Raserei endet für jungen Mann beinahe tödlich:
Bei Horrorunfall: Brückengeländer bohrt sich nur knapp an Fahrer vorbei
Anwohnern fiel der Wagen in den letzten Wochen immer wieder auf
Datum: Samstag, 28. Juli 2012, ca. 22:00 Uhr
Ort: Bonn, NRW
(mwü) Ein 20-jähriger Autofahrer hat am späten Samstagabend einen Horrorunfall in Bonn nur knapp überlebt. Er war mit seinem BMW in ein Brückengeländer gerast, das sich am Fahrersitz seines Wagens vorbeibohrte. Unfallursache war vermutlich Raserei.
Helfer der Feuerwehr mussten den eingeklemmten Fahrer aus dem Autowrack befreien. Das gestaltete sich schwierig: Zunächst musste das Fahrzeug mit einem Stahlseil gesichert werden, dann schnitten die Retter Dach, Tür und Sitz aus dem zerstörten Wagen. Der 20-Jährige kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Weil zunächst unklar war, ob zum Unfallzeitpunkt noch weitere Personen in dem Wagen saßen, suchten Helfer die gesamte Umgebung mit einer Wärmebildkamera ab.
Immer wieder sei der BMW in den letzten Wochen aufgefallen, berichteten Anwohner. Er soll mit sehr hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt im Bereich der Unglücksstelle 50 Stundenkilometer. Anwohner hatten am Samstagabend auch die Feuerwehr alarmiert, obwohl sie den Unfall nicht gesehen hatten. Es habe einen so heftigen Knall gegeben, da sei klar gewesen, dass etwas Schlimmes passiert sein musste, sagten sie.
Die NonstopNews-Bilder und der O-Ton:
- Totale der Unfallstelle mit Autowrack, div., Übersicht von Oben
- Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort
- Feuerwehr bei Rettungsarbeiten am Unfallwrack, zerstörtes Brückengeländer, Unfallwrack
- Feuerwehr sucht mit Wärmebildkamera die Umgebung ab
- Feuerwehr räumt Geländer zur Seite, Unfallspuren im Grünstreifen
- Polizei bei Unfallaufnahme, Verletzter wird in Rettungswagen verbracht (ggf. Pixeln)
- Angehörige an der Unfallstelle (bitte Pixeln), zahlreiche Schaulustige an der Unfallstelle
- O-Ton Karl-Heinz Kuhl, Einsatzleiter Feuerwehr Bonn: ausführlich zur Rettung, „die Leitplanke ist ganz knapp an seinem Kopf vorbei in
das Fahrzeug eingedrungen ... wenn die Leitplanke den Fahrer erwischt hätte, dann wäre der Patient vermutlich tödlich verletzt … es
deutet darauf hin, dass die Geschwindigkeit wohl sehr hoch war“
- Weitere Schnittbilder
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