Datum: Montag, 2.Weihnachtstag, 26. Dezember 2011
Ort: Kap Arkona auf der Insel Rügen, Mecklenburg-Vorpommern
(gs) Drama im Touristenmekka der Ostseeinsel Rügen: Am späten Nachmittag des zweiten Weihnachtstages brach ein Teil des berühmten Kreidefelsen am Kap Arkona ab und riss eine junge Familie in die Tiefe, ein zehnjähriges Mädchen wird noch immer vermisst.
Aus noch unbekannter Ursache hatte sich gegen 15.30 Uhr ein massiver Felsabbruch ereignet. Eine Mutter mit ihren beiden Töchtern war dabei von der Oberkante hinunter an den Strand gerissen worden. Während alarmierte Feuerwehrleute das eine Kind leichte verletzt Mutter schwer verletzt rasch auffinden und retten konnten, wird die zehnjährige Tochter weiterhin vermisst.
Während Helfer versuchen von der Landseite zu der schwer erreichbaren Unglücksstelle zu kommen, an der auch zwei Trümmerhunde im Einsatz sind, wurden Wasserretter alarmiert.
Unklar ist nämlich noch, ob das Mädchen verschüttet wurde oder in den Brandungsgürtel der Ostsee geriet. Die Einsatzkräfte suchen daher auch mit mehreren Booten nach dem Kind. Nach ersten Angaben sind von der Seeseite her die Rettungskreuzer "Wilhelm Kaisen", die Rettungsboote "Helene" und "Kurt Hoffmann" der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sowie das Polizeiboot "Bredstedt" der Bundespolizei im Einsatz.
In den vergangenen Jahren waren mehrmals große Stücke der berühmten Kreidefelsen abgebrochen. Immer wieder werden deswegen auch Bereiche des Strandes gesperrt und vor Spaziergängen an der Abbruchkante gewarnt.
- Suchaktion am Kreidefelsen
- Boote im Wasser
- Blick auf Kreidefelsen, Abbruchstelle
- Einsatzkräfte besprechen sich
- Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort
- Blick von Kreidefelsen von oben auf das Meer
- O-Ton Stellv. Landrätin (Name auf Band): …zur Problematik bei Sturm und Regen…zur Gefahr von Touristen an den Felsen…
- O-Ton Einsatzleiter Feuerwehr Daniel Hartlieb: …zu den Rettungsarbeiten…
- O-Ton Leitende Notärztin (Name auf Band): …zur Arbeit vor Ort…
- Bilder direkt von der Unglücksstelle, THW und Suchhunde arbeiten im Kreideschutt
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