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Wenn jede Sekunde zählt - Lebensretter von nebenan:
Großleitstelle startet Reanimations-Helfer-App: Alarm bei Herzstillstand wird ab sofort nicht nur an Notarzt und Rettungswagen gegeben, sondern über App auch an potentielle Ersthelfer von nebenan

CorHelp3r-App alarmiert zwei zivile Helfer in nächster Nähe zum Herzstillstands-Opfer und dirigiert diese zu Einsatzort und unterstützendem Defibrillationsgerät

Bildergalerie vorhanden

Datum: Donnerstag, 19. Oktober 2017, 10:00 Uhr

Ort: Oldenburg, Niedersachsen

 

(gs) 75.000 Menschen erleiden jährlich einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Wenn das Herz still steht, zählt jede Minute, sogar jede Sekunde, um zu erreichen, ein Herz wieder zum Schlagen zu bekommen. Auch wenn über Notruf Notarzt und Rettungswagen unter großer Eile zügig alarmiert wurden, kann die notwendige Anfahrtszeit der Profiretter schon zu lang sein, um ein Leben zu retten. Fest steht, eine rechtzeitig eingeleitete Reamination erhöht die Überlebenschance um ein Vielfaches - und helfen könnte jeder! Dieses "Schwarmpotential" will sich nun die Großleitstelle in Oldenburg (GOL) im Sinne der Patienten zu Nutze machen. Zuständig für ein riesiges Flächengebiet der Landkreise Cloppenburg, Vechta, Ammerland, Wesermarsch, Oldenburg, sowie den Städten Delmenhorst und Oldenburg möchte man versuchen, die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungwagens oder Notarztes zu schließen - per App.  "CorHelp3r" heißt diese, ist kostenlos und bedingt lediglich den nicht älter als zwei Jahre vorliegenden Nachweis eines Erste-Hilfe-Kurses. Im Falle eines Notfalls mit notwendiger Reamination alarmiert die Leitstelle also ab heute nicht nur ihre Rettungsmittel, sondern sendet den Einsatz auch an die App, die die nächstgelegensten zwei Ersthelfer ortet und alarmiert.  Während einer direkt zum Notfallort gelotst wird, schickt die App den zweiten zunächst zum nächsten AED-Gerät, also einem mobilen Defibrillator, um diesen dann zum Einsatzort zu bringen. Gemeinsam sollen die Helfer dann bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungswagen die lebenswichtigen Reanimationsmaßnahmen umsetzen. Auf einer Präsentation im Alten Landtag in Oldenburg ist nun um 10.45 Uhr der offizelle Startschuß für das "Projekt Erleben" - wie es die Initiatoren aus Oldenburg und Vechta getauft haben. "Falsch machen kann man nichts" so Eike Mitschker, vom Planungsteam der Feuerwehr Oldenburg, "wenn man versucht zu helfen, ist es immer noch besser als gar nicht zu helfen".

 

NonstopNews hat das Projekt medial unterstützt und aufwändige nachgestellte Szenen zu Darstellung eines Reanimationsfalls und dem parallelen Einsatz von Rettungswagen und App-Alarmierten-Ersthelfern bei einer Reanimation dokumentiert. Eike Mitschker von der Feuerwehr Oldenburg erläutert dazu ausführlich die Hintergründe und Notwendigkeiten.   


Videobericht zur MeldungVideobericht zur Meldung:

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