Großbrand hält Feuerwehr am 1. Mai in Atem:
Autowerkstatt bei Großbrand zerstört – Über 130 Helfer stundenlang im Einsatz – Drei Feuerwehrmänner bei Löscharbeiten verletzt
Benachbartes Wohnhaus ebenfalls beschädigt – Riesige Rauchsäule über dem Brandort
Datum: Dienstag, 01. Mai 2012
Ort: Markoldendorf, Landkreis Northeim, Niedersachsen
(mwü) Ein Großbrand hat am Dienstagnachmittag eine Autowerkstatt in Markoldendorf (Niedersachsen) zerstört. Auch ein angrenzendes Wohnhaus wurde beschädigt. Als die ersten Helfer der Feuerwehr am Unglücksort eintrafen, stand die Werkstatt bereits in Vollbrand.
Die gesamte Halle und die darin abgestellten Fahrzeuge wurden ein Raub der Flammen. Neben den Fahrzeugen lagerten auch verschiedene Gefahrstoffe sowie zahlreiche Autoreifen in dem Gebäude. Über dem Brandort stand eine weithin sichtbare, schwarze Rauchwolke. Experten der Feuerwehr führten ständige Messungen der Luft und der angrenzenden Gewässer, in die das Löschwasser floss, durch. Nach Polizeiangaben seien keine gesundheitsgefährdenden Werte festgestellt worden. Um ausreichend Löschwasser an die Brandstelle zu fördern, musste die Feuerwehr eine Transportstrecke von der nahegelegenen Ilme bis zum Brandort einrichten. Über 130 Helfer von Feuerwehr, Rotem Kreuz, Technischem Hilfswerk und der Polizei waren bis in den Abend hinein im Einsatz. Die Bewohner des Hauses waren laut Polizei nicht zu Hause, allerdings verletzten sich drei Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten. Die Brandursache ist bislang unklar. Nach Angaben der Polizei dürfte sich der Schaden auf mehrere hunderttausend Euro belaufen.
Die NonstopNews-Bilder (Tag) und die O-Töne:
- Riesige, schwarze Rauchsäule (aus mehreren Kilometer Entfernung gedreht)
- Totale der Einsatzstelle
- Flammen in Werkstatt
- Großaufgebot Feuerwehr vor Ort, Löscharbeiten, unter Atemschutz, von Drehleiter
- Einsatzkräfte besprechen sich
- Löschwasser wird aus Fluss gepumpt
- Ausgebrannte Werkstatt, ausgebrannte Autowracks im Inneren
- O-Ton Harald Sehl, Stadtbrandmeister Feuerwehr Dassel, Landkreis Northeim: „Halle stand in Vollbrand ... haben erst so gelöscht, dann Wasserstrecke von 150 Meter aufgebaut. Viele Reifen lagerten in der Halle und Fahrzeuge von Kunden ... 135 Einsatzkräfte waren vor Ort ... Messungen haben keine nennenswerten Werte ergeben ... Schaden wird wohl im sechsstelligen Bereich liegen ...“
- O-Ton Jürgen Stahlmann, Nachbar (rief die Feuerwehr): „Ich hörte einen Knall, bin raus ... habe es schon knistern gehört ... bin gleich zu meiner Frau gerannt ... soll Feuerwehr rufen. Bin dann hin und habe geklingelt und geklopft, um zu sehen ob wer in den Wohnungen ist ... hatte Angst und bin zurück ... habe meiner Frau gesagt, lass uns das Haus verlassen und einen sicheren Platz suchen ... es sind 15 Meter von unserem Haus bis dort ... die Feuerwehr hatte das sehr schnell im Griff.“
- Weitere Schnittbilder
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