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NewsNr. 14692
Datum: 26.01.12, 21:28 Uhr
Stand: 26.01.12, 22:43 Uhr
Demi Moore im Lachgasrausch?
Experte im Interview zu Anwendung und Gefahren von Lachgas
„Reines Lachgas ist in der Tat gefährlich und kann in Kombination mit Drogen und Alkohol zum Kreislaufkollaps führen, man kippt um und wird ohnmächtig - In der Medizin wird max. ein 70% Lachgas zu 30% Sauerstoffgemisch verwendet"

Datum: Freitag, 27. Januar 2012

Ort: Bremen
 

(et) Die Promiwelt rätselt über den Gesundheitszustand der 49-jährigen US-Schauspielerin Demi Moore.

Seit der Trennung vom 33-jährigen Ashton Kutscher scheint es Demi gar nicht so gut zu gehen. Nach Berichten des Onlinedienstes „TMZ“ soll die Noch-Ehefrau des smarten Schauspielers eine große Menge Lachgas inhaliert haben und daraufhin mit einem epileptischen Anfall zusammengebrochen sein.  

Unter Experten ist Lachgas als Auslöser für epileptische Anfälle jedoch nicht bekannt. Der Mediziner Milan Michalides verwendet in seiner Zahnarztpraxis in der Nähe von Bremen selbst das Lachgas um seine Angstpatienten zu beruhigen. „Unter medizinischer Aufsicht ist es harmlos und die Patienten kommen runter, epileptische Anfälle sind dabei aber nicht bekannt“, so der Arzt. Die Geräte können jedoch maximal ein Gemisch aus 70%Lachgas mit 30%igem Sauerstoffanteil erzeugen, danach gibt es einen Sicherheitsstopp. In reiner 100%iger Konzentration kann Lachgas jedoch gefährlich werden; „Bei 100%igem Lachgas nimmt man keinen Sauerstoff auf und reines Lachgas ist in der Tat gefährlich. Wenn man sich massiv in Kombination mit Drogen, Alkohol und dazu auch noch Lachgas berauscht, führt das meistens zum Kreislaufversagen“. Früher wurde in der Technoszene 100%iges Lachgas in Luftballons für den kurzen Kick verkauft. „Im schlimmsten Fall kippt man aber um und wird ohnmächtig“.

 

Die exklusiven NonstopNews-Bilder und der O-Ton:

 

- Milan Michalides in seiner Praxis

- Patientin sitz auf Behandlungsstuhl

- Milan Michalides und Helferin bereiten Lachgasverabreichung an Patientin vor

- Gerät zur Lachgasabgabe mit Gemisch-Anzeige

- Milan Michalides setzt Patientin Maske zum einatmen von Lachgas auf

- Puls wird während Behandlung überwacht, Blick auf Pulsmesser

- O-Ton Milan Michalides, Zahnarzt und Lachgasexperte: …Lachgas wird in Zahnheilkunde verwendet…grundsätzlich hat Lachgas eine berauschende und beruhigende Wirkung…Lachgas führt dazu, dass es die Atmung und den Puls runter setzt und das sich die Patienten etwas wohliger fühlen…dosiertes Luft-Lachgasgemisch wird in der Medizin schon lange verwendet, beim Zahnarzt soll es Angstpatienten etwas beruhigen…Lachgas wurde früher in der Technoszene verwendet, damals wurden Luftballons mit 100% reinem Lachgas und als „schneller Kick“ verkauft, solange man den Luftballon eingeatmet hat ist man berauscht, da hat man für ein paar Sekunden einen Vollrausch…bei 100%igem Lachgas nimmt man aber keinen Sauerstoff auf, für den kurzen Kick kann man das machen, aber in der Medizin führt das meistens zu Komplikationen…wenn man sich massiv in Kombination mit Drogen, Alkohol und dazu auch noch Lachgas berauscht, führt das meistens zum Kreislaufversagen…unter medizinischer Aufsicht ist es harmlos und die Patienten runter kommen, epileptische Anfälle sind da nicht bekannt…die Geräte sind mit einem Stopp gekoppelt, dass sie max. 70% Lachgas und dazu 30% Sauerstoff abgeben…reines Lachgas ist in der Tat gefährlich…dabei kriegt man keinen Sauerstoff mehr und im schlimmsten Fall kippt man um und wird ohnmächtig…

 

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