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Zu viel gewollt ist schlecht gekonnt:
Verkehr wird von Schwertransporter eingebremst – 40-Tonner übersieht langsam fahrende Kolonne und kracht auf Vordermann – Verkehrsteilnehmer wollen sich an Unfallstelle vorbeiquetschen bis weiterer Schwertransporter seine Breite unterschätzt und sich festfährt

Polizisten schlagen Seitenscheibe ein und können eingeschlossenen Lkw-Fahrer befreien – Autofahrer müssen bei zweistelligen Minusgraden in Fahrzeugen ausharren - Zwei Folgeunfälle am Ende der Rückstaus: Zwei Pkw fahren gegen Lastwagen

Bildergalerie vorhanden

Datum: Dienstag, 19. Januar 2016, 3:30 Uhr

Ort: A61 bei Weilerswist, Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen

 

(ch) Geduld ist eine Tugend – und kann einem so manchen Ärger ersparen. Doch weil ein 61-jähriger Schwerlastfahrer eben nicht warten wollte, könnte ihm seine Ungeduld nun teuer zu stehen kommen. Und das nur wegen einigen Zentimetern. Auf der A61 in Richtung Mönchengladbach hatte der Verkehr seine Geschwindigkeit aufgrund eines vorausfahrenden Schwertransporters deutlich reduzieren müssen. Der Fahrer eines mit Tomaten beladenen Lkws unterschätzte das gefahrene Tempo und donnerte mit seinem 40-Tonner auf seinen Vordermann. Manövrierunfähig und schwer beschädigt rollte sein Lkw nach links und blockierte beide Fahrstreifen.
Während Polizei und Rettungskräfte auf Anfahrt waren, entdeckten findige Autofahrer noch eine kleine Lücke und zwängten sich über den beginnenden Verzögerungsstreifen eines Rastplatzes an der Unfallstelle vorbei. Auf diese Idee kam auch der 61-Jährige, der anscheinend jedoch die Breite seines Schwerlasttransporters vergessen hatte. Während die Zugmaschine gerade noch durchpasste, war bei der überbreiten Ladung, bei der es sich um ein Container-Verladefahrzeug handelte, Feierabend. Diese touchierte den havarierten Tomatenlaster und spätestens jetzt war die gesamte Autobahn dicht.

Polizisten, die zufälligerweise gerade einen anderen Schwertransport begleitet hatten und als erste am Unfallort eintrafen, schlugen die Seitenscheibe des schwer beschädigten Lasters ein und konnten somit den eingeschlossenen Fahrer befreien. Der Rettungsdienst versorgte den Mann, der augenscheinlich nur leichte Verletzungen erlitten hatte, und brachte ihn in ein Krankenhaus. Feuerwehrleute streuten währenddessen großflächig auslaufende Betriebsstoffe ab, nachdem sie festgestellten hatten, dass der Tank des Tomaten-Lkws durch den Aufprall beschädigt worden war. Die im Stau stehenden Verkehrsteilnehmer mussten sich derweil bei Temperaturen im zweistelligen Minusbereich in Geduld üben. Für sie gab es dank des unbedachten Handelns des 61-Jährigen weder ein Vor noch Zurück. Erst als ein Bergeunternehmen nach zweieinhalb Stunden eintraf, welches den Unfalllaster per Seilwinde noch ein Stück nach vorne zog, konnte der Schwerlaster seine Fahrt wieder aufnehmen und die bibbernden Autofahrer erlösen. Die Bergungsarbeiten werden sich jedoch komplizierter gestalten. Eine spezielle Kehrmaschine muss die Fahrbahn von den ausgetretenen Betriebsstoffen reinigen. Allerdings arbeitet diese mit Wasser, was bei den derzeitig herrschenden Witterungsverhältnissen durchaus für neue Probleme sorgen könnte.

 

Update: Am Morgen ereignete sich am Ende des durch den Unfall entstandenen Rückstaus ein weiterer schwerer Unfall: Nahe der Anschlussstelle Rheinbach erkannte der Fahrer eines BMW Cabriolets offenbar das Stauende zu spät und fuhr mit seinem Wagen unter einen Sattelzug. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Es kam zu weiteren Verkehrsbehinderungen durch den zweiten Unfall. Am Ende des durch diesen zweiten Unfalls dann ein dritter Unfall: Ein Rentner erkannte einen stehenden Lastwagen zu spät und fuhr auf; seine Ehefrau auf dem Beifahrersitz wurde dabei verletzt.

 

Die NonstopNews-Bilder (Nacht) und die O-Töne:

  • Unfallstelle in der Totalen
  • Tomaten-Lkw blockiert beide Fahrspuren
  • Feuerwehr leuchtet aus
  • Polizisten bei der Unfallaufnahme
  • Einsatzkräfte in der Kabine des Unfall-Lasters
  • Feststeckender Schwerlaster mit seiner Ladung
  • Sicherungsfahrzeug mit Warnleute „Achtung, Schwertransport“ (Kennzeichen bitte pixeln)
  • Einsatzkräfte im Gespräch
  • Unfallschäden an beteiligten Lkws
  • Staubilder / Rettungsgasse gebildet
  • Bergungsunternehmen trifft ein
  • 40-Tonner wird nach vorne gezogen
  • Schnittbilder
  • O-Ton Christine Efker, Autobahnpolizei Frechen: Zum Unfall und der Blockade des Schwerlasters...zum Einsatz ihrer Kollegen und den Folgemaßnahmen...Bergeunternehmen musste Lkw nach vorne ziehen ... Kehrmaschine arbeitet mit Wasser, was für zusätzliche Probleme sorgen könnte...
  • O-Ton Ralf Winterscheid, Bergeunternehmen: ...Zur Situation und den Bergungsmaßnahmen...
  • Tagbilder vom Folgeunfall: Totale der Unfallstelle, zerstörter BMW unter Lkw, Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst vor Ort, Abfahrt Rettungswagen, Staubilder, Schnittbilder
  • NEU: Tagbilder vom 2. Folgeunfall: Totale, Citroen an LKW, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort, Verkehr fließt an Unfallstelle vorbei

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