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Lauter Knall und Erdstoß der Stärke 2,9 erschüttert Gegend um Langwedel:

Erde bebt in Niedersachsen – Umstrittene Gasförderstätte zunächst unter Verdacht – Anwohner in heller Aufregung: „Es gab eine heftige Druckwelle, meine Wohnzimmerwand ist beinahe umgestürzt!“

Deutsches GeoForschungszentrum misst „Erdbeben“ in 12 Kilometer Tiefe – Gasförderung ist in der Bevölkerung hoch umstritten – Bereits 2008 Erdbeben der Stärke 2,8

Bildergalerie vorhanden

Datum: Donnerstag, 22. November 2012, ca. 21:45 Uhr

Ort: Langwedel, Landkreis Verden, Niedersachsen

 

(mwü/ah) In Niedersachsen hat es am Donnerstagabend offenbar ein Erdbeben gegeben. Aussagen von Zeugen zufolge könnte das Epizentrum am Rande eines Erdgasfeldes bei Langwedel (Kreis Verden) liegen. Über Schäden liegen bislang keine Informationen vor.

„Es gab einen lauten Knall, dann kam eine heftige Druckwelle – als ob mir jemand gegen die Brust geschlagen hätte“, sagt Anwohner Lennard Medzech. Bei Vanessa Rasche, die ebenfalls in Langwedel wohnt, sei gar beinahe die Wohnzimmerwand umgestürzt. Auch aus umliegenden Gemeinden sind zahlreiche Notrufe bei Feuerwehr und Polizei eingegangen. Die meisten Bürger haben nach NonstopNews-Informationen von einem lauten Knall und einer heftigen Druckwelle berichtet. Das Deutsche GeoForschungsZentrum in Potsdam, das nationale Forschungszentrum für Geowissenschaften in der Bundesrepublik, stellte einen Erdstoß der Stärke 2,9 nahe Langwedel fest. Das Epizentrum lag demnach in 12 Kilometern Tiefe.

Weder die Behörden noch ein Sprecher von RWE Dea, die vor Ort an zahlreichen Stellen in bis zu fünf Kilometern Tiefe Gas fördert, wollten oder konnten bislang gegenüber NonstopNews keine nähere Angaben zu dem Erdbeben machen. Bereits im Jahre 2008 geriet die Gasförderstätte in Verdacht, ein Erdbeben mit der Stärke 2,8 auf der Richterskala ausgelöst zu haben. Das Projekt ist in der Bevölkerung hoch umstritten, auch weil bei der Gasgewinnung in der Vergangenheit das Grundwasser kontaminiert wurde.

 

Die NonstopNews-Bilder (Nacht) und die O-Töne:

 

-       Ortsschild Langwedel

-       Blick auf Gasförderbetrieb, Firmenschild RWE Dea

-       Großer Gasbohrturm, Blick auf Betriebsgelände, Tanks

-       Außenshot Polizeidienststelle (wo zahlreiche Notrufe eingingen)

-       O-Ton Lennard Medzech: „Ich saß auf dem Sofa, es hat geknallt wie olle … es gab eine Druckwelle, als ob mir jemand gegen

        die Brust geschlagen hätte … die Katze war ganz aufgeregt … das Dach hat geknarzt … 2008 gab es das schon mal … es wird

        gemunkelt, dass der Gasförderbetrieb verantwortlich ist … die haben hier viele Stellen, an denen sie bohren.“

-       O-Ton Filip Skrzypkiewitz: „Ich lag im Bett … es hat gerummst ohne Ende … meine Mutter kam rein und hat gefragt, was denn

        los sei … habe rumtelefoniert und bei Facebook nachgeschaut, alle haben geschrieben, dass es ein Erdbeben gab.“

-       O-Ton Vanessa Rasche: „Die Schrankwand im Wohnzimmer ist beinahe umgefallen … haben die Feuerwehr angerufen, aber

        die wussten auch noch nicht, was los ist.“

-       NEU: Tagbilder des Gasbohrturms

-       NEU: Blick durch Wohngebiet nahe des Gasbohrturms

-       NEU: O-Ton mit Werner Oetting, Anwohner, dessen Haus nach eigenen Angaben in den letzten Jahren durch die  

        Gasförderung erheblich beschädigt  wurde: „Wohne einen Kilometer von der Bohrstelle entfernt [erläutert die   

        Bohrungen und das Fracking-Verfahren] … „gestern lauter Knall mit großer  Erschütterung … keine Ahnung, ob es ein Erdbeben  

        war oder von der Bohrstelle kam … die Leute sind beunruhigt, weil ja ständig was ist.“

-       NEU: Werner Oetting zeigt Schäden am Haus, Risse in Wänden (Hinweis: Diese Schäden sind nicht durch das aktuelle

        „Erdbeben“ entstanden)

-       NEU: O-Ton Anita Brandt, Anwohnerin: „Es rummste … glaube, dass es vom Gasbohrwerk kam.“

-       NEU: O-Ton Sigrid Krahl, Anwohnerin: „Ich habe ferngesehen … fürchterlicher  Ruck … am Haus ist nichts … liegt’s an dem  

        Gasbohrwerk oder war es ein  Erdbeben?“

-       NEU: O-Ton Carsten Hauschild, Sprecher der Bürgerinitiative: „Ich habe auf dem Sofa gesessen … es ist großflächig in der

        Region bemerkt worden … haben keine Berichte über Schäden … zum Anliegen der Bürgerinitiative und zu den Kritikpunkten an

       der Förderung.“

-      NEU: Blick durch Wohnstraßen in Langwedel, Ortsschild Langwedel mit Gasbohrturm im Hintergrund

-      Weitere Schnittbilder 

 

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