Aktuelle Meldungen

niedersachsen
Donnerstag, 23. Januar 2014, 21:30 Uhr
Frielingen-Garbsen, Region Hannover, Niedersachsen
News-Nr.: 18188
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(sj) Ein Wohnungsbrand im hereinbrechenden Winter stellt die Feuerwehr immer wieder vor völlig andere Herausforderungen als sonst im Alltag - so gesehen am Donnerstagabend in Garbsen: Dort wurden die Einsatzkräfte zu einem Wohnungsbrand im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses gerufen. Schon die Anfahrt war für die Feuerwehr schwierig, da sie wegen der schlechten Witterungsbedingungen nur sehr vorsichtig fahren konnten. In der Wohnung befanden sich glücklicherweise keine Personen mehr, auch die anderen Bewohner des Hauses konnten schnell evakuiert werden. Für diese musste die Feuerwehr einen Bus bestellen, damit sie bei den eisigen Temperaturen nicht in der Kälte frieren mussten. Auch das Löschen des Brandes über die Drehleiter musste im dichten Schneetreiben geschehen, zum Glück gab es keinerlei Probleme mit eingefrorenen Leitungen wegen der Wasserversorgung. So konnte die Feuerwehr den Brand recht schnell ablöschen. Um auch jedes Glutnest zu finden, mussten die Einsatzkräfte teilweise den Dachstuhl einschlagen. Wie es zu dem Brand überhaupt kam, ist noch unklar.


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niedersachsen
Donnerstag, 23. Januar 2014, 21:00 Uhr
Bohmte, Landkreis Osnbabrück, Niedersachsen
News-Nr.: 18187

Glätteunfall mit zwei Schwerverletzten im Landkreis Osnabrück:
Kleintransporter kommt während eines Schneetreibens in einer Linkskurve von der Straße ab und prallt frontal gegen einen Baum – Fahrer und Beifahrerin werden schwer verletzt eingeklemmt

Feuerwehr appelliert noch einmal, die Geschwindigkeit den Witterungsverhältnissen anzupassen – Einsatzkräfte konnten wegen der Straßenglätte nur sehr langsam zum Unfall fahren

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(sj) Der Winter hat zwar gerade erst angefangen, die Liste der Glätteunfälle hingegen ist trotz des späten Wintereinbruchs doch schon recht lang. So rutschte am Dienstag im Landkreis Storman zum Beispiel ein Porsche gegen einen LKW (siehe News-Nr. 18175). Und auch am Donnerstagabend kam es erneut zu einem witterungsbedingten schweren Unfall. In Bohmte (Landkreis Osnabrück) herrschte reges Schneetreiben, die Straßen waren spiegelglatt. Ein 58-jähriger Fahrer eines Kleintransporters war sich augenscheinlich dieser Gefahr nicht bewusst und fuhr mit unangepasster Geschwindigkeit in eine Linkskurve. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte erst gegen einen Baum am Straßenrand und rutschte anschließend in einen Graben. Er und seine 25-jährige Beifahrerin wurden dabei schwer verletzt eingeklemmt. Die Feuerwehr musste die beiden aus dem Fahrzeug herausschneiden, die Einsatzkräfte selbst hatten wegen der Straßenglätte arge Probleme bei der Anfahrt, da die Straßen immer noch sehr glatt waren. „Bei diesem Wetter sollte man wirklich vorsichtig fahren“, appellierte Feuerwehr-Einsatzleiter Tobias Michael an alle Autofahrer.


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niedersachsen
Donnerstag, 23. Januar 2014, 02:00 Uhr
A7 zwischen Egestorf und Garlstorf, Landkreis Harburg, Niedersachsen
News-Nr.: 18185
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(sj) Für eine Vollsperrung auf der A7 sorgte in der Donnerstagnacht ein schwerer Verkehrsunfall: Ein 40-Tonner kam zwischen den Anschlussstellen Ehestorf und Garlstorf (Landkreis Harburg) aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße ab und fuhr über die Mittelinsel. Erst auf der Gegenfahrbahn kam der LKW zum Stehen, das Führerhaus kippte um und blieb auf der Seite liegen, dabei wurde der Fahrer schwer verletzt eingeklemmt. Der Aufleger des LKW allerdings stand noch auf der Autobahn. Dies bemerkten die Fahrer zweier herannahender Kleintransporter erst viel zu spät – sie rasten beide in den Sattelzug. Auch die beiden Fahrer wurden in ihren Fahrzeugen schwer verletzt eingeklemmt. Alle drei mussten von der Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen mit schwerem Schneidgerät geschnitten werden, um versorgt zu werden. Sie kamen in eine nahe gelegene Klinik, einer der Männer schwebt zurzeit noch in Lebensgefahr. Die A7 war für gut zwei Stunden voll gesperrt. Zudem liefen bei dem Unfall Kraftstoffe aus, diese drohten, in ein angrenzendes Waldstück zu sickern. Zum Unfallhergang hat die Polizei nun ihre Ermittlungen aufgenommen.


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niedersachsen
Mittwoch, 22. Januar 2014, 23:30 Uhr
Molbergen, Landkreis Cloppenburg, Niedersachsen
News-Nr.: 18184
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(sj) Ein Wohnungsbrand hat einer 54-jährigen Witwe in Molbergen (Landkreis Cloppenburg) am Mittwochabend ihr gesamtes Hab und Gut genommen. Auch das Haus selbst brannte bis auf die Grundmauern nieder. Sie selbst hatte Glück, dass sie den Brand überhaupt bemerkte und konnte sich, lediglich im Nachthemd bekleidet, retten. Ihre Schwiegertochter, Wiebke Niellies, die in der Nähe wohnt, schildert den Vorfall: „Sie hat geschlafen und musste zur Toilette. Dabei hat sie mitgekriegt, dass es am Brennen war.“ Sofort verließ die 54-jährige das Gebäude, rannte zu dem Haus ihres Sohnes und ihrer Schwiegertochter. Durch lautes Rufen und Klopfen an der Tür konnte sie ihre Familie wecken. „Ich bin dann rüber und das Haus war schon am Brennen“, schildert Wiebke Niellies den Vorfall weiter. Das Brandopfer stand unter Schock und war völlig fassungslos. „Oma wollte immer wieder ins Haus rein, ich musste sie zurückhalten“, erzählt ihr Enkel, Phillip Niellies. Keine ihrer Sachen konnten aus den Flammen gerettet werden, die Frau steht nun vor dem Nichts. Auch die alarmierte Feuerwehr kann kaum noch etwas machen, das Haus brannte völlig aus. Da die Siedlung sehr eng bebaut ist, mussten die Einsatzkräfte auch darauf achten, dass keine angrenzenden Häuser zu Schaden kamen. Die 54-Jährige kommt nun erst einmal bei ihrer Familie unter. Warum das Feuer ausbrach, ist zurzeit noch unklar.


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bayern
Mittwoch, 22. Januar 2014, ca. 18:00 Uhr
München, Bayern
News-Nr.: 18182

Feuer in Münchener U-Bahn:
Dichter Rauch dringt aus U-Bahn-Schacht - Zwei Stationen müssen evakuiert werden

Feuer war zwischen zwei Stationen ausgebrochen, Leitstelle erkannte Rauch und löste Alarm aus – Menschenmassen müssen während Rush-Hour auf Straße warten

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(et) Am späten Mittwochabend ist in der Münchener U-Bahn mitten in der Rush-Hour ein Feuer ausgebrochen. Zwei Stationen mussten daraufhin komplett evakuiert werden.

Nach neuesten Angaben der Polizei waren aus bislang unbekannter Ursache zwei Holzstapel zwischen den Stationen Giselastraße und Münchener Freiheit in Brand geraten. Die Leitstelle erkannte auf ihren Überwachungsmonitoren den aufsteigenden Rauch in dem U-Bahn-Schacht und stoppte sofort den Betrieb der U3 und U6. Die wartenden Reisenden wurden über Lautsprecherdurchsagen aufgefordert die Bahnhöfe sofort zu verlassen. Kurz darauf quoll dichter Rauch aus den U-Bahnschächten der beiden Haltestellen. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und ging unter schwerem Atemschutz gegen das Feuer vor. Was den Brand ausgelöst hatte, konnte die Feuerwehr bislang nicht sagen. Nach den Löscharbeiten wurden mehrere installierte Brandluken auf der Strecke geöffnet, um die Bahnhöfe wieder rauchfrei zu bekommen. Man kann nur von Glück sprechen, dass in der Rush-Hour keine Personen zu Schaden gekommen sind. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.


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niedersachsen
Mittwoch, 22. Januar 2014
Leer, Niedersachsen
News-Nr.: 18183

Leer:
Vermisster Christoph H. tot gefunden

20-Jähriger war am 21.Dezember 2013 nach Weihnachtsmarktbesuch verschwunden - Archivmaterial der Suchaktionen

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(et/ots) Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Leer haben am späten Mittwochnachmittag eine leblose Person im Hafenbecken in Höhe des Wasser- und Schifffahrtsamtes entdeckt. Die Person wurde durch die Feuerwehr Leer geborgen und die Ermittlungen wurden durch die Polizeiinspektion Leer/ Emden aufgenommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand handelt es sich um den vermissten Christoph H..

Der 20-Jährige war am 21. Dezember nach einem Weihnachtsmarktbesuch in Leer spurlos verschwunden. Mehrere Suchaktionen der Feuerwehr, auch mit einem Sonarboot entlang der "Leda" im Innenstadtbereich blieben damals erfolglos. Nun wurde der Mann nur einen Kilometer weiter im Hafenbecken der Südschleuse aufgefunden.


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niedersachsen
Mittwoch, 22. Januar 2014, ca. 13:15 Uhr
Ronnenberg-Empelde, Region Hannover, Niedersachsen
News-Nr.: 18181
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(ah) Auf dem Gelände eines Einkaufszentrums in Empelde bei Hannover ereignete sich am Mittwochmittag ein tragischer Unfall: Eine Frau wollte ersten Angaben zufolge Eis von der Windschutzscheibe ihres PKW kratzen und hatte offenbar den Motor bereits angelassen. Plötzlich setzte sich der Wagen in Bewegung und rollte auf sie zu, woraufhin die Frau zwischen dem PKW und der Schaufensterscheibe eines leerstehenden Ladenlokals eingeklemmt wurde. Der Aufprall war so heftig, dass die Scheibe zerstört wurde und der PKW in dem Laden zum Stehen kam.


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bremen
Dienstag, 21. Januar 2014, 21:00 Uhr
Bremen-Woltmershausen, Bremen
News-Nr.: 18180
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(sj) Bei einem Wohnungsbrand am Dienstagabend wurden in Bremen-Woltmershausen fünf Personen verletzt. Das Feuer brach in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses im dritten Obergeschoss aus. Schnell drang dichter Rauch auch durch das Treppenhaus. Vier Nachbarn erlitten eine Rauchgasvergiftung, als sie durch das verqualmte Treppenhaus fliehen wollten. Auch der Mieter der Brandwohnung wurde durch den Rauch verletzt. Die Feuerwehr konnte den Brand recht schnell ablöschen, suchte aber noch nach versteckten Glutnestern in den Wänden. Die Woltmershauser Heerstraße wurde wegen der Löscharbeiten für fünf Stunden gesperrt.


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Dienstag, 21. Januar 2014, 18:00 Uhr
Hameln-Hilligsfeld, Landkreis Hameln-Pyrmont, Niedersachsen
News-Nr.: 18179
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(sj) Eine Familie mit einem zwölfjährigen Kind und einem gerade einmal fünf Monate alten Säugling hat am Dienstagabend ihr Zuhause verloren: Aus bislang unbekannter Ursache fing ihr historisches Fachwerkhaus Feuer. Zwar konnte sich die Familie rechtzeitig ins Freie retten, allerdings wollte der Familienvater einige Dinge vor den Flammen retten, rannte deshalb noch einmal in das brennende Haus und erlitt dabei eine Rauchgasvergiftung. Die Feuerwehr traf nach dem Notruf sehr schnell ein, konnte das Haus allerdings nicht mehr retten, zu diesem Zeitpunkt stand das Gebäude schon in Vollbrand. Darum konzentrierten sich die Einsatzkräfte erst einmal darum, die Nachbargebäude vor den Flammen zu retten und das Haus von außen abzulöschen. Zudem war in dem Haus recht viel Holz gelagert, so dass sich die Flammen besonders schnell ausbreiten konnten. Die Einsatzkräfte schlugen bei den Löscharbeiten Fenster und Zwischenwände ein, um so besser ablöschen zu können sowie um versteckte Glutnester zu finden.


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Dienstag, 21. Januar 2014, 15:00 Uhr
Golling an der Salzach, Österreich
News-Nr.: 18178

Explosion mitten in Österreichs größter privater Munitionssammlung:
Waffennarr wird beim Entschärfen von Granate schwer verletzt – Phosphor entzündet sich, Schwarzpulver explodiert – Polizei findet insgesamt über vier Tonnen Munition

Weiteres Waffenlager in Scheune gefunden – 42-jähriger erleidet schwere Verbrennungen – Opfer war in der Szene bekannt als Spezialist für Waffen und Munition aus dem Zweiten Weltkrieg

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(sj) Er war als Waffennarr und –sammler bekannt, hatte sogar seinen eigenen Online-Shop für entschärfte Munition und Waffen, seine Leidenschaft wurde ihm allerdings jetzt zum Verhängnis: Am 16. Januar wurde ein 42-Jähriger aus Golling an der Salzach (Österreich) schwer verletzt. Er war wohl gerade dabei, Granaten zu zerlegen und zu entschärfen, als sich dabei Phosphor entzündete und zu einer Explosion des Schwarzpulvers führte. Dabei wurde der Mann schwer verletzt – er erlitt Verbrennungen dritten Grades und soll nun im künstlichen Koma liegen. Bei der anschließenden Hausdurchsuchung von Polizei und Staatsanwaltschaft staunte man nicht schlecht: Im Keller des Einfamilienhauses, wo auch der Unfall geschah, fand man zahlreiches, zum Teil scharfes, Kriegsmaterial, unter anderem Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg. In den Kellerräumen gab es – im wahrsten Sinne des Wortes – tonnenweise scharfe Munition und Waffen. Auch in einer Scheune fand die Polizei noch einmal genauso viel Munition – genug, um im Ort eine verheerende Explosion herbeizuführen. Eine scharfe Granate lag sogar völlig frei zugänglich im Garten des Waffensammlers. Insgesamt wurden über vier Tonnen Munition sichergestellt. Der Entschärfungs- und Entminungsdienst wurde hinzugezogen. Bei einer Pressekonferenz am 21. Januar ging die Polizei sogar so weit, dass sie diesen Fund als den größten Munitionsfund Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg bezeichnete. „Ich dachte eigentlich, dass mich nichts mehr überraschen kann“, sagte Hermann Rechberger von der Polizei Salzburg, „aber es geht hier wirklich um gewaltige Mengen.“ Um die scharfen Waffen abtransportieren zu können, seien bereits LKW angefordert worden. Zudem sei es ein Wunder, dass der Feuerwehr, die dem Mann zu Hilfe eilte, nicht auch noch etwas passiert sei. Der Sammler ist zurzeit noch nicht vernehmungsfähig.


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