Aktuelle Meldungen

nordrhein_westfalen
Dienstag, 29. Oktober 2013, ca. 23:00 Uhr
Niederaußem, Stadt Bergheim, Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen
News-Nr.: 17788

Schießerei in Autohaus:
Erst Schüsse, dann Baseball-Schläger-Angriff: Blutige Attacke in amerikanischem Autohaus fordert mehrere Schwerverletzte - Mordkommission eingerichtet

Autohaus handelt mit amerikanischen Sportwagen und war erst vor kurzem eröffnet worden - 13 Person waren an Auseinandersetzung beteiligt - Viele davon flüchteten

Bildergalerie vorhanden Zusatzinfos vorhanden

(gs/eb) Blutiger Angriff auf ein Autohaus in Bergheim bei Köln: Mehrere Männer haben sich im Stadtteil Niederaußem am Abend eine Schießerei geliefert, danach kam es noch zu einer Prügelei mit Fäusten und Baseballschlägern. Mindestens zwei Männer sind dabei schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen hatten gegen 18.30 Uhr acht Männer das Gelände des Autohandels betreten, unmittelbar danach fielen Schüsse. Zwei Projektile durchschlugen eine Glasscheibe. Anschließend sollen in der Werkstatt die Fäuste geflogen sein, zudem ging man mit Baseball-Schlägern aufeinander los.


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niedersachsen
Dienstag, 29. Oktober 2013, ca. 19:00 Uhr
Rastede, LK Ammerland, Niedersachsen
News-Nr.: 17787

Messie-Wohnung in Flammen:
Ältere Bewohnerin kann sich verletzt retten - Feuerwehr muss sich durch Berge von Zeitungen durch Brandwohnung kämpfen

Genaue Brandursache unklar - Feuerwehr kann dank schnellem Einsatz ein weiteres ausbreiten auf andere Wohnungen verhindern - Gesamte Wohnung war vollgestapelt mit Zeitungen und Zeitschriften - 83-jährige Bewohnerin Klinik

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(gs) Feuerwehrkräfte laufen durch Papierstapel und löschen Müll - aber sie sind nicht im Brandeinsatz beim örtlichen Entsorgungsbetrieb, sondern im Wohnzimmer einer alten Dame.

Ein Wohnungsbrand in Rastede hat die Löschkräfte am Abend besonders gefordert: Als die ersten Kräfte eintrafen, drang dichter Rauch aus der Erdgeschoßwohnung des Mehrfamilienhauses. Scheiben waren geborsten, im Inneren brannte Mobiliar. Die 83-jährige Bewohnerin hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits nach draußen gerettet und kam mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in eine Klinik. Die Löscharbeiten stellten sich dann als aufwändig und langwierig heraus: Zwar konnte durch den schnellen und umsichten Einsatz verhindert werden, dass das Feuer sich weiter ausbreitet und somit auch andere Wohnungen gefährdet. Die betroffene Wohnung der 83-Jährigen war jedoch völlig vermüllt. Alle Räume waren zugestapelt mit Zeitungen. Die Feuerwehr musste sich durch die "Sammelobjekte" der Frau kämpfen, um dort Glutnester zu löschen. Mit Schaufeln wurde der Unrat zum Teil durch die Fenster nach draußen befördert, um ihn dort löschen zu können. Als Brandursache wird von einem technischen Defekt ausgegangen, die Schadenshöhe beläuft sich auf etwa 30.000 Euro.


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hamburg
Dienstag, 29. Oktober 2013, ca. 13 :00 Uhr
Hamburg Billwerder
News-Nr.: 17786

Schul-Turnhalle abgebrannt:
Feuer offenbar bei Dacharbeiten ausgebrochen – Flammen griffen auf gesamte Halle über – Dachteile eingestürzt (on tape) – Totalschaden kurz vor Ende einer Sanierung

Handwerker lösten offenbar Brand aus – Hausmeister entdeckt Brand beim Testen der neuen Hallendächer – Immenser Schaden – Große Rauchentwicklung

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(gs) Eine Turnhalle im Hamburger Stadtteil Billwerder ist am Dienstagmittag durch ein Feuer schwer zerstört worden. Die Turnhalle auf dem Gelände einer Schule sollte gerade grundsaniert werden. Dachdecker waren damit beschäftigt, auf dem Dach neue Teerbahnen zu verschweißen. Der Hausmeister, der gerade neue Dachfenster kontrollieren wollte, entdeckte den Brand – doch da war es schon zu spät. Rasend schnell breitete sich der Brand vom Dach der Umkleideräume auf das Hauptgebäude aus. Dort fraßen sich die Flammen durch die Decke, die teilweise einstürzte. Aus der Sanierung wird nun ein Totalschaden, eine genaue Höhe kann noch nicht beziffert werden.


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niedersachsen
Dienstag, 29. Oktober 2013 (Vorfall am 28. Oktober 2013)
Hude, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
News-Nr.: 17785
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(ah) Orkantief "Christian" hat am Montag für erhebliche Schäden im Nordwesten gesorgt. Auch im Landkreis Oldenburg waren die Feuerwehren im Dauereinsatz wegen zahlloser umgestürzter Bäume. Es entstanden erhebliche Sachschäden, der Zugverkehr wurde erheblich gestört und einige Menschen wurden im Landkreis leicht verletzt. Man kann wohl von großem Glück sprechen, dass es in Hude nicht zu schlimmeren Verletzungen kam. Wenige Zentimeter und wenige Augenblicke verhinderten dort, dass ein umstürzender Baum gleich mehrere Personen wohl sehr schwer verletzt hätte.


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bremen
Dienstag, 29. Oktober 2013, ca. 11:00 Uhr
Bremen
News-Nr.: 17784

Mehr als 50 Zentimeter zu hoch:
Etwas über vier Meter hoher Lastzug kracht in Bremen gegen 3,50 m hohen Tunnel...

Findorfftunnel kurzzeitig gesperrt - LKW wird schwer beschädigt - Experten überprüfen über dem Tunnel verlaufende Bahnstrecke nach Schäden

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(ah) Das war nicht einmal knapp, sondern passte einfach überhaupt nicht: In Bremen ist am Dienstag ein etwas über vier Meter hoher LKW gegen den nur 3,50 m hohen Findorfftunnel nahe des Hauptbahnhofes gekracht. Der LKW wurde dabei schwer beschädigt, der lettische Fahrer blieb unverletzt.

Aufgrund des Unfalls musste der Tunnel kurzzeitig gesperrt werden, der LKW wurde jedoch schnell zu einer windgeschützten Unterführung gefahren, so dass es nur kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen kam. Am Tunnel selbst entstanden keine Schäden, jedoch überprüften Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe die darüber verlaufenden Schienen auf mögliche Beschädigungen.


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nordrhein_westfalen
Dienstag, 29. Oktober 2013, ca. 01:00 Uhr
Duisburg, Nordrhein-Westfalen
News-Nr.: 17783
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(sj) Großeinsatz der Feuerwehren auf einem Lernbauernhof: Aus bislang ungeklärter Ursache ging am frühen Dienstagmorgen eine große Scheune des Bauernhofes in Flammen auf. Die Feuerwehren der Umgebung waren zum Teil mit 100 Mann vor Ort. In dem Stall befanden sich neben jeder Menge Heu im Obergeschoss auch einige Tiere wie Pferde, Kühe und Esel. Viele von ihnen konnten gerettet werden, sie stürmten panisch in den Landschaftspark in der Nähe. Ob und wie viele Tiere es nicht mehr rechtzeitig aus den Flammen geschafft haben, darüber herrscht zurzeit noch Unklarheit. Die Scheune brannte bis auf die Grundmauern nieder, die Löscharbeiten werden noch bis in die Mittagszeit andauern.


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niedersachsen
Montag, 28. Oktober 2013, ca. 18:00 Uhr
Kirchseelte und Dötlingen, LK Oldenburg, Stadt Oldenburg, Niedersachsen
News-Nr.: 17782

Nichts geht mehr nach Orkan im Norden:
Bahnverkehr rund um Oldenburg komplett gestoppt – Weitere Bäume stürzen auf Häuser – Feuerwehr auch in der Nacht weiter im Dauereinsatz

Bahnreisende stranden im Oldenburger Hauptbahnhof – Große Bäume kippen auf Wohnhäuser – Aktuelle Nachtbilder mit diversen O-Tönen vom Abend

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(gs) Auch der Einbruch der Dunkelheit brachte keine wirkliche Beruhigung nach diesem heftigen Sturmtag im Norden: Orkantief „Christian“ und seine weitreichenden Folgen hat den Nordwesten weiter fest im Griff.

In Kirchseelte und Dötlingen im Landkreis Oldenburg stürzten am Abend große Bäume auf Wohnhäuser. Die Feuerwehr war stundenlang damit beschäftigt, die Stämme abzutragen, teils über Drehleitern, teils durch Unterstützung von privaten Gerätschaften und Hebebühnen. Den ganzen Tag über waren die Kameraden bereits im Dauereinsatz.


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brandenburg
Montag, 28. Oktober 2013, ca. 19:00 Uhr
LK Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern und Kyritz, LK Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg
News-Nr.: 17781

Sturmschäden auch in Mecklenburg und Brandenburg:
LKW wird auf A19 von Sturm umgeweht – Entwurzelter Baum schlägt in Brandenburg durch Frontscheibe ins Führerhaus eines fahrenden Lasters ein

LKW-Fahrer in Brandenburg wurde bei dem Unfall zum Glück nur leicht verletzt – er schildert den Unfall ausführlich im O-Ton – Tag- und Nachtbilder

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(sj) Die Unglücke, die Sturmtief „Christian“ verursacht, nehmen kein Ende: Auch in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg kam es zu weiteren Vorfällen wegen des Unwetters, gleich zwei im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Zunächst fiel bei Röbel ein Baum auf eine Landstraße und versperrte diese, so dass die Feuerwehr ihn zersägen und beiseite räumen musste. Zum anderen wurde am späteren Abend auf der A19 zwischen Röbel und Waren ein LKW, beladen mit Swimming-Pools, umgeweht. Der Anhänger kippte um und rutschte eine Böschung hinunter. Das Führerhaus blieb dagegen unversehrt auf der Fahrbahn stehen, der Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Die A19 war wegen der Aufräumarbeiten längere Zeit noch voll gesperrt. Besonders spektakulär verlief auch im brandenburgischen Kyritz (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) ein wetterbedingter Unfall: Ein Baum wurde durch den Sturm entwurzelt und schoss regelrecht frontal durch die Frontscheibe in das Führerhaus eines fahrenden LKW. Der Fahrer wurde bei dem Unfall durch Glassplitter an der Hand verletzt. „Ich habe nur bemerkt, wie ein Schatten näher kam und dann war es schon zu spät“, beschreibt er den Unfallhergang. Auch die PKW-Fahrerin hinter ihm war erleichtert über den glimpflichen Ausgang, wie der LKW-Fahrer erzählt: „Sie hat gesagt: „Gut, dass das mir nicht passiert ist, ich wäre jetzt mausetot.‘“


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mecklenburg_vorpommern
Montag, 28. Oktober 2013, ca. 18:00 Uhr
Rostock, Mecklenburg-Vorpommern
News-Nr.: 17780

Sturm auch in Mecklenburg-Vorpommern:
Sturmtief „Christian“ hat auch Rostock voll im Griff – Bäume werden entwurzelt – Mutter mit zwei Kindern will nur kurz einkaufen, als ein Baum auf ihr Auto stürzt

Kinder im Auto bleiben zum Glück bleiben unverletzt – Mutter ist leicht verletzt: „Wollte nur kurz einkaufen, dann war’s das schon“ - Feuerwehr in Rostock im Dauereinsatz – Tag und Nachtbilder!

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(sj) Auch in der Hansestadt Rostock hält das Sturmtief „Christian“ die Einsatzkräfte in Atem. In der Rostocker Südstadt wurden bei dem heftigen Sturm zahlreiche Bäume entwurzelt. Ein Baum kippte auf zwei parkende Autos, die Feuerwehr musste den Baum zersägen und wegräumen. Glück im Unglück hatte ebenfalls in der Südstadt eine junge Mutter mit ihren zwei kleinen Kindern. Auf dem Parkplatz eines Supermarktes stieg die Frau aus ihrem Wagen, als plötzlich ein Baum auf ihr Auto krachte, in dem noch ihre beiden Kinder saßen. Die Kinder blieben beide zum Glück unverletzt, die Frau verletzte sich nur leicht am Knöchel. „Wir haben Glück, dass uns nichts passiert ist“, erzählt sie. „Mehr Glück kann man nicht haben.“ Auch hier rückte die Feuerwehr zur Schadensbeseitigung an, zersägte den Baum und sperrte den Einsatzort ab. Die Polizei nahm die Sachschäden an den Autos auf.


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niedersachsen
Montag, 28. Oktober 2013, 17.00 Uhr
Greetsiel, LK Aurich, Niedersachsen
News-Nr.: 17779

Enorme Schäden nach Orkansturm im Norden:
Historisches Wahrzeichen von Greetsiel zerstört – Eine der beiden bekannten Zwillingsmühlen von Orkanböe weggerissen – Schaden ist nicht zu beziffern

Gesamter Kopf samt Galerie der grünen Zwillingsmühle abgerissen – nur noch gemauerter Torso steht - Traditionsreiches Mühlenensemble galt als eines der bekanntes Fotomotive Ostfrieslands

Bildergalerie vorhanden Zusatzinfos vorhanden

(gs) Die großen Windmühlen haben bisher jedem noch so starken Sturm und Orkan an der Küste standgehalten seit über 150 Jahren. Doch Orkantief „Christian“ brachte offenbar nie dagewesene Kräfte mit sich und sorgte für geradezu für historische Schäden: Eines der wohl bekanntesten Fotomotive Ostfrieslands wurde durch den ersten großen Herbststurm zerstört. Die gründe Windmühle, eine der bekannten Zwillingsmühlen, ist am Nachmittag derart von einer Orkanböe erfasst worden, dass der gesamte Mühlenkopf abriss und zu Boden stürzte, auch Mauerteile des Torso brachen zusammen. Die Mühle stammt aus dem Jahr 1662, der jetzt zerstörte zweistöckige Galerieholländer wurde in der jetzigen Größe 1856 errichtet und erst in diesem Jahr durch den Mühlenverein renoviert. Diese beklagt nun den Totalverlust, dessen Wiederaufbau nicht in Eigenleistung zu erreichen sei. Inzwischen wurde ein Spendenkonto eingerichtet. Doch der historische Verlust ist mit keinem Geld der Welt aufzuwiegen...


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