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Eisrettung hautnah:
Trotz des Frostes der letzten Tage: So lebensgefährlich kann Eislaufen sein – Feuerwehr warnt eindringlich vor zu dünnem Eis

Ausführliche Begleitung einer großen Rettungsübung auf dem Riegsee

Bildergalerie vorhanden

Datum: Freitag, 22. Januar 2016, 15:00 Uhr

Ort: Riegsee, Landkreis Garmisch-Partenkirchen, Bayern

 

(sj) So wunderschön die Kulisse am Riegsee in Oberbayern mit seiner Eisfläche und den verschneiten Bergen im Hintergrund auch ist, zu schnelles Betreten kann lebensgefährlich sein. Denn obwohl in den letzten Tagen das Wetter eisig war, reicht das noch nicht, um dort den See betreten zu können. „Das Eis ist tückisch und in keinster Weise tragfähig“, erklärt Michael Winkle von der Feuerwehr Murnau. Und um dies zu simulieren und vor allem den Ernstfall zu proben, fand am Freitagnachmittag eine große Übung der Feuerwehr Murnau auf dem Riegsee statt. Die Eisrettung sollte einstudiert werden. Dafür simulierte man in speziellen Taucheranzügen eine eingebrochene Person. Und auch hier zeigte sich wieder die Tücke des Eises: Schon auf dem Weg zum Eisloch gab die Eisdecke bereits nach. Mit speziellen Brettern konnte die Feuerwehr ihre „Opfer“ schnell retten. Und die Schnelligkeit ist lebenswichtig, wenn der Ernstfall eintritt. „Nach fünf Minuten setzt die Unterkühlung ein und dann kann man sich nicht mehr bewegen. Wenn Eis bricht, ist es mit absoluter Lebensgefahr verbunden“, berichtet Klaus Neuner von der Wasserwacht. Deshalb ist es immer besser, gar nicht erst in solch eine Situation zu kommen und lieber einmal mehr auf den Schlittschuhspaß zu verzichten als in eine Notlage zu geraten.

 

Die NonstopNews-Bilder und die O-Töne:

  • Totale des Riegsees
  • Schneebedeckte Berge im Hintergrund
  • Eisfläche auf dem See
  • Fußstapfen auf der Schneedecke am Ufer und auf dem Eis
  • Eisleiter führt zum See
  • Gefrorener See vom Nahen
  • Taucher geht in Schutzkleidung zum Eisloch und springt hinein
  • Taucher simuliert Eingebrochenen
  • Einsatzkräfte rennen mit Schlitten zum Eisloch und zerren Mann aus dem Wasser
  • Weitere Schnittbilder
  • O-Ton Klaus Neuner; Wasserwacht Riegsee: „Gefahren bei Dicke des Eises… mindestens zehn bis 15 Zentimeter Dicke… Wenn Eis bricht, ist es mit absoluter Lebensgefahr verbunden…man kühlt sehr schnell aus, dadurch verliert man Kraft…Flach aufs Eis legen, um das Gewicht zu verteilen… Eiskrallen sind gut…Eispickel, um nach vorne zu arbeiten… Nach 5 Minuten setzt Unterkühlung ein, dann kann man sich nicht mehr bewegen…zehn Minuten vergehen zur Rettung…Niemand wird Eisdecke freigeben… Wir prüfen Dicke mehrmals…kein Freund, der die Leute aufs Eis schickt…man sollte sich aktuelle Eisstärke holen…“
  • O-Ton Michael Winkle, 2.Kommandant der Feuerwehr Murnau: „Feuerwehr kommt ergänzend hinzu…Rettungsbrett und Trockentauchanzüge… so schnell ufernahe Rettungen möglich… Zusammenspiel Leine, Rettungsweste, Kommunikation untereinander zu üben…Mit Spicker Selbstrettung und auf sich aufmerksam machen durch Schreien und Winken…Aber Möglichkeiten relativ begrenzt, daher nicht unvorsichtig auf Eis… Eis sehr tückisch und in keinster Weise tragfähig… Gefahr nicht unerheblich…sofort 112 wählen, Verunfallten nur in Bauchlage nähern, immer mit Hilfsmitteln arbeiten, nie ihm die Hand reichen…erwärmen nach der Rettung“

Wichtiger Hinweis: Die Anforderung von Video- und Bildmaterial ist Redaktionen von Fernsehanstalten und Printmedien vorbehalten. Auf Anfrage können am jeweiligen Geschehen beteiligte Einsatzkräfte, die bei uns registriert sind, TV-Material zu internen, nichtöffentlichen Zwecken anfordern. Die Entscheidung über diese außerredaktionelle Bereitstellung obliegt der Berücksichtigung des Schutzes von Persönlichkeitsrechten der Betroffenen im jeweiligen Fall. Wir bitten um Verständnis.


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