Ihre Werbung auf Nonstopnews.de
Ihre Werbung auf Nonstopnews.de

Stundenlang in Unfallwrack eingeklemmt:
BMW prallt kopfüber gegen Baum und wird völlig verformt - zwei Personen schwerverletzt eingeklemmt, einer vermisst - Feuerwehr braucht über drei Stunden für komplizierte Befreiung

Fahrer gibt an, mit zwei Mitfahrern unterwegs gewesen zu sein – Polizei und Feuerwehr starten großangelegte Vermisstensuche im Wald nach drittem Insassen

Bildergalerie vorhanden

Datum: Samstag, 12. März 2016, 1 Uhr

Ort: B115 zwischen Weißkeißel und Rietschen, Landkreis Görlitz, Sachsen

 

(sg) Schwerstarbeit für die Kameraden der Feuerwehr am frühen Samstagmorgen: Fast dreieinhalb Stunden benötigen die Retter um einen eingeklemmten Schwerverletzten aus seinem völlig zerstörten und auf dem kopfliegenden Unfallwrack zu befreien. Normalerweise geht man in der Notfallrettung davon aus, dass man einen Patienten innerhalb einer Stunde nach dem Unfallereignis befreit und ins Krankenhaus transportiert haben sollte. In diesem Fall war die Befreiung aber derart kompliziert, dass dieser Zeitrahmen nicht eingehalten werden konnte. Dennoch gelang es den Rettern den Patienten lebend zu befreien.

Gegen 1 Uhr war ein 5er BMW der Männer auf der in diesem Bereich schnurrgraden Bundesstraße 115 südlich von Weißkeißel unterwegs, als das Fahrzeug ohne fremde Beteiligung plötzlich nach links von der Fahrbahn abkam, sich überschlug und anschließend kopfüber auf der Beifahrerseite in einen Baum einschlug. Die Energie bei dem Aufprall war so groß, dass sich der Baumstamm bis zur Fahrerseite durchbohrte und der massive BMW völlig zertrümmert wurde.

Die anrückende Freiwillige Feuerwehr wurde durch die Bundeswehrfeuerwehr des Truppenübungsplatzes Oberlausitz unterstützt. Der viertgrößte Übungsplatz Deutschlands zieht sich entlang der B115 unmittelbar in Höhe der Unfallstelle.

Gemeinsam gelang es den Rettern, einen der beiden eingeklemmten Insassen recht schnell zu befreien. Für seinen Mitfahrer benötigten die Retter allerdings über drei Stunden, um den Mann schonend und möglichst ohne ihm weitere Verletzungen zuzufügen aus den Trümmern zu holen. Während der Rettungsarbeiten wurde der Eingeklemmte ständig von einem Notarzt betreut. Die Einsatzkräfte mussten während der schweißtreibenden Arbeiten ständig ausgewechselt werden, um den Belastungen standhalten zu können. Um den Helfern bei ihrer schweren Arbeit und den damit zusammenhängenden traumatischen Belastungen beizustehen, wurde auch die Notfallseelsorge zum Unglücksort entsandt.

Beide Patienten kamen nach ihrer Befreiung schwerverletzt ins Krankenhaus.

Der erste Befreite war zunächst noch bei Bewusstsein, so dass seine Befragung ergab, dass die Männer zu dritt unterwegs gewesen sein sollen. Da der dritte Insasse allerdings im Wrack und der näheren Umgebung nicht aufzufinden war, starteten Polizei und Feuerwehr eine großangelegte Suchaktion. Mit Hilfe von Spürhunden und Wärmebildkameras wurde ein angrenzendes Waldgebiet durchsucht. Bisher blieben die Suchmaßnahmen allerding ohne Erfolg.

 

Die NonstopNews-Bilder (Nacht) und die O-Töne:

  • Totale der Unfallstelle
  • Rettungsarbeiten am Unfallfahrzeug
  • Behandlung eines Patienten im Rettungswagen
  • Suche im Wald
  • Polizisten und Notfallseelsorger im Gespräch
  • Rettungsdienst betreut eingeklemmten Insassen
  • Polizeihund mit Hundeführer
  • Unfallaufnahme durch Polizei
  • Nahaufnahmen Unfallwrack
  • Trümmerteile
  • Unfallfahrzeug wird mit Seilwinde geborgen
  • O-Ton mit Mirko Lewinski, Einsatzleiter Feuerwehr Weißkeißel: „…Einsatzstichwort Verkehrsunfall Pkw, zwei Personen eingeklemmt … eine Person nicht schwer eingeklemmt, eine weitere Person sehr kompliziert eingeklemmt … Pkw auf dem Kopf … schwierige Rettung, daher mehrere Feuerwehren nachalarmiert um Kräfte austauschen zu können … Notfallseelsorger vor Ort zur Betreuung …“
  • O-Ton mit Frank Hirschmann, Leiter Notfallseelsorge LK Görlitz und Polizeipfarrer: „…Notfallseelsorge unterstützt Einsatzkräfte und Angehörige … bei solch einem längeren Einsatz begleiten wir die Einsatzkräfte … sind einfach da falls Probleme entstehen … führen dann Gespräche mit den Kameraden … während des Einsatzes reden wir nicht mit den Einsatzkräften über die Gefühle … anschließend stehen wir in den nächsten Tagen als Gesprächspartner bereit …“

 Bestellen Sie das TV-Material unter 04221 / 97 30 444 – Standort: Lausitz


Wichtiger Hinweis: Die Anforderung von Video- und Bildmaterial ist Redaktionen von Fernsehanstalten und Printmedien vorbehalten. Auf Anfrage können am jeweiligen Geschehen beteiligte Einsatzkräfte, die bei uns registriert sind, TV-Material zu internen, nichtöffentlichen Zwecken anfordern. Die Entscheidung über diese außerredaktionelle Bereitstellung obliegt der Berücksichtigung des Schutzes von Persönlichkeitsrechten der Betroffenen im jeweiligen Fall. Wir bitten um Verständnis.


Sehr geehrter Kunde,

wir möchten ihnen unsere Agenturinhalte ohne störende Werbebotschaften darstellen.

Bitte nutzen Sie dazu in Zukunft unser b2b-Portal unter

www.nonstopmedia.de.

Ihre Zugangsdaten bleiben gleich, sie werden nach Login auf der dortigen Seite sofort auf die bekannten Inhalte von NonstopNews weitergeleitet - werbefrei.

Diesen Hinweis ausblenden.