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Böses Ende einer Geocache-Tour auf dem Osnabrücker Piesberg:
Betreuer einer Kindergruppe stürzt Abhang hinab – Opfer hängt verletzt in 40 Metern Höhe in den Bäumen fest – Sehr schwieriger Rettungseinsatz für Notarzt und Feuerwehr

Höhenrettung stand vor einer sehr großen Herausforderung – Tageslicht wurde immer weniger – Das Betreten des Geländes ist strengstens verboten - Unglück geschah wohl bei Suche nach Geocache

Bildergalerie vorhanden

Datum: Sonntag, 02. Februar 2014, 17:00 Uhr

Ort: Osnabrück, Niedersachsen

 

(sj) Große Warnschilder stehen auf dem Osnabrücker Piesberg, einem hohen Berg neben einem Steinbruch. Auf ihnen steht: „Betreten verboten! Lebensgefahr!“. Doch es existiert auch ein Rundwanderweg. Wenn man diesen allerdings verlässt, kann es sehr gefährlich werden. Diese bittere Erfahrung musste am Sonntagabend ein Mann machen. Er war zusammen mit einem anderen Betreuer und einer Gruppe von Kindern auf dem Piesberg unterwegs - nach aktuellen Angaben auf der Suche nach einem "Geocache".  Dabei rutschte er einen 40 Meter hohen Abhang hinab. Glücklicherweise wurde er nach ungefähr vier Meter von Sträuchern und Bäumen gestoppt, verletzte sich aber dabei am Knie und konnte sich so nicht mehr selbst befreien. Seine Gruppe alarmierte sofort die Rettungskräfte und Feuerwehr. Damit begann für die Einsatzkräfte ein sehr schwieriger Einsatz. Das erste Problem: Die Betroffenen konnten nicht genau sagen, wo genau sie sich dort, in einem der größten Steinbrüche Europas, befanden. Und so begann die Suche. Nachdem man das Opfer doch hat ausfindig machen können, war das nächste Problem die große Höhe. „Es war sehr schwierig, den Patienten zu erreichen“, berichtet Michael Heinze von der Osnabrücker Feuerwehr. „Wir haben als erstes jemanden von der Höhenrettung hochgeschickt, um den Patienten zu sichern.“ Da das Gelände sehr unwegsam ist, mussten die Einsatzkräfte einen alternativen Weg finden, wie sie das Unfallopfer erreichen konnten, was ihnen letztendlich auch gelang. Aber auch dieser Weg war sehr steil, so dass sich die Rettung des Patenten als weiterhin sehr schwierig erwies. Zumal es immer später und somit immer dunkler wurde. Mit vereinten Kräften erreichte man den Verletzten, hievte ihn auf eine Trage und versuchte, ihn ganz vorsichtig den Abhang hinunterzubringen. „Hier läuft alles Hand in Hand und das kann man wörtlich nehmen“, so Heinze. „Der Patient ist von oben nach unten durchgereicht worden.“ Nur so könne garantiert werden, dass der Verletzte sicher bei dem Rettungswagen ankommt. Unten angekommen wurde dieser sofort in ein Krankenhaus gebracht worden. Und die Einsatzkräfte können nun auf eine sehr ungewöhnliche Rettung zurückblicken.

 

Die NonstopNews-Bilder und die O-Töne:

 

  • Totale der Unfallstelle
  • Fahrt durch Steinbruch zu der Unfallstelle
  • Rettungskräfte bei der Rettung in großer Höhe der verletzten Person
  • Einsatzkräfte beobachten Rettung von unten mit dem Fernglas
  • Zu betreuende Kindergruppe des Verletzten am Rande des Hanges (Gesichter bitte pixeln)
  • Rettungswagen und Feuerwehr kommen an
  • Warnschild „Betreten verboten! Lebensgefahr!“
  • Einsatzkräfte besprechen sich
  • Einsatzkräfte klettern auf den Berg
  • Einsatz bei immer weniger werdendem Tageslicht, Taschenlampen werden angeschaltet
  • Opfer wird auf Trage gehoben und abtransportiert
  • Einsatzkräfte tragen Trage den Berg unter großen Schwierigkeiten hinunter
  • Opfer wird in den Rettungswagen verladen
  • O-Ton Sabine Lange, Notärztin: „…Erstversorgung des Patienten…Patient konnte nicht transportiert werden…musste erst versorgt werden…Sicherstellung der Extremitäten…dass er keine weiteren Verletzungen hat, wenn er mit der Höhenrettung runtergeht…Jeden Tag ist das nicht so, aber als Notarzt muss man damit rechnen, man muss sich auch mal sportlich betätigen…Höhenrettung ist gut ausgebildet…sehr steil, sehr steinig, Klippen, Abgrund…hier geht man eigentlich nicht spazieren…“
  • O-Ton Michael Heinze, Feuerwehr Osnabrück: „…wir wurden alarmiert, dass Person in Steinbruch Hang hinabgefallen ist und dort hängt…genauere Angaben keine, befinden uns in einem der größten Steinbrüche Europas und damit war Lokalisierung äußerst schwierig…haben probiert, über Aussichtspunkt Übersicht zu bekommen…Begleiter haben aber auf sich aufmerksam gemacht….Patient war auf Steinklippe in ca. 40 Meter Höhe…war vier Meter abgestürzt…haben mit Höhenrettung jemanden hochgeschickt…Patient gesichert, so dass er nicht runterfallen konnte…schwierig, Patienten zu erreichen…mussten steilen Berg hocharbeiten…haben längeren Weg ausfindig gemacht, aber weniger steil…konnten ihn darüber abtransportieren…hierfür war entsprechend Manpower nötig…“Ochsentour“…war wirklich Quälerei…es war Gruppe von ca. 6-7 Kinder und zwei Betreuern…Mussten Rettung mit ansehen Kinder haben es sehr gefasst aufgenommen…Es gibt um Kiesberg Rundwanderweg…Lage deutlich unterschätzt…sehr außergewöhnlicher Einsatz…läuft hier Hand in Hand, das kann man wörtlich nehmen…Patient ist durchgereicht worden…weitere Erschwernis natürliche Gegebenheiten…wurde immer dunkler…“
  • NEU: O-Ton Michael Mai, Betreiber eines Outdoor-Fachgeschäfts: ...zum Geocaching..., ...zu den Schwierigkeiten und Gefahren..., ...derzeit ein Boom..., ...man sollte sich schlau machen, welche Ausrüstung man braucht..., ...man darf nicht übermütig sein..., ...es gibt Schätze, die schwierig zu kriegen sind...
  • NEU: Antextbilder mit Michael Mai, Bilder aus dem Geschäft, Kunden werden beraten, Geräte werden gezeigt, Außenshot

 

Bestellen Sie das TV-Material unter 04221 / 97 30 444 – Standort: Osnabrück


Wichtiger Hinweis: Die Anforderung von Video- und Bildmaterial ist Redaktionen von Fernsehanstalten und Printmedien vorbehalten. Auf Anfrage können am jeweiligen Geschehen beteiligte Einsatzkräfte, die bei uns registriert sind, TV-Material zu internen, nichtöffentlichen Zwecken anfordern. Die Entscheidung über diese außerredaktionelle Bereitstellung obliegt der Berücksichtigung des Schutzes von Persönlichkeitsrechten der Betroffenen im jeweiligen Fall. Wir bitten um Verständnis.


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