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Sekundenschlaf mit dramatischen Folgen:
Prozessauftakt wegen fahrlässiger Tötung - Lkw-Fahrer setzt sich völlig übermüdet hinter das Steuer und rast in Streifenwagen - Auto fängt Feuer, beide Polizisten kommen in Flammen ums Leben

Fahrer überschritt Lenkzeit um über dreieinhalb Stunden – Polizisten wollten Verkehrskontrolle durchführen und saßen im Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht auf dem Standstreifen

Bildergalerie vorhanden

Datum: Dienstag, 23. Februar 2016, 9 Uhr

Ort: Paderborn, Nordrhein-Westfalen

 

(ch) Der 2. Juli 2015 wird für viele Polizeibeamte in Nordrhein-Westfalen als einer der schwärzesten Tage des Jahres in Erinnerung bleiben. In den frühen Morgenstunden waren zwei ihrer Kollegen mit einem Standardeinsatz auf der Autobahn beschäftigt. Vorbildlich abgesichert, mit Blaulicht, Abblendlicht und Warnblinker, saßen die Polizisten auf der A44 bei Lichtenau in ihrem Streifenwagen auf dem Standstreifen und beobachteten den Verkehr.
Gezielt wollten sie einen Autofahrer kontrollieren, der sich möglicherweise unter Drogeneinfluss hinter das Steuer gesetzt hatte. In der Dunkelheit sahen sie den Lkw nicht, der von hinten herannahte und dabei zu weit auf den Pannenstreifen geriet. Ungebremst raste der Lastwagen in den Polizeiwagen. Das Einsatzfahrzeug schleuderte schwer demoliert über die Fahrbahn und ging unmittelbar in Flammen auf. Obwohl Ersthelfer sofort zur Hilfe eilten, konnten sie die Polizisten nicht mehr retten.  Die 46-jährige Beamtin und ihr fünf Jahre ältere Kollege kamen im Feuer ums Leben.

Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Paderborn Anklage gegen den 34-jährigen Lkw-Fahrer erhoben. Die umfangreichen Ermittlungen haben ergeben, dass der Mann völlig übermüdet den 40-Tonner gelenkt hatte. Bereits dreieinhalb Stunden vor der Katastrophe hätte er seine gesetzlich vorgeschriebene Pause einlegen müssen. Doch dies war nicht geschehen, weshalb mit eingeschaltetem Tempomaten bei 80 Stundenkilometern sehr wahrscheinlich einschlief und das Polizeifahrzeug übersah. Aus diesem Grund muss sich der 34-Jährige nun wegen fahrlässiger Tötung sowie fahrlässige Straßenverkehrsgefährdung vor dem Landgericht verantworten. Im droht eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren. In einer ersten Erklärung noch vor Prozessbeginn übernahm der Angeklagte die volle Verantwortung zum Tatgeschehen.

 

Die NonstopNews-Bilder:

  • Außenshot Gerichtsgebäude
  • Bilder aus dem Gerichtssaal, Presse vor Ort
  • Prozessbeteiligte, Zuschauer
  • Angeklagter im Saal, sitzt neben Verteidiger, hält sich Mappe vors Gesicht
  • Richter betreten Saal

Archivmaterial:

  • Totale der Einsatzstelle
  • Polizei vor Ort
  • Ausgebrannter Streifenwagen
  • Beschädigter LKW
  • Unfallaufnahme
  • Abschleppdienst vor Ort, Wrack wird verladen
  • Gesperrte Autobahn, Verkehr wird an Ausfahrt abgeleitet
  • Polizei-O-Ton

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