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Schlafenden vor Feuerwache übersehen:

Rettungswagen überrollt beim Ausrücken zum Einsatz vor der Wache schlafenden Obdachlosen – Mann kommt mit schweren Beinverletzungen ins Krankenhaus

Überrollter hatte winddichten Schutz unter Gerüst gesucht – Einsatzkräfte hatten keine Chance zu reagieren

Bildergalerie vorhanden

Datum: Donnerstag, 3. März 2016, 22:30 Uhr

Ort: Hamburg

 

(ch) Die Schritte sind routiniert. Der Piepser geht, das Alarmfax wird gegriffen und ab geht es auf den Rettungswagen, hinaus aus der Wache zum Einsatz. Doch diese Einsatzfahrt endete für eine Rettungswagenbesatzung der Hamburger Innenstadt-Wache 11 bereits nach wenigen Metern. Ein 47-jähriger Obdachloser hatte sich anscheinend neben der Wache einen Schlafplatz unter einem Gerüst gesucht, in der Hoffnung, hier im winddichten Bereich Schutz zu finden. Ein denkbar ungünstiger Ort. Denn als das Rolltor aufging und der Rettungswagen losfuhr, überrollte dieser ein Bein des Mannes. Der Fahrer hatte aufgrund der Dunkelheit und der Lage des Mannes keine Chance, ihn rechtzeitig zu sehen. Sofort stoppte die Besatzung ihren Sprinter und eilte dem Verletzten zur Hilfe. Ein Notarzt wurde angefordert, der den Mann weiter versorgte. Mit einem Bruch des Oberschenkels und Quetschungen wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert. Der RTW einer anderen Wache übernahm den eigentlichen Notfall. Die Polizei hat die Ermittlungen am Unfallort aufgenommen. Die Besatzung des betroffenen Rettungswagens wurde für den Rest ihrer Schicht außer Dienst genommen.

 

 

Die NonstopNews-Bilder (Nacht) und der O-Ton:

  • RTW in der Wacheinfahrt
  • Feuerwehrleute telefonieren
  • Polizei vor Ort
  • Schild „Rettungswache Innenstadt“
  • Gerüst
  • Polizei bei Unfallaufnahme/vermessen der Unfallstelle
  • Bierflache am Unfallort
  • O-Ton Martin Schneider, Feuerwehr Hamburg: Tragischer Unfall an der Feuerwache Innenstadt...hier hatte um 22:30 Uhr ein Rettungswagen einen Notfalleinsatz...Kollegen sind zum Fahrzeug gegangen, eingestiegen, das Rolltor fuhr hoch und beim Rausfahren aus der Halle ruckelte es plötzlich...die Kollegen haben sofort angehalten und festgestellt, dass sie über eine Person gefahren sind, die direkt im Eingangsbereich gelegen hat...hat vermutlich geschlafen...wurde versorgt und ist mit Verdacht auf einen Oberschenkelbruch ins Krankenhaus befördert worden...sowas passiert nicht aller Tage und in der Regel ist es nicht so, dass die Menschen vor einer Feuer- und Rettungswache schlafen..daher konnten die Kollegen damit gar nicht rechnen und die trifft natürlich keinerlei Schuld...die Kollegen sind mitgenommen, das geht nicht spurlos an ihnen vorbei...haben sie außer Dienst genommen und die Spezialisten der Gesprächsnachsorge haben wir angeboten...sind soweit psychisch stabil, werden ihren Dienst heute aber beenden...bei dem Mann handelt es sich um einen 47-jährigen Rumänen, der vermutlich in einem Gerüst geschlafen hat, mit dem Bein in der Fahrzeugausfahrt...Notarzt war hier und hat ihn stabilisiert ins Krankenhaus gebracht...die Polizei nimmt den Tatort auf, wir haben einen Führungsdienst hier...wenn die Polizei hier fertig ist, werden wir den Einsatz beenden...die Kollegen hatten keine Chance, den Menschen zu sehen...er lag auf der Beifahrerseite mit den Beinen, sodass der Fahrer das im Stockfinsteren nicht sehen konnte...zudem lag der Mann mit dem Oberkörper im Baugerüst, sofern konnte man den nicht sehen...

 

 

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