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Riesenglück im Unglück:
Nach Motorproblemen bei Durchstart-Manöver: Cessna streift bei Notlandung Hallendach und überschlägt sich auf Maisfeld – Flugschüler und –lehrer unverletzt!

Hallenbesitzer: „Dank Wirtschaftskrise war auf dem Feld noch keine Gewerbehalle, sonst hätte es eine Katastrophe gegeben“ – Feuerwehr vor Ort – Ursachenermittlung dauert an

Bildergalerie vorhanden

Datum: Sonntag, 21. Juni 2009, ca. 18:45 Uhr
Ort: Ganderkesee, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
 

(gs) „Einen halben Meter tiefer und es hätte eine Katastrophe gegeben“…

Eine Cessna hat sich am Sonntagabend bei einer missglückten Notlandung in Ganderkesee bei Bremen auf einem Maisfeld überschlagen. Das Flugzeug, das zuvor noch mit einem Rad ein Hallendach gestreift hatte, blieb auf dem Dach liegen. Riesenglück für die beiden Insassen, sie konnten sich unverletzt aus der zerstörten Maschine retten.

Nach ersten Angaben vor Ort war die einmotorige Maschine (Cessna 172, Bj. 1966) einer Flugschule am nahegelegen Kleinflugplatz „Airfield Ganderkesse“ gestartet. Am Steuer saß ein Flugschüler (31), der einen Unterweisungsflug absolvieren sollte und bereits im Besitz einer allgemeinen Fluglizenz ist, daneben sein erfahrener Lehrer (71). Doch offenbar gab es nach einem Durchstartmanöver Probleme mit dem Motor. Das Flugzeug gewann nicht ausreichend an Höhe, der Fluglehrer übernahm das Steuer. Sofort setzte er zu einer Notlandung in einem Gewerbegebiet nur etwa 500 Meter Luftlinie vom Flugplatz entfernt an. Zwischen zwei Produktionshallen steuerte er ein einzelnes freies Maisfeld an. Doch das Manöver ging um ein Haar schief, ein Rad der Maschine rammte die Dachkante der einen Industriehalle, das Flugzeug stürzte daraufhin unkontrolliert auf das Maisfeld und überschlug sich. Augenzeugen alarmierten sofort die Feuerwehr, die zunächst vom Schlimmsten ausging. Doch vor Ort stellte sich heraus, dass offenbar alle Schutzengel mitgeflogen waren: Sowohl dem 31-jährigen Flugschüler, wie dem 71-jährigen Piloten war es gelungen, sich körperlich unversehrt aus dem Flieger zu befreien. Nun sollen Experten vom Luftfahrtbundesamt in Braunschweig die genauen Hintergründe für die Havarie ermitteln.

Ronald Schillomeit, der Inhaber der vom Flugzeug gerammten Halle, wurde von Nachbarn angerufen: „Meine größte Sorge war, dass alles in Flammen steht“.

Doch auch er kann ein glückliches Resümee ziehen, am Hallendach ist lediglich ein Schaden von knapp 10.000 Euro entstanden. „Einen Meter tiefer wäre das Flugzeug voll in die Halle gestürzt, das wäre eine Katastrophe für alle gewesen“. Und in diesem Fall ist es wohl auch der Wirtschaftskrise zu verdanken, dass überhaupt noch Platz für eine Notlandung war. „Hier war schon Gewerbe geplant, der Bau wurde wegen der Wirtschaftslage aber verschoben“, so Schillomeit. Und so sind alle mit einem „blauen Augen“ und einem überschaubaren „Dachschaden“ davongekommen…

 

Die NonstopNews-Bilder (Tag) und der O-Ton:
 

- Totale der Absturzstelle, Feuerwehr mit Großaufgebot vor Ort

- Rettungswagen fährt ab

- Cessna liegt kopfüber auf Acker, Feuerwehr am Flugzeug

- Absperrung um Flugzeug wird gezogen

- beschädigte Dachkante von Halle mit Schwenk auf Absturzstelle

- abgerissene Dachkante auf Rasen von Firma
- Absturzspuren in Maisfeld
- Blick in kopfüber liegendes Flugzeug
- verschiedene Perspektiven des Flugzeuges
- Feuerwehr vor Ort sichert Brandschutz

- betroffener Fluglehrer (weißer Bart, weißes Hemd) vor Ort im Gespräch mit Polizei

- betroffener Flugschüler (braune Jacke) vor Ort, telefoniert, im Gespräch, versch. Bilder

- Polizei vernimmt beide Piloten, Abfahrt Polizei mit Streifenwagen

- Dachdecker untersucht Dach der Halle

- Antextbilder mit Ronald Schillumeit, Inhaber der Halle

- Blick über Flugfeld Ganderkesee, Tower, Windhose, Flugzeige am Flugfeld

- Außenshot der Flugschule, Streifenwagen vor der Tür

- Fluglehrer sitzt in Flugschule im Gespräch mit Polizei

- O-Ton Uwe Arndt, Pressesprecher der Feuerwehren im Landkreis Oldenburg: „…Einsatzalarm zu Flugzeugabsturz in Ganderkesee, man wusste nicht, wie schlimm es ist… beide Piloten hatten sich bereits unverletzt befreit… muten Brandschutz sichern… kurz bevor das Flugzeug auf den Acker gestürzt ist, hat es noch Dachkante gestreift und ist dann aufs Feld gestürzt und dort kopfüber liegengeblieben… etwas tiefer hätte es dann endgültig das Gebäude getroffen… waren alle Schutzengel aktiv, beide Piloten unverletzt und wohlauf… man muss immer vom Schlimmsten ausgehen bei so einer Einsatzlage.,.. das hätte auch ins Auge gehen können…“

- O-Ton Ronald Schillumeit, Inhaber der gerammten Halle: „…mich hat ein Nachbar angerufen und gesagt, es sei ein Flugzeug abgestürzt… man befürchtet, dass alles in Flammen ist… aber Piloten waren wohlauf, Flugzeug lag kopfüber auf Acker…. An Halle ist auch nicht soviel passiert, so dass wir weiterarbeiten können… ist wohl mit Bugrad am Giebel hängengeblieben, hat einen Teil der Blechverkleidung mitgerissen und hat sich dann überschlagen, ist dann auf Dach liegengeblieben… Einen Meter tiefer, dann wäre er in Halle reingestürzt… das hätte dann zu einer unweigerlichen Katastrophe geführt… Schutzengel im Einsatz… Glück gehabt… Dachdecker angerufen, um das Dach zu sichern… der Pilot stand reichlich bedrabbelt neben mir, wollte ihn aber nicht noch groß ansprechen… ist ein Riesenglück, dass er noch einen freien Platz gefunden hat… ursprünglich war angedacht, dass hier schon jemand bauen sollte, aber der Bau wurde aufgrund der wirtschaftlichen Lage verschoben, Glück gehabt…“

- Bilder am Abend: Wrack liegt abgedeckt auf Acker, weitere Bilder vom „Dachschaden“

- Bilder am Abend: abgerissenes Rad des Flugzeuges am Rand von Acker

 
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