Stand: 20.07.10, 20:03 Uhr
Datum: Dienstag, 20. Juni 2010, ca. 18:00 Uhr
(cd) Im Moment ist das Ölleck im Golf von Mexiko geschlossen. Trotzdem formieren sich immer mehr BP-Gegner.
Am Abend versammelten sich auch einige Protestierende von Greenpeace vor einer dem BP-Konzern zugehörigen ARAL-Tankstelle in Göttingen. Sie forderten auf Bannern und Transparenten „Raus aus Tiefsee“.
Zeitgleich mit den Protesten meldete BP am Nachmittag, dass die nahe des defekten Bohrlochs im Golf von Mexiko entdeckten Aussickerungen, die am Montag für Aufregung gesorgt hatten, einen natürlichen Ursprung hätten. Mit dem Ölleck habe das nichts zu tun, sagte BP-Sprecher Mark Proegler. Wissenschafter hätten das bestätigt.
Auch die US-Regierung sieht in den Aussickerungen keinen Grund zur Besorgnis. Küstenwache-Admiral Thad Allen, der von der US-Regierung als oberster Krisenmanager in Sachen Ölpest eingesetzt wurde, gab daher am ebenfalls Dienstag seine Zustimmung, die in der Vorwoche installierte Kappe auch weiterhin verschlossen zu halten. Auch die Drucktests an der Abdichtungsvorrichtung, die seit vier Tagen verhindert, dass das Öl ins Meer strömt, dürfen fortgesetzt werden. Derzeit deute nichts auf ein schweres Problem in der Quelle hin, sagte Allen.
Die NonstopNews-Bilder und der O-Ton:
- Totale und Übersicht Tankstelle
- Protestler vor Tankstelle
- Banner und Transparente
- Aufschrift close „Raus aus der Tiefsee“
- Aufschrift close „ARAL gehört zu BP“
- Autos fahren vorbei und Hupen
- O-Ton Greenpeace (Name auf Band): …zum Protest…
- Schnittbilder
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