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Gestrandet am Karlsruher Hauptbahnhof:
Tausende Reisende müssen unfreiwillige Reiseunterbrechung in Karlsruhe einlegen - Bahnstrecke Richtung Süden aufgrund Panne bei Bauarbeiten unpassierbar - Einsatzkräfte müssen Reisende auf Bahnhofvorplatz betreuen

Schienenersatzverkehres mit Linienbussen völlig überlastet – Reisende warten stundenlang im Freien auf ihre Weiterfahrt – Retter verteilen Essen und Trinken an gestresste Passagiere - Bahnreisende beschweren sich über mangelnden Service und fehlende Informationen bei der Deutschen Bahn

Bildergalerie vorhanden

Datum: Samstag, 12. August 2017

Ort: Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(sg) Chaotische Szenen spielten sich am Samstagnachmittag auf dem Karlsruher Hauptbahnhof ab. Tausende Reisende strandeten auf dem Bahnhof, da die Bahnstrecke Richtung Baden-Baden aufgrund einer technischen Störung gesperrt werden musste, wie die Bahn am Samstag in einer Pressemitteilung bekannt gab. Offenbar kam es dort in einem Tunnel bei Rastatt zu einem Zwischenfall bei Bauarbeiten, der die Strecke aufgrund von abgesackten Bahngleisen unbefahrbar machte.

Wie in solchen Fällen üblich, richtete die Deutsche Bahn AG einen Schienenersatzverkehr mit Linienbussen ein. Allerdings reichten diese Kapazitäten offenbar bei weitem nicht aus, um die Masse an Reisenden aufzunehmen.

„Die Stadt Karlsruhe wurde von der Bahn darüber informiert, dass aufgrund des Streckenproblems eine gewisse Anzahl von Reisenden hier stranden können“, berichtet Einsatzleiter Ronald Richter von der Berufsfeuerwehr. „Man hat von etwa 400 Reisenden je Stunde gesprochen, die hier ankommen“, so der Feuerwehrmann weiter.

Dementsprechend schnell stieg auch die Zahl der Bahnpassagiere, die sich auf dem Vorplatz des Bahnhofes sammelten und auf eine Weiterreisegelegenheit warteten. Zu duzenden drängten die Menschen mit ihrem Gepäck in die normalen Linienbusse, die für diesen Zweck nicht wirklich geeignet waren. Auch reichte deren Kapazität bei weitem nicht für den Ansturm der Reisenden aus.

Dementsprechend richteten sich die rund 60 angerückten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Deutschem Roten Kreuz auf eine größere Betreuungslage ein. Eine Einsatzleitung wurde vor Ort eingerichtet, Sitzgelegenheiten bereitgestellt, Zelte aufgebaut und Verpflegung vorbereitet.

Dankbar nahmen die teils bereits seit Stunden auf Reisen befindlichen Personen die Hilfe der Rettungskräfte an. Vom Service der Bahn waren allerdings viele enttäuscht. „Ich habe jetzt eine halbe Stunde vor der Information gestanden, bevor man mir sagte, dass es jetzt mit Schienenersatzverkehr weitergehen soll“, berichtet Florian Wahl, der bereits sieben Stunden auf Reisen war und nun auf eine Weiterfahrt Richtung Freiburg hoffte.

Unterdessen verteilten die Einsatzkräfte Essen und Getränke an die erschöpften Passagiere. Zwar habe die Bahn mitgeteilt, dass man nicht mit Übernachtungen rechnen müsse, aber sie seien auf alles vorbereitet, so ein Sprecher der Feuerwehr. Man rechne mit einem Einsatz bis tief in die Nacht hinein.

Die Störung der Bahnstrecke wird wohl noch bis Sonntagabend andauern und somit auch den Wochenendrückreiseverkehr massiv behindern. Die Deutsche Bahn empfiehlt deshalb allen Reisenden, sich vor Abfahrt über die Verbindungen zu informieren.

 

Die NonstopNews-Bilder (Tag) und die O-Töne:

 

  • Einsatzfahrzeuge vor dem Bahnhof
  • Einsatzkräfte und Bahnpersonal beraten sich
  • Einsatzleitbus der Feuerwehr Karlsruhe
  • hunderte Reisende warten auf Busse auf dem Bahnhofvorplatz
  • Reisebusse
  • Fahrzeuge des DRK treffen ein
  • Reisende stehen Schlange vor den Bussen
  • Reisende drängen in Bus
  • Einsatzleitungen von Feuerwehr und DRK
  • Abrollcontainer der Feuerwehr wird abgeladen
  • Einsatzkräfte bauen Zelte vor dem Bahnhof auf
  • O-Ton Florian Wahl, betroffener Bahnreisender: „… bin mit Flix-Bus aus Jena angekommen … komme aus Freiburg … wollte hier in die Bahn umsteigen … habe dann gesehen, dass Schienenersatzverkehr ist … bin schon sieben Stunden unterwegs … stehe jetzt hier und habe das Chaos gesehen … halbe Stunde an der Information gestanden … fahre normalerweise wenig Bahn … hoffe jetzt, mit dem Schienenersatzverkehr nach Baden-Baden zu kommen …“
  • O-Ton Familie Utz, Bahnreisende: „… sind heute zum Shoppen nach Karlsruhe gefahren … wollten jetzt zurückfahren, aber haben erfahren, dass die Strecke gesperrt ist … jetzt warten wir auf Busse … hätten uns mehr Service vorgestellt …“
  • O-Ton Ronald Richter, Einsatzleiter Berufsfeuerwehr Karlsruhe: „… die Bahn hat uns heute darüber informiert, dass es ein Streckenproblem im Bereich Rastatt gibt … man geht davon aus, dass eine gewisse Anzahl an Reisenden in Karlsruhe stranden werden … man hat von 400 Personen pro Stunde gesprochen … die müssen dann mit Schienenersatzverkehr weiterfahren … Wartezeiten über das normale hinaus … wir bereiten uns derzeit auf die Betreuung der Reisenden vor … Essen, Trinken und Vorsorge für medizinische Notfälle … Hilfsorganisationen haben derzeit 40 Einsatzkräfte vor Ort, die Feuerwehr 20 Personen … Bahn geht davon aus, dass keine Passagiere übernachten müssen … wie lange der Abtransport der Reisenden dauern wird, ist unklar … Lage derzeit noch ruhig, wir bereiten uns aber auf mehr vor …“
  • Neue Bilder vom Sonntag:
  • Abgesacktes Gleisbett in Rastatt
  • Abgesperrte Straße
  • Bagger auf der Baustelle

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