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Zwangsräumung der Luftschlossfabrik in Flensburg:
Mehr als 100 Polizeikräfte räumen von Alternativen besetztes Gelände - Etwa 30 Personen verschanzen sich und werfen Steine und Böller auf die Beamten - Polizei muss Wasserwerfer und Räumfahrzeuge einsetzen

Spektakuläre Bilder von der Räumaktion - Offenbar keine Verletzten - Mehrere Festnahmen - Einige Besetzer hatten das Gelände bereits zuvor verlassen - Möglicherweise "Krawalltouristen" unter den Angreifern

Bildergalerie vorhanden

Datum: Mittwoch, 03. Februar 2016, ca. 08:00 Uhr

Ort: Flensburg, Schleswig-Holstein

 

(ah) Mehr als 100 Polizeikräfte haben am Mittwochmorgen das von Alternativen besetzte Gelände der Luftschlossfabrik in Flensburg geräumt, nachdem mehrere Fristen verstrichen waren, um das Areal freiwillig zu verlassen. Einige der Besetzer kamen der Aufforderung zwar nach, doch zum Zeitpunkt der Zwangräumung befanden sich noch etwa 30 vermummte Personen auf dem Gelände, unter ihnen ersten Angaben zufolge offenbar auch "Krawalltouristen", und widersetzten sich der Polizei.

Der mit Sperrmüll verbarrikadierte Eingang wurde von einem Räumfahrzeug freigeräumt, so dass die Beamten das Areal betreten konnten. Hierbei wurden sie mit Böllern und Steinen beworfen, zudem hatten sich weitere Personen auf den Dächern und in den Gebäuden verschanzt, die Feuerlöscher auf die Einsatzkräfte entleerten. Wasserwerfer mussten eingesetzt werden; die Polizei konnte die Lage schließlich unter Kontrolle bringen und die Angreifer zur Feststellung der Personalien festnehmen. Das Gelände ist nun geräumt; die Gebäude auf dem Areal sollen noch im Laufe des Tages abgerissen werden.

Bei der Luftschlossfabrik handelt es sich um ein Gelände im Flensburger Hafen, auf dem eine Firma Luftschiffe produzieren wollte, dies aber nie umsetzte und seit 2010  nur unregelmäßig die Pacht an die Stadt zahlte. Während die Gebäude langsam verfielen, ließ sich eine Gruppe von etwa 15 Alternativen in umgebauten LKW und Bauwagen auf dem verlassenen Areal nieder, um dort ein Wohn- und Kulturprojekt durchzuführen. Der Rat der Stadt hat nun die Räumung beschlossen, um das Gelände anderweitig zu nutzen. Konkrete Pläne für eine zukünftige Nutzung gibt es jedoch noch nicht.

 

Die NonstopNews-Bilder und der O-Ton:

  • Totale der Einsatzstelle
  • Polizei rückt an, Wasserwerfer, Räumfahrzeuge, zahlreiche Beamte
  • Lautsprecherdurchsagen
  • Verbarrikadierter Eingangsbereich
  • Polizei betritt Gelände, Böller werden auf Beamte geworfen
  • Personen werden festgenommen
  • Personen verschanzen sich auf Dächern
  • Polizei stürmt Vordach, Feuerlöscher werden in Richtung der Beamten entleert
  • Polizei setzt Wasserwerfer ein
  • Schnittbilder
  • O-Ton Franziska Jurga, Polizei Flensburg: ...unterstützen den Gerichtsvollzieher bei der Räumung..., ...mehrere Personen haben sich widersetzt..., ...mussten Wasserwerfer einsetzen..., ...Böller und Steine wurden auf Einsatzkräfte geworfen..., ...es steht der Vorwurf des Landfriedensbruchs und der gefährlichen Körperverletzung im Raum..., ...haben mehrere Personen festgenommen, um die Personalien festzustellen...

 

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Videobericht zur MeldungVideobericht zur Meldung:

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