Schock nach Absturz-Tod von Kunstflieger und Ski-Stock-Millionär Klaus Lenhart:
Deutscher Meister im Motorkunstflug verbrennt in Trümmern von Sportmaschine – Flugschüler überlebt schwer verletzt – Region trauert um Visionär
Lenhart hatte Anfang September eine heftige Bruchlandung unweit der jetzigen Absturzstelle unverletzt überstanden
Datum: Montag, 30. April 2012, ca. 18:00 Uhr (Nachdreh auch am 1. Mai 2012)
Ort: Kirchheim/Teck bei Stuttgart, Baden-Württemberg
(gs) Die Nachricht schockiert nicht nur eine ganze Region: Der bekannte Kunstflieger und millionenschwere Chef des bekannten Skistock-Herstellers Leki, Klaus Lenhart, ist tot. Er starb am Montagabend beim Absturz mit seinem Sportflugzeug in der Nähe von Kirchheim/Teck bei Stuttgart – einen Tag vor seinem 57. Geburtstag.
Anfang September hatte Lenhart eine Bruchlandung mit der gleichen Maschine auf einem Maisfeld unverletzt überstanden (NonstopNews berichtete mit News-Nummer 13976).
Augenzeugen berichten nun, dass die Maschine vom Typ Extra 300 L gegen 17 Uhr kurz nach dem Start in ein Waldgebiet stürzte und dort regelrecht explodierte. Den Berichten zufolge habe der Motor ausgesetzt; der Versuch, zurück zum Flugplatz Hahnweide zu kommen, sei gescheitert.
Wie durch ein Wunder überlebte der Pilot das Unglück schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen war Klaus Lenhart war mit ihm auf einer Übungsstunde unterwegs. Der berühmte Kunstflugpilot verbrannte in den Trümmern des völlig zerstörten Fliegers.
Lenhart war deutscher Meister im Motorkunstflug und Chef der Firma Leki, Weltmarktführer bei Ski-, Wander- und Trekkingstöcken mit 250 Mitarbeitern.
Die Nachricht vom Tod des bekannten und beliebten Unternehmers und Visionärs verbreitete sich inzwischen wie ein Lauffeuer, viele können es nicht fassen.
Am Flugplatz Hahnweide bei Kirchheim, der als zentraler Stützpunkt von Lenhart gilt, war am Tag nach der Tragödie niemand zu erreichen, auch am Sitz des Unternehmens Leki sitzt der Schock tief. Dort weiß niemand, wie es weiter gehen soll, niemand konnte und wollte sich äußern.
In den Straßen von Kirchheim/Teck war der Tod Lenharts am Maifeiertag Thema Nummer eins. Viele zeigten sich schockiert über das tragische Unglück.
Die genauen Hintergründe des Unglücksverlaufs sind noch unklar, die Absturzstellenoch immer abgesperrt. Dort zeugen verbrannter Waldboden und verbrannte Bäume von dem Unglück.
- Totale der Absturzstelle, Polizei und Feuerwehr vor Ort
- Verbrannte Trümmer des Fliegers im Wald
- Feuerwehr im Wald, zertrümmerte Bäume
- Bergung der Flugzeugrümmer durch Feuerwehr
- Sarg wird verladen, Bestatter vor Ort
- Foto vom Abtransport des schwerverletzten Piloten
- Ermittlungen vor Ort durch BFU
- O-Ton Walter Nerdinger, BFU: "... ist offenbar senkrecht abgestürzt … eine Person ist offenbar herausgeschleudert worden und hat dadurch überlebt, hatte Glück, eine Person verbrannt …"
- Weitere Schnittbilder
NEU: - Abgefilmte Webseite von Leki, zitiert, Fotos von Flugzeugen und Lenhart
NEU: - Leki-Werk Kirchheim, Außenshot, Flagge (close)
NEU: - Absturzstelle, abgeflattert, verbrannter Boden, zerstörte Bäume
NEU: - Blick durch Innenstadt Kirchheim
- Archiv-Material aus News-Nr. 13976 zur Bruchlandung vom 4.9.2011 ist in dieser Meldung ebenfalls zum Abruf bereitgestellt
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