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NewsNr. 11640
Datum: 21.08.10, 01:38 Uhr
Stand: 21.08.10, 01:38 Uhr
Horrorunfall auf Bundesstraße im Landkreis Peine:
Auto fliegt aus Kurve und kracht frontal in entgegenkommenden Lastwagen: Feuerwehr muss schwer eingeklemmten Fahrer aus den Trümmern schneiden
Fahrer in Lebensgefahr – Unfallursache vermutlich weit überhöhte Geschwindigkeit – Rettungskräfte finden herausgeschleuderten Kindersitz – Suchaktion mit Menschenkette und Polizeihubschrauber bleibt ergebnislos

Datum: Freitag, 20. August 2010, ca. 22:00 Uhr

Ort: B444 zwischen Ilsede und Peine, Landkreis Peine, Niedersachsen

 

(mwü) Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 444 zwischen Ilsede und Peine (Niedersachsen) ist am späten Freitagabend ein Autofahrer lebensgefährlich verletzt worden.

Nach Angaben der Polizei war der Mann vermutlich viel zu schnell unterwegs. An der Unfallstelle herrscht eigentlich ein Tempolimit von 70 Stundenkilometern - weitaus schneller ist der Autofahrer offenbar in eine langgezogene Rechtskurve gefahren, dort verlor er die Kontrolle über seinen Kombi und krachte frontal mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammen. Nach dem heftigen Aufprall schleuderte der Kombi in den Straßengraben.

Der Fahrer wurde schwer in dem Wrack eingeklemmt und musste in einer aufwendigen Rettungsaktion von der Feuerwehr befreit werden. Unterdessen entdeckten Einsatzkräfte einen aus dem Fahrzeugwrack herausgeschleuderten Kindersitz und befürchteten, dass noch ein Kind in dem Wagen gesessen haben könnte. Die Feuerwehr durchkämmte daraufhin die Umgebung mit einer Menschenkette, die Besatzung eines Polizeihubschraubers suchte mit der Wärmebildkamera nach dem möglicherweise aus dem Fahrzeug geschleuderten Kind. Die Suchaktion wurde später ergebnislos abgebrochen. Der Autofahrer wurde mit schwersten Verletzungen in eine Klinik eingeliefert, der Fahrer sowie der Beifahrer in dem Lastwagen überstanden den Unfall unverletzt.

 

Die NonstopNews-Bilder (Nacht) und der O-Ton:

 

  • Totale der Unfallstelle, völlig zerstörter Unfallwagen im Graben

  • Großaufgebot Feuerwehr an Wrack bei Rettung, Großaugebot Rettungsdienst, Notarzt vor Ort

  • Schweres Rettungsgerät im Einsatz, Rettungskräfte verbringen Fahrer in Rettungswagen

  • Lastwagen mit Frontschaden auf Fahrbahn, aus Auto geschleuderter Kindersitz

  • Menschenkette der Feuerwehr bei Suchaktion nach Kind

  • Polizeihubschrauber sucht Umgebung nach Kind ab

  • Vogelperspektive der Unfallstelle von Feuerwehrfahrzeug gedreht

  • Einsatzkräfte besprechen sich, herausgetrennte Autotür in Wiese

  • Bergungsfahrzeug (mit geplatztem Hydraulikschlauch), Einsatzkräfte streuen Fahrbahn ab

  • O-Ton Rainer Begau, Pressesprecher Feuerwehr Ilsede: „...wurden zu einem Verkehrsunfall alarmiert...haben einen schwer verunfallten Pkw vorgefunden und einen Lkw, der ebenfalls stark beschädigt ist...die Feuerwehr hat als erstes die Unfallstelle abgesichert und sich sofort um die Person in dem Pkw gekümmert...haben die Person in dem Pkw mit zwei Rettungssätzen schonend befreit...er war sehr schwer eingeklemmt und schwerst verletzt...Rettung hat 20 bis 25 Minuten gedauert...die Person wurde vom Notarzt versorgt und ins Krankenhaus gebracht...unsere Angst war, dass sich noch ein Kind in dem Pkw befunden haben könnte und aus dem Auto geschleudert worden ist...dies ist aber nicht der Fall...der Pkw ist auf der Fahrerseite schwerst zusammengestaucht, daher aufwendige Rettung...“

  • Weitere Schnittbilder

 

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