbar das Stauende und raste nahezu ungebremst in drei stehende PKW und schob diese aufeinander. Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurden alle Fahrzeuge stark zerstört. Eine 27-jährige Frau, die als Beifahrerin im zuerst getroffenen Corsa saß, wurde beim Aufprall tödlich verletzt und war sofort tot. Der 25-jährige Fahrer des Corsa erlitt schwerste Verletzungen. Weitere drei Insassen aus Mercedes und Audi wurden ebenfalls schwer verletzt. Der Fahrer eines Passats, der noch in den Corsa gefahren war, blieb unverletzt. Nach neuesten Erkenntnissen hatte der Unfallverursacher, ein Pole, 1,07 Promille Atemalkohol.
Stand: 18.04.12, 11:16 Uhr
(cd) Schwerer Verkehrsunfall am Mittwochmorgen in Hamburg: Eine Frau wurde von einem LKW überrollt und schwer verletzt.
Nach ersten Angaben wollte die ältere Frau kurz vor einem Fußgängerüberweg eine Hauptverkehrsstraße überqueren und wurde dabei von einem LKW erfasst. Ob der LKW-Fahrer die Frau übersah oder die Frau ohne auf den Verkehr zu achten einfach über die Straße ging, ist noch unklar.
Stand: 18.04.12, 09:57 Uhr
Stand: 18.04.12, 09:04 Uhr
Datum: Mittwoch, 18. April 2012, ca. 08:00 Uhr
Ort: Oststeinbek, Kreis Stormarn, Schleswig-Holstein
(cd) Ungewöhnlicher Feuerwehreinsatz in Oststeinbek bei Hamburg: Eine etwa 250 kg schwere Frau war akut erkrankt und sollte in ein Krankenhaus gebracht werden, doch die örtliche Freiwillige Feuerwehr konnte die Frau nicht über das enge Treppenhaus aus ihrer Wohnung im 2. Stock zum Rettungswagen bringen. Somit musste in Hamburg um Amtshilfe gebeten werden: Die Kollegen in der Hansestadt verfügen über Spezialbetten, einen Großraumwagen und Höhenretter.
Stand: 17.04.12, 23:22 Uhr
Datum: Dienstag, 17. April 2012, ca. 18:00 Uhr
(gs) Die besorgten Bürger hatten Antworten auf viele brennende Fragen rund um das Brennpunkt-Thema der Ex-Sicherungsverwahrten erhofft… vergeblich.
In einer Art Bürgersprechstunde in der Schule Stengelestraße im Hamburger Stadtteil Horn hat der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz am Dienstagabend mit interessierten Bürgern des Stadtteils über deren Sorgen und Probleme gesprochen. Direkt vor dem Veranstaltungsort hatte die Bürgerinitiative, die sich gegen die Unterbringung von Sicherungsverwahrten in Hamburg-Jenfeld engagiert, mit zahlreichen Plakaten demonstriert. Bürgermeister Scholz ging wortlos an den Demonstranten vorbei und sprach das Thema auch auf der Versammlung nur kurz an. Für die Ex-Sicherungsverwahrten würde versucht werden, zum Ende des Jahres eine neue Unterbringungsmöglichkeit zu suchen, bisher sei noch keine gefunden worden. Ein anschließendes Statement von Olaf Scholz wurde abgelehnt.
Stand: 17.04.12, 17:52 Uhr
Stand: 17.04.12, 10:06 Uhr
Datum: Dienstag, 17. April 2012, ca. 09:30 Uhr
Ort: A2 Fahrtrichtung Hannover, nahe AS Lehrte, Niedersachsen
(ah) Auf der A2 bei Hannover hat sich schon wieder ein schwerer Unfall ereignet. Im Gegensatz zum gestrigen Vorfall, bei dem ein LKW in einen zweiten Lastwagen krachte, leider mit tödlichem Ausgang,
Ersten Angaben zufolge kam es aufgrund einer Baustelle am Autobahnkreuz Hannover-Ost zu stockendem Verkehr. Der Fahrer eines Tanklastzuges erkannte zu spät, dass vor ihm mehrere Fahrzeuge anhalten mussten und fuhr gegen einen PKW, der daraufhin auf den Pannenstreifen geschoben wurde. Anschließend prallte der Tanklastzug offenbar ungebremst gegen einen LKW. Der Aufprall war so heftig, dass das stehende Fahrzeug auf einen weiteren Lastwagen geschoben wurde.
Stand: 17.04.12, 05:18 Uhr
Datum: Dienstag, 17. April 2012, ca. 02:00 Uhr
Ort: Rodenkirchen, LK Wesermarsch, Niedersachsen
(gs) Ein Einfamilienhaus in Rodenkirchen (Landkreis Wesermarsch) ist in der Nacht zu Dienstag durch ein Feuer fast völlig zerstört worden. Die Bewohner kamen nur durch Zufall mit dem Leben davon: Das Ehepaar war auf dem Sofa im Erdgeschoss eingeschlafen und befand sich glücklicherweise nicht im Obergeschoss, in dem die Flammen wüteten.
Gegen 2.00 Uhr waren die Bewohner durch einen lauten Knall wach geworden und stellten sofort den Brand fest. Ihnen gelang es noch sich ins Freie zu retten und die Feuerwehr zu alarmieren.
Stand: 16.04.12, 13:14 Uhr
Datum: Montag, 16. April 2012, ca. 09:00 Uhr
Ort: Tungeln, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
(ah) Ein solches Hilfsmittel haben die Polizisten bei den Ermittlungen zur Klärung eines schweren Verkehrsunfalls nicht alle Tage: Die Überwachungskamera eines Autohändlers filmte die Sekunden unmittelbar vor und nach dem Frontalzusammenstoß zwischen einem Opel Corsa und einem LKW im niedersächsischen Tungeln. Der Kleinwagen war praktisch genau vor dem Geschäft des Autohändlers in den Gegenverkehr geraten; der Fahrer des Lastwagens konnte nicht mehr ausweichen. Die junge Corsa-Fahrerin wurde in dem völlig zerstörten Wrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Sie erlitt schwere Verletzungen; der LKW-Fahrer blieb unverletzt.
Stand: 16.04.12, 11:38 Uhr
Datum: Montag, 16. April 2012, ca. 08:00 Uhr
Ort: Bovenden, Landkreis Göttingen, Niedersachsen
(ah) Großeinsatz für die Feuerwehr in Bovenden bei Göttingen: Eine ca. 1000 m² große Möbellagerhalle eines Sonderpostenhändlers war am Montagmorgen in Brand geraten.
Die Feuerwehr rückte mit einem etwa 80 Kräften umfassenden Großaufgebot an, um gegen die Flammen vorzugehen. Die Einsatzkräfte hatten zunächst Schwierigkeiten, in das Innere der gut gesicherten Halle zu gelangen, es gelang ihnen jedoch schließlich, das Feuer nach rund zwei Stunden unter Kontrolle zu bringen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner über Rundfunkdurchsagen aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Stand: 16.04.12, 11:21 Uhr
Datum: Montag, 16. April 2012, ca. 10:00 Uhr
Ort: A2 Fahrtrichtung Dortmund, nahe AS Hannover-Langenhagen, Niedersachsen
(ah) Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Montagmorgen für erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der A2 bei Hannover gesorgt. Ersten Angaben zufolge musste ein LKW verkehrsbedingt abbremsen, was der Fahrer eines nachfolgenden Lastwagens offenbar zu spät erkannte. Er wollte dem Hindernis noch ausweichen, konnte den Zusammenprall jedoch nicht mehr verhindern.
Der Beifahrer des auffahrenden LKW wurde in der Fahrerkabine eingeklemmt. Feuerwehrleute mussten den Schwerverletzten befreien. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen, der Fahrer des ersten LKW blieb unverletzt.
Stand: 16.04.12, 11:01 Uhr
Datum: Montag, 16. April 2012
Ort: Emden, Niedersachsen
(ah) Ein Frachtschiff der Emder Reederei Bockstiegel sollte Presseberichten zufolge offenbar iranische Waffen nach Syrien bringen. Demnach soll die „Atlantic Cruiser“ die Waffen in Dschibuti von einem iranischen Frachter übernommen haben. Das Schiff wurde inzwischen kurz vor Erreichen des syrischen Hafens Tartus gestoppt.
Weitere Hintergründe sind noch nicht bekannt. Das Bundeswirtschaftsministerium geht in diesem Fall Hinweisen auf eine Verletzung des Waffenembargos gegen Syrien nach.
Stand: 15.04.12, 23:38 Uhr
Datum: Sonntag, 15. April 2012, ca. 23:00 Uhr
Ort: Lübeck, Schleswig-Holstein
(cd) Brandeinsatz am Abend in Lübeck-St. Lorenz:
Die Feuerwehr in Lübeck musste am späten Sonntagabend zu einem Brand in einer Tiefgarage ausrücken. Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte standen ein Roller und ein PKW in Vollbrand, die Tiefgarage war stark verqualmt. Unter schwerem Atemschutz gingen Kräfte in die Tiefgarage vor. Trotz des schnellen Einsatzes brannte der Roller komplett aus, der PKW wurde massiv im Frontbereich beschädigt. Auch die Tiefgarage wurde durch die Flammen in Mitleidenschaft gezogen.
Stand: 15.04.12, 23:25 Uhr
Datum: Sonntag, 15. April 2012, ca. 22:00 Uhr
Ort: Lübeck, Schleswig-Holstein
(cd) Gerechte Strafe kommt manchmal offenbar früher als man denkt…
Am späten Sonntagabend ereilte dieses Schicksal mehrere jugendliche Randalierer in Lübeck. Die Heranwachsenden hatten am Abend in einem Mehrfamilienhaus in Lübeck-Moisling in einem Fahrstuhl offenbar wild randaliert. Die Strafe für die Randalierer kam sofort, denn der Fahrstuhl blieb stecken. Den Randale-Kids blieb nichts anderes übrig, als den Notruf zu wählen und zu warten.
Stand: 15.04.12, 20:55 Uhr
Datum: Sonntag, 15. April 2012 / Samstag, 14. April 2011, ca. 20:00 Uhr
Ort: Süderlügum, Landkreis Nordfriesland / Schleswig-Holstein
(si) Es waren gespenstische Szenen, die sich in dem kleinen Ort Süderlügum direkt an der Deutsch-Dänischen Grenze abgespielt haben: Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückt an, Gefahrgutexperten in Schutzanzügen arbeiten in einem Abstellraum neben einem Mehrfamilienhaus. Kurz zuvor hatte der Sohn des Hausbesitzers in diesem Raum verdächtige Behälter entdeckt. Da diese zum Teil mit Totenkopf-Warnaufklebern und einer Warnung für radioaktives Material gekennzeichnet waren, alarmierte der Mann die Polizei, die sofort auch die Feuerwehr anforderte. Um eine Gesundheitsgefahr für die Anwohner auszuschließen, wurden alle Gebäude in einem Umkreis von 100 Metern um das Haus evakuiert. Ein Expertenteam des Gefahrgut-Löschzuges musste mit Geigerzählern und in Schutzanzügen in den Lagerraum vorrücken, der sich zwischen dem Wohnhaus und der Garage befindet, um die Behälter zu bergen und ins Freie zu bringen. Nach Angaben der Polizei wurden die Chemikalien dort auf keinen Fall ordnungsgemäß gelagert – wie diese dahin gelangt sind, ist dennoch bislang unklar. Nach der Bergung wurden die gefährlichen Stoffe, bei denen es sich neben radioaktivem Strontium auch um Brom, Quecksilber und Platinasbest handelt, sicher verschlossen und zur weiteren Untersuchung an das Landeskriminalamt übergeben, so dass von ihnen mittlerweile keine Gefahr mehr ausgeht.
Stand: 15.04.12, 03:26 Uhr
Ort: Strücklingen bei Ramsloh, Saterland, LK Cloppenburg, Niedersachsen
(gs) Ein spektakulärer Unfall ereignete sich am Samstagabend mitten in der kleinen Ortschaft Strücklingen im niedersächsischen Saterland (LK Cloppenburg). Ein 24-jähriger Golffahrer war offenbar mit viel zu hoher Geschwindigkeit durch den Ortskern gefahren und hatte dann im Bereich einer leichten Kurve und einer Fahrbahninsel die Kontrolle über den Wagen verloren. „Mein Mann hörte es krachen, dann flog der Wagen regelrecht von der Straße“, berichtet Anwohnerin Maria Cordes. Das Auto hob dabei ab, zertrümmerte einen großen Stromkasten und überflog einen Graben. Dann prallte das Auto in die Wand eines Wohnhauses und kam dort zum Stehen. Der Aufprall war so heftig, dass große Mauerteile einstürzten und ein Fenster samt Rahmen zerbarst. Im Inneren wurde die Küche zerstört: Geschirr flog aus den Schränken, selbst der Geschirrspüler wurde aus der Verankerung herausgerissen. Die Hausbewohnerin, die gerade vom Einkaufen wiederkam erlitt einen Schock und musste in eine Klinik. Der Autofahrer selber war zunächst im Fahrzeug eingeschlossen. Die Feuerwehr war sehr rasch vor Ort, um die Person zu befreien und dem Rettungsdienst zu übergeben. Der junge Mann kam schwer verletzt in ein Krankenhaus nach Leer. Besonders kurios: Die Feuerwehr war gerade am Feuerwehrhaus bei der feierlichen Einweihung des neuen Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuges (HLF) und war somit besonders schnell am Einsatzort. Das neue Fahrzeug kam somit samt Girlanden-Schmuck zum ersten Einsatz.
Stand: 14.04.12, 16:48 Uhr
Stand: 14.04.12, 11:43 Uhr
Datum: Samstag, 14. April 2012, ca. 08:00 Uhr
(et) Einen emotional schwierigen Einsatz mussten die Feuerwehr und Rettungsdienste am frühen Samstagmorgen im niedersächsischen Wapeldorf im Ammerland verkraften.
Dort war auf einer mit vielen Bäumen bestückten Allee, ein PKW aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, zwischen den Bäumen hindurch geschleudert und hat sich anschließend auf einem Feld neben der Landstraße überschlagen. Danach fing der Kleinwagen offenbar augenblicklich Feuer. Als die Feuerwehr kurz darauf an der Unfallstelle eintraf, brannte der Wagen bereits lichterloh. Der eingeklemmte Insasse war aus dem auf dem Kopf liegenden PKW nicht mehr befreien und verbrannte in dem Unfallwrack. Für die Feuerwehr ein schwieriger Einsatz, nicht mehr helfen zu können. Sie konnten den Wagen nur noch ablöschen und nichts mehr für den Fahrer tun. Lüder Behrens von der Polizei Ammerland: „Es ist schwierig, diese Hilflosigkeit, die Bilder hat man noch Tage lang im Kopf“. Wie viele Personen sich zum Unfallzeitpunkt in dem Wagen befunden haben, steht derzeit noch nicht fest. Der oder die Fahrerin des Wagen ist bis zur Unkenntlichkeit verbannt und konnte aus dem völlig zerstörten Wrack noch nicht geborgen werden. Ob ein Wildwechsel ober ein technischer Defekt Ursache für den schrecklichen Unfall war ist noch unklar. Die Polizei hat umfangreiche Ermittlungen aufgenommen um den Hergang genau rekonstruieren zu können.
Stand: 14.04.12, 06:31 Uhr
Datum: Samstag, 14. April 2012, 5.00 Uhr
Ort: Delmenhorst, Innenstadt
(gs) Und plötzlich tat sich der Boden auf – und dann kam das Wasser…
Ein massiver Wasserrohrbruch direkt unter einer zentralen Kreuzung in der Innenstadt von Delmenhorst hat am frühen Samstagmorgen für ein kleines „Land Unter“ gesorgt. Fast zwei Stunden lang sprudelte das Wasser aus dem Krater direkt am Eingang zur Fußgängerzone, Mitarbeiter der Stadtwerke versuchten durch so genanntes Abschiebern der Leitung den Zufluss zu stoppen. Aufgrund der zentralen Lage des geborstenen Leitungspunktes musste das Wassernetz jedoch weiträumig abgestellt werden, bis der Wasseraustritt endgültig nach fast zwei Stunden versiegte.
Meldungen
