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Millionenschaden nach Kranunfall:
400-Tonnen-Kran stürzt bei Demontage von Windkraftanlage um

Fahrer kann sich unverletzt aus Fahrzeug befreien – Feuerwehr muss über 400 Liter Diesel und 800 Liter Hydrauliköl abpumpen – Gefahrgutzug im Einsatz – Bergung des Siebenachsers wird vermutlich mehrere Tage andauern

Bildergalerie vorhanden

Datum: Donnerstag, 03. Juli 2008, ca. 20:00 Uhr

Ort: Schobüll bei Flensburg / Landkreis Schleswig-Flensburg / Schleswig-Holstein

 

(si) Eigentlich sollte der Fahrer eines siebenachsigen 400-Tonnen-Spezialkranes am Donnerstagabend in der Ortschaft Schobüll (nahe Flensburg) eine ausgediente Windkraftanlage demontieren – doch was dann passierte, machte den eigentlichen Arbeitsauftrag schlichtweg unmöglich. Da zu dem Windpark nur eine schmale Teerstraße führt, wollte der 56-jährige Kranführer das schwere Gefährt mit einer Seite auf dem Grünstreifen neben der Fahrbahn abstützen. Dieser war jedoch offenbar viel zu weich für die schwere Last – denn als der Mann gerade den Spezialausleger ausfuhr, passierte das Unglück: Das Erdreich sackte ein und der Kran mit einer Spezialfirma aus Trier mit einem Eigengewicht von rund 100 Tonnen kippte unaufhaltsam auf die Seite.

Die sofort alarmierte Feuerwehr staunte bei ihrem Eintreffen an der Einsatzstelle nicht schlecht: Trotz der Wucht des Aufpralles hatte der Kranführer sicht selbst befreien können und blieb unverletzt.

Dann sahen sich die Einsatzkräfte jedoch mit einem ganz anderen Problem konfrontiert: Der Kran war mit rund 400 Liter Diesel und 800 Liter Hydrauliköl betankt. Zwar traten nur geringe Mengen aus zerstörten oder undichten Leitungen aus – um größeren Schaden zu verhindern, mussten dennoch beide Flüssigkeiten durch den Gefahrgutzug der Feuerwehr abgepumpt werden.

Der Kran mit einem Neuwert von vermutlich mehreren Millionen Euro wurde bei dem Unfall so schwer beschädigt, dass eine Weiterfahrt nach der Wieder-Aufrichtung nicht möglich sein wird. Zur Stunde laufen die Recherchen, wie der riesige Kran auf dem schmalen Feldweg überhaupt geborgen werden kann. Vermutlich gibt es in der gesamten Bundesrepublik nur wenige Firmen, die diese Arbeit erledigen können. Daher wird die Bergung vermutlich erst in der kommenden Woche abgeschlossen sein. Bis dahin hat die zur Demontage vorgesehene Windkraftanlage „Gnadenfrist“ erhalten und darf weiter Strom produzieren…

 

Die NonstopNews-Bilder (Tag/Dämmerung):

 

-            Totale der Einsatzstelle

-            Feuerwehr und Gefahrgutzug mit Großaufgebot vor Ort

-            Kran liegt auf der Seite, zerstörte Fahrerkabine

-            Riesiger Kranausleger liegt in Feld, große Hydraulikstempel ragen in die Höhe

-            Feuerwehr arbeitet an Kran, legt Ölbindematten aus

-            Kraftstoff wird abgepumpt (div. Einstellungen)

-            Windkraftanlage in Betrieb, Schwenk auf Unfallstelle

-            Fahrer telefoniert an Unfallstelle, spricht mit Einsatzkräften

-            Weitere Hausbewohner am Fenster, beobachten Löscharbeiten

-            O-Ton Knud Wicke, Einsatzleiter Feuerwehr: „Fanden Kran auf Seite liegend vor…Fahrer hatte sich selbst befreit…Keine Verletzten…400 Liter Diesel und 800 Liter Hydrauliköl müssen abgepumpt werden…Bergung nicht vor dem Wochenende…“

-            Schnittbilder

 

 

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