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NewsNr. 11702
Datum: 31.08.10, 09:27 Uhr
Stand: 31.08.10, 09:27 Uhr
Bremen:
Leichte Brandschäden an Fassade und Balkon – Wohnung und Hinterhof waren völlig zugemüllt

Datum: Dienstag, 31. August 2010, ca. 01:00 Uhr

Ort: Bremen
 

(cd) Ein Feuer hielt in der Nacht die Bremer Berufsfeuerwehr in Atem. Gegen 01:00 Uhr meldeten Anwohner der Feuerwehr brennenden Unrat vor einer Messi-Wohnung.

Bei Eintreffen der Feuerwehr hatte das Feuer bereits auf einen Balkon übergegriffen. Durch den enormen Unrat vor und in der Wohnung hatte die Feuerwehr Probleme, das Feuer zu bekämpfen. Durch schnelles und beherztes Eingreifen konnte ein Übergreifen auf die Wohnung und Nachbarhäuser aber verhindert werden.

NewsNr. 11700
Datum: 30.08.10, 22:21 Uhr
Stand: 30.08.10, 22:21 Uhr
Tödlicher Frontalzusammenstoß auf regennasser Fahrbahn:
Beide Fahrer schwer eingeklemmt – Rettungshubschrauber im Einsatz

Datum: Montag, 30. August 2010, ca. 19:00 Uhr

Ort: Staatsstraße 2315 bei Rothenfels, Landkreis Main-Spessart, Bayern

 

(et) Am späten Montagabend kam es in Bayern auf der Staatsstraße 2315 zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Autofahrer getötet und ein weiterer schwer verletzt wurde.

Nach Angaben der Polizei hatte ein Golffahrer in einer langgezogenen Kurve auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war dabei ins Schleudern geraten. Der Wagen drehte sich und stellte sich quer. Der Fahrer eines entgegenkommenden Audis hatte keine Chance mehr, auszuweichen und prallte mit hoher Geschwindigkeit in die Beifahrerseite des Golf. Durch den schweren Aufprall wurde der Golf auf die Seite geworfen, der Audi landete im Straßengraben. Beide Fahrer wurden in ihren völlig zerstörten Fahrzeugen eingeklemmt, für den Golffahrer kam jedoch jede Hilfe zu spät. Ein Notarzt konnte nur den Tod des Mannes feststellen. Die Feuerwehr brauchte über eine Stunde um den 24-jährigen Audifahrer aus seinem Fahrzeugwrack zu befreien. Er wurde anschließend mit schweren Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

NewsNr. 11699
Datum: 30.08.10, 21:14 Uhr
Stand: 30.08.10, 21:14 Uhr
David gegen Mini-Goliat:
Polizisten werden zufällig Augenzeugen des Unfalls - Beide Fahrer zum Glück nur leicht verletzt

Datum: Montag, 30. August 2010, ca. 20:00 Uhr

Ort: Hamburg-Horn

 

(et) Bei einem Verkehrsunfall an der U-Bahnstation Horner Rennbahn in Hamburg wurden am Montagabend zwei Personen verletzt.

Ausgerechnet auf einer Kreuzung an der „Rennbahnstraße“ sind aus bislang unbekannter Ursache ein Smart und ein Opel Agila zusammengestoßen. Bei dem Unfall zwischen "David und Goliath" traf der kleine Smart den Opel-Van so ungünstig, dass dieser durch die Wucht des Aufpralls umgeworfen wurde und auf der Seite liegen blieb. Beide Fahrer wurden bei dem Unfall zum Glück nur leicht verletzt. 

NewsNr. 11698
Datum: 30.08.10, 19:37 Uhr
Stand: 30.08.10, 19:37 Uhr
Sturmschaden:
Totalschaden an Werkstattwagen der Straßenbahn – Feuerwehr mit Kettensägen im Einsatz

Datum: Montag, 30. August 2010, ca. 18:00 Uhr

Ort: Hannover-Linden, Niedersachsen
 

(et) Das momentan über Deutschland kreisende Tief mit Sturm und Starkregen hat auch am Montag erneut Schäden angerichtet.

So riss am späten Abend in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover eine schwere Sturmböe einen großen Baum um und begrub zwei PKW und einen Kleintransporter unter sich. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen und einer Drehleiter aus, um den großen Baum dann mit Kettensägen in kleine Teile zu zerlegen. Der Baum stürzte quer auf den Kleintransporter, einen Werkstattwagen der Straßenbahn sodass der Sturmschaden für die beiden neben dem Transporter geparkten PKW noch relativ glimpflich ausging, nur der Lack wurde durch Laub und Äste zerkratzt. An dem Transporter entstand allerdings Totalschaden.

NewsNr. 11697
Datum: 30.08.10, 09:45 Uhr
Stand: 30.08.10, 09:45 Uhr
Jugendliche krachen mit Auto in Gegenverkehr:
18-Jähriger hatte in Kurve Kontrolle über seinen Kombi verloren – 17-jährige Mitfahrerin im Fond schwer eingeklemmt – Für sie kam jede Hilfe zu spät – 14-jährige Beifahrerin vermutlich aus Fahrzeug geschleudert und schwer verletzt
Datum: Montag, 30. August 2010, ca. 08:00 Uhr

Ort: Landstraße zwischen Sörup und Satrup, LK Schleswig-Flensburg, SH

 

(mwü) Sie waren wohl auf dem Weg in die Schule, doch für eine 17-Jährige auf dem Rücksitz endet die Fahrt tödlich. Drei weitere Menschen wurden bei einem schweren Frontalzusammenstoß auf einer Landstraße bei Satrup in Schleswig-Holstein am Montagmorgen verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Wagen der Jugendlichen in einer Rechtskurve ins Schleudern geraten und frontal mit einem entgegenkommenden Van zusammengekracht. Das Auto der Jugendlichen überschlug sich daraufhin, schleuderte in eine Böschung und blieb auf dem Dach liegen. Der 18-jährige Fahrer des Wagens überstand den Unfall ebenso wie der Fahrer des entgegenkommenden Vans mit leichteren Verletzungen, die 14-jährige Beifahrerin des Wagens wurde vermutlich aus dem Fahrzeug geschleudert und schwer verletzt.

NewsNr. 11696
Datum: 29.08.10, 23:05 Uhr
Stand: 29.08.10, 23:05 Uhr
Anhaltender Regen in Norddeutschland:
Ihlpohl: PKW gerät ins Schleudern und knallt in Leitplanke – Achim: PKW schleudert, zweiter PKW rast in Unfallstelle – drei Insassen leicht verletzt – A27 gesperrt

Datum: Sonntag, 29. August 2010, ca. 19:30 Uhr und 20:45 Uhr

Ort: A27 bei Ihlpohl und Achim, Niedersachsen
 

(cd) Es regnet und regnet: Durch die anhaltenden Regenfälle gibt es nicht nur zahlreiche Hochwasserschäden, sondern vereinzelt auch Blechschäden.

Am Abend ereigneten sich auf der A27 zwei schwere Unfälle. Der erste Unfall ereignete sich nahe Ihlpohl. Ein PKW kam laut Angaben der Polizei aufgrund von Aquaplaning bedingt durch den Starkregen ins Schleudern und prallte in die Leitplanke. Der PKW wurde erheblich beschädigt, die beiden Insassen blieben unverletzt.

NewsNr. 11695
Datum: 29.08.10, 17:03 Uhr
Stand: 29.08.10, 17:03 Uhr
Kein Ende der Flutschäden:
Vechte-Pegel in Nordhorn steigt momentan nicht weiter – Einsatzkräfte trotzdem weiter im Dauereinsatz – Flut soll sich zum Abend in Richtung der niederländischen Grenze ausbreiten – Zuschlagsfreie Luftbilder

Datum: Sonntag, 29. August 2010

Ort: Nordhorn und Neuenhaus, LK Grafschaft Bentheim / Niedersachsen

 

(si) Auch wenn der Pegel der Vechte nach dem Dauerregen der vergangenen Tage im Moment nicht weiter ansteigt, kann für die Einsatzkräfte noch keine Entwarnung gegeben werden. Weiterhin droht im Nordhorner Stadtgebiet eine Mauer vom Druck des Wassers zu brechen. Feuerwehr und Soldaten der Bundeswehr sind hier im Einsatz, um die Mauer mit Sandsäcken zu stabilisieren und so eine drohende Überflutung der Fussgängerzone und vieler Wohn- und Geschäftshäuser zu verhindern.

NewsNr. 11694
Datum: 29.08.10, 11:09 Uhr
Stand: 29.08.10, 14:53 Uhr
Nordhorn hat den Kampf gegen das Hochwasser offenbar verloren:
Auch Soldaten der Bundeswehr im Einsatz – Fluss Vechte trat über die Ufer – Keine Entspannung der Lage in Sicht

Datum: Sonntag, 29. August 2010

Ort: Nordhorn, LK Grafschaft Bentheim / Niedersachsen

 

(si) Nachdem sich die Hochwasserlage an vielen Orten inzwischen wieder leicht entspannt hat und die Einsatzkräfte aufatmen können, stehen nun Teile der Nordhorner Innenstadt unter Wasser. Die Vechte, ein sonst stilles kleines Flüsschen, wurde zum reißenden Strom. Gegen Abend schwappte dann das Wasser in die Innenstadt von Nordhorn. Rund 100 Soldaten trafen in der Nacht in Nordhorn ein um die Einsatzkräfte beim Kampf gegen das Hochwasser zu unterstützten. Die Soldaten füllen auf dem Bauhof der Stadt Sandsäcke ab und sollen diese auch weiter Stromabwärts in Emlichheim und Neuenhaus verteilen.

NewsNr. 11693
Datum: 29.08.10, 02:52 Uhr
Stand: 29.08.10, 02:52 Uhr
Rauchmelder retten fünfköpfiger Familie das Leben:
Familie schlief bei Ausbruch des Brandes bereits – Rauchmelder weckte Bewohner auf – Drei Menschen mit Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert, darunter auch ein Kind – Familie hatte Besuch aus dem Ausland
Flammen im Gebäude
Flammen im Gebäude
zu den Bildern

 

Datum: Sonntag, 29. August 2010, ca. 01:00 Uhr

Ort: Hamburg-Billstedt

 

(si) Dramatische Minuten für eine fünfköpfige Familie am in der Nacht zu Sonntag in Hamburg-Billstedt. Aus noch ungeklärter Ursache war in der Doppelhaushälfte im Erdgeschoss ein Feuer ausgebrochen, das schnell um sich griff. Bei Eintreffen der Feuerwehr loderten hinter den Fenstern bereits Flammen, Rauch hatte sich im gesamten Haus ausgebreitet. Obwohl die drei Bewohner, unter ihnen auch ein Kind, sowie zwei Familienmitglieder, die zu einem Besuch aus dem Ausland angereist waren, bereits schliefen, konnten sie sich noch vor dem Eintreffen von Polizei und Feuerwehr dank eines im Haus installierten Rauchmelders, der Alarm geschlagen hatte, ins Freie retten. Die Familie wurde von der Feuerwehr betreut und erstversorgt. Drei Familienmitglieder hatten jedoch Rauchvergiftungen erlitten und mussten mit Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.

NewsNr. 11692
Datum: 28.08.10, 21:35 Uhr
Stand: 28.08.10, 21:35 Uhr
Plötzlich verdunkelte sich der Himmel über der Ostsee:
Nach sonnigem Spätsommertag zog plötzlich Unwetter auf – Windhosen reißen Zelte mit und verletzen mehrere Menschen – Rettungsdienst im Großeinsatz - Abgefilmte Fotos der Windhose verfügbar!

Datum: Samstag, 28. August 2010, ca. 20:00 Uhr

Ort: Ostseebad Warnemünde, Hansestadt Rostock / Mecklenburg-Vorpommern

 

(si) Nach einem sonnigen Spätsommertag richtete ein schweres Unwetter mit mehreren Windhosen am Samstagabend in Warnemünde bei Rostock schwere Schäden an und verletzte insgesamt sechs Menschen. „Plötzlich verdunkelte sich der Himmel und ein Tornadotrichter baute sich auf, dann flog hier alles durch die Luft“, berichteten sichtlich geschockte Augenzeugen nach dem unvorhersehbaren Unwetter an der beliebten Ostseepromenade. Die Windhosen, die sich offenbar über dem Meer gebildet hatten, fegten über die Promenade hinweg und rissen alles mit, was nicht fest mit dem Erdboden verbunden war. Mehrere Zeltpavillons, die dort für eine maritime Veranstaltung am Abend aufgebaut worden waren, wurden durch die Luft geschleudert. Durch die umherfliegenden Zeltplanen und Eisengestänge wurden insgesamt sechs Menschen so erheblich verletzt, dass sie vor Ort von Rettungswagenbesatzungen untersucht, behandelt und anschließend zum Teil in ein Krankenhaus gebracht werden mussten. Viele von Ihnen erlitten nach ersten Erkenntnissen Platz- und Schnittwunden. Auch eine Telefonzelle ging durch die umherfliegenden Teile zu Bruch. Polizei und Rettungsdienst rückten mit mehreren Fahrzeugen an, um die Verletzten zu versorgen und weiteren Schäden vorzubeugen. Die maritime Veranstaltung, die mit Sonnenschein begonnen hatte, musste nach dem Durchzug der Windhosen und den folgenschweren Schäden abgesagt werden.

NewsNr. 11691
Datum: 28.08.10, 08:01 Uhr
Stand: 28.08.10, 08:01 Uhr
Serienunfall mit vier Fahrzeugen auf A20:
Ein Opfer schwebt in Lebensgefahr – Vollsperrung –
Drei Fahrzeuge waren in zuvor verunfallten Wagen geprallt

Datum: Samstag, 28. August 2010, ca. 00.00 Uhr

Ort:  A20 bei Rostock, Mecklenburg-Vorpommern

 

(gs) Gegen Mitternacht ereignete sich auf der A20 bei Rostock ein schwerer Serienunfall mit vier Fahrzeugen.

Zwischen den Anschlussstellen Rostock-Südstadt und Kreuz Rostock war zunächst ein Pkw ins Schlingern geraten und in die Mittelleitplanke geprallt, drei nachfolgende Fahrzeuge konnten nicht mehr bremsen und rasten in den ersten Wagen. Eine Person wurde in ihrem Wagen eingeklemmt, die Feuerwehr brauchte fast eine halbe Stunde, um sie freizuschneiden. Insgesamt gab es mindestens sechs Verletzte, eine davon so schwer, dass sie in Lebensgefahr schwebt. Die Autobahn wurde bis zum frühen Morgen voll gesperrt bis die Strecke freigeräumt war.

NewsNr. 11690
Datum: 27.08.10, 21:44 Uhr
Stand: 27.08.10, 21:44 Uhr
Schiff zu hoch oder Brücke zu niedrig?
Ursache für Unglück unklar – Möglicherweise hoher Wasserstand – Hubbrücke war demnach nicht geöffnet – Feuerwehr sichert Trümmer – PKW nicht auffindbar

Datum: Freitag, 27. August 2010, 20.30 Uhr

Ort: Huntebrück bei Elsfleth, LK Wesermarsch, Niedersachsen

 

(gs) Ungewöhnlicher Unfall am Abend an der Hunte-Hubbrücke bei Elsfleth im Landkreis Wesermarsch.

Ein großes Binnenfrachtschiff rammte beim Unterfahren der nicht geöffneten Huntebrücke mit dem Führerstand in das Bauwerk und riss den Aufbau dabei von seiner Konstruktion, auch das Auto des Kapitäns, dass auf dem Schiff abgestellt war, wurde ins Wasser gedrückt und versank. Das Schiff wurde durch den Zusammenstoß erheblich beschädigt und ging schließlich im Hafen von Elsfleth vor Anker. Die Feuerwehr und die DLRG rückte aus, um Trümmerteile aus dem Wasser zu bergen. vom Auto, das komplett versank, fehlt aber weiter jede Spur. Warum der Kapitän in die Brücke fuhr, ist unklar. Entweder er hat die Höhe der Brücke schlichtweg nicht beachtet oder der höhere Wasserstand führte dazu, dass diese aktuell nicht ohne Hubvorgang durchquerbar war. Die Ermittlungen dauern an.

NewsNr. 11689
Datum: 27.08.10, 18:38 Uhr
Stand: 27.08.10, 18:38 Uhr
Mutmaßliche Explosion an Traktor mündet in Großfeuer:
Besitzerin im O-Ton: „Es gab zwei laute Knalle, dann stand alles in Brand“ – Landwirtsfamilie weiß noch nicht wie es weitergehen soll… Feuer breitete sich rasend schnell aus – 150 Feuerwehrkräfte im Großeinsatz – Frische Obst-Ernte vernichtet

Datum: Freitag, 27. August 2010, 18.00 Uhr

Ort: Nordwohlde bei Bassum, LK Diepholz, Niedersachsen

  

 (gs) Obstbäuerin Annegret Nüstedt steht vor den Trümmern ihrer Existenz: Binnen Minuten wurde die Produktionshalle ihres bekannten Erdbeerhofes in Nordwohlde bei Bassum (Niedersachsen) und die daneben stehende Lagerhalle mit landwirtschaftlichen Gerätschaften durch ein Großfeuer vernichtet.

Gegen 18.00 Uhr hörte die Hofbesitzerin zwei laute Knalle, als sie nach dem Rechten schauen wollte, drang bereits dichter Rauch aus der Halle mit den Traktoren. „Es muss etwas am Trecker explodiert sein“, vermutet die Bäuerin.

NewsNr. 11688
Datum: 27.08.10, 18:37 Uhr
Stand: 27.08.10, 18:37 Uhr
Schiffsrettung vor Aller-Hochwasser ging mächtig schief:
Bootsbesitzer im O-Ton: „Plötzlich rutsche das ganze Gespann ins Wasser“

 Datum: Freitag, 27. August 2010, 18.00 Uhr

Ort: Aller bei Winsen, LK Celle, Niedersachsen
 

(gs) Diese Hochwasseraktion ging mächtig nach hinten los – im wahrsten Sinne des Wortes…

Ein Skipper wollte am Abend sein Sportboot aus dem hochwasserführenden Allerwasser bei Winsen (LK Celle) an Land holen und hatte dafür einen Bekannten mit einem Transporter samt Bootstrailer organisiert. Doch beim rückwärts ins Wasser lassen des Anhängers über eine Rampe bekam der Anhänger plötzlich ungewollt Auftrieb. Durch die Strömung der Aller wurde der Anhänger schließlich immer weiter ins Wasser gezogen und riss damit schlußendlich auch noch den ziehenden Transporter in die Fluten. Der Bergungseinsatz des Schiffes mündete somit in einer Rettungsaktion des gesamten Gespanns. Die Feuerwehr rückte mit einem Boot an und Feuerwehr- und DLRG-Einsatztaucher arbeiteten im Wasser, um den Transporter und den Anhänger im Wasser zu sichern. Erst nach 6 Stunden konnte das havarierte Gespann schließlich geboren werden. Das Sportboot selber muss zunächst auf der Aller bleiben, denn die fleißigen Skipper haben nun erstmal wohl andere Sorgen…

NewsNr. 11687
Datum: 27.08.10, 13:29 Uhr
Stand: 27.08.10, 13:29 Uhr
Bei Starkregen:
Biker standen unter Brücke, um dort Schutz vor Starkregen zu suchen – Warum der Autofahrer ins Schleudern geriet, ist noch unklar – Autofahrer und ein Biker in Lebensgefahr, zwei weitere Biker schwer verletzt

Datum: Freitag, 27. August 2010, ca. 13:30 Uhr

Ort: A7 bei Drammetal, Landkreis Göttingen, Niedersachsen
 

(cd) Dramatischer Unfall am Mittag auf der A7 in Niedersachsen. Ein Autofahrer schleuderte in eine Gruppe Motorradfahrer.

Die Biker hatten wegen des enormen Starkregens auf der A7 Schutz unter einer Brücke gesucht. Ein Autofahrer geriet kurz darauf ins Schleudern und prallte in die wartenden Biker unter der Brücke nahe Drammetal. Dabei wurden der Autofahrer sowie einer der Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt. Die beiden anderen Biker erlitten ebenfalls schwere Verletzungen.

NewsNr. 11686
Datum: 27.08.10, 09:08 Uhr
Stand: 27.08.10, 12:40 Uhr
Regenflut sorgt für Chaos:
Reißender Strom durch Gärten und über Fahrbahnen – THW im Einsatz – Keller randvoll gelaufen – unzählige Einsätze – Wasser strömt weiter von mehreren Seiten ein – Erdrutsch am Kaliberg blockierte Kreisstraße – Bagger versuchen Fahrbahn zu räumen

Datum: Freitag, 27. August 2010, ca. 09:00 Uhr

Ort: Kaliberg bei Bokeloh, Region Hannover / Stadthagen, LK Schaumburg, Nieders.

 

(gs) Anhaltender ergiebiger Regen sorgt weiter für Chaos insbesondere im mittleren Westen der Republik. In mehreren Orten auch in Niedersachsen fällt sogar die Schule aus. Inzwischen hat sich der Regen weiter Richtung Osten verlagert.

In Bokeloh bei Wunstorf in der Region Hannover gab es am Morgen nach heftigen Regenfällen einen größeren Abrutsch am dortigen Kaliberg. Eine Kreisstraße wurde blockiert und ist gesperrt. Arbeiter bemühen sich am Morgen mit Baggern, den Abbruch zu räumen.

NewsNr. 11685
Datum: 27.08.10, 07:10 Uhr
Stand: 27.08.10, 07:10 Uhr
Offenbar wütete auch in Albstadt ein Tornado:
Ziegel flogen von den Dächern – Bäume wurden gespaltet – Feuerwehren im Dauereinsatz

Datum: Freitag, 27. August. 2010, ca. 04:00 Uhr

Ort: Albstadt, Zollernalbkreis, Baden-Württemberg

 

(mwü) Auch in Baden-Württemberg haben Unwetter in der Nacht zum Freitag für viele Schäden und unzählige Einsätze der Feuerwehren gesorgt. In mehreren Städten wurden Keller überflutet, ein schwerer Sturm wütete unterdessen im Zollernalbkreis. In Albstadt vermuteten die Bewohner zweier Mehrfamilienhäuser, dass es wie nur wenige Stunden zuvor im nordrhein-westfälischen Bad Salzuflen ein Tornado war, der ihre Dächer abgedeckt hat (NonstopNews berichtete, News-Nr. 11683). „Ich dachte es ist ein Erdbeben, aber es war ein kleiner Tornado oder eine Windhose“, berichtet Hausbewohner Rade Sthnojevxe. Dann seien auch schon die Ziegel vom Dach geflogen, Bäume abgeknickt und Gerätschaften im Garten zerstört gewesen. „Man wusste nicht genau, was los ist“, sagt er. „Wir hatten Angst, dass bei der Windhose das ganze Haus zusammenreißt“. Tatsächlich ist das Unwetter in der Nacht ganz plötzlich aufgezogen. Auch Kreisbrandmeister Stefan Hermann wunderte sich am Morgen im Telefongespräch mit NonstopNews: „Es gab keine entsprechende Vorwarnung vor einem derart heftigen Sturm“. Da weitere Regenfälle drohen, galt es für die Helfer zunächst, die großflächig abgedeckten Dächer mit Planen abzudecken.

NewsNr. 11683
Datum: 26.08.10, 22:40 Uhr
Stand: 27.08.10, 03:11 Uhr
Tornado wütet am Stadtrand:
Hausbewohnerin sah den Tornado draußen wüten und rettete sich mit ihrer kleinen Tochter ins Badezimmer – Andere sprachen von einem Lärmpegel, als ob ein Flugzeug abgestürzt sei – Riesenglück: Tornado fegte zwischen zwei Ortsteilen hindurch und streifte Wohngebiet nur – Jedoch viele massive Bäume entwurzelt oder gespalten – Telefonleitungen abgerissen – Stundenlange Aufräumarbeiten

Datum: Donnerstag, 26. August 2010, ca. 21:00 Uhr

Ort: Bad Salzuflen, Landkreis Lippe, Nordrhein-Westfalen

 

(mwü) Sintflutartiger Starkregen hat am Donnerstagabend zahlreiche Feuerwehren in Niedersachsen in Atem gehalten, nachdem es bereits am Nachmittag aufgrund von Aquaplaning zu einer Unfallserie auf der A2 gekommen war (NonstopNews berichtete, News-Nr. 11680). Im nordrhein-westfälischen Bad Salzuflen sind die Menschen unterdessen nur knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Dort zog am Abend laut Polizei ein Tornado vorbei und hinterließ auf einer Länge von 1,5 Kilometern eine 300 Meter breite Schneise der Verwüstung. Durch die enormen Windgeschwindigkeiten wurden mehrere Hausdächer beschädigt. „Dachziegel flogen durch die Luft und meterdicke Straßenbäume wurden komplett entwurzelt oder wie Streichhölzer abgeknickt und zum Teil auch regelrecht gespaltet“, heißt es im Polizeibericht. Das genaue Ausmaß des Schadens war zunächst noch nicht klar, Feuerwehrkräfte und Helfer waren bis in die Nacht mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Zudem liefen durch den Starkregen etwa 25 Keller voll, die ausgepumpt werden mussten. Bei den Anwohnern am Stadtrand von Bad Salzuflen hinterließ das Naturschauspiel einen bleibenden Eindruck: „Ich dachte, es nimmt das ganze Haus mit", sagte eine Anwohnerin, die sich mit ihrer kleinen Tochter ins Bad gerettet hatte. 

NewsNr. 11684
Datum: 27.08.10, 01:14 Uhr
Stand: 27.08.10, 01:14 Uhr
Todesursache unklar:
Todesumstände der 86-Jährigen unklar – Obduktion des Leichnams angeordnet

Datum: Donnerstag, 26. August 2010, ca. 23:00 Uhr

Ort: Lübeck, Schleswig-Holstein
 

(cd) Großeinsatz in der Nacht für die Wasserrettung der Berufsfeuerwehr Lübeck. Passanten meldeten der Feuerwehr eine leblos auf dem Wasser treibende Person.

Sofort rückten Taucher und andere Rettungskräfte zum Ufer der Trave aus. Durch den schnellen Einsatz konnte die leblose Person dann aus dem Wasser gerettet werden. Sofort danach begann ein Notarzt mit der Reanimation, welche aber erfolglos blieb.

NewsNr. 11682
Datum: 26.08.10, 22:01 Uhr
Stand: 26.08.10, 22:07 Uhr
Feuerwehr im Großeinsatz:
Bewohnerin veräzt sich Arm – Rettungskräfte alarmieren Feuerwehr – Zwei 20-Liter-Behälter mit Säure in Zeitungspapier von 1966 eingewickelt

Datum: Donnerstag, 22. Juli 2010, ca. 19:00 Uhr

Ort: Wurthfleth, Landkreis Cuxhaven, Niedersachsen

 

(mwü) Bei Renovierungsarbeiten in ihrem Landhaus im niedersächsischen Wurthfleth erlebte eine Frau am Donnerstagabend eine böse Überraschung. Sie hatte Beschwerden, nachdem sie einen Behälter mit einer unbekannten Flüssigkeit umgestoßen hatte. Eintreffende Helfer des Rettungsdienstes gaben sofort Alarm, daraufhin rückten Spezialisten der Feuerwehr an und sperrten das Wohnhaus weiträumig ab. Sie sicherten schließlich zwei riesige 20-Liter-Flaschen voller vermutlich giftiger Säure und füllten diese in sichere Fässer um. Noch ist unklar, um was für einen Stoff es sich dabei handelt und wieso dieser in dem Wohnhaus gelagert war. Möglicherweise steht er dort sogar schon seit Jahrzehnten: die Behälter seien -vermutlich vom Vorbesitzer des Hauses- in Zeitungspapier aus dem Jahre 1966 eingewickelt gewesen, berichteten Feuerwehrleute. Sie füllten die Flüssigkeit in sichere Fässer um. Da eine erhebliche Menge der unbekannten Flüssigkeit ausgelaufen war und unter anderem die Isolierung im Dachboden kontaminiert wurde, dauerten die Arbeiten bis in den späten Abend an.

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