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NewsNr. 11485
Datum: 20.07.10, 03:39 Uhr
Stand: 20.07.10, 03:39 Uhr
Tödlicher Horrorcrash auf B213:
Überholmanöver missglückte: LandCruiser zerfetzt bei Frontalzusammenstoß mit 40-Tonner bis zur Unkenntlichkeit – Fahrer sofort tot!
Trümmerfeld auf Bundesstraße über 100 Meter – Unfassbar zerstörtes Wrack von Geländewagen – Feuerwehr: „Solche eine Zerstörung nach 27 Dienstjahren noch nicht erlebt“ – LKW-Fahrer unter Schock – B213 für Stunden blockiert

Datum: Montag, 19. Juli 2010, ca. 23:00 Uhr

Ort: B213 zw. Ahlhorn und Wildeshausen, LK Oldenburg, Niedersachsen
 

(gs) Dieses Trümmerfeld werden die Einsatzkräfte wohl ihr Leben lang nicht vergessen: Bei einem sehr schlimmen Frontalzusammenstoß zwischen einem Geländewagen und einem Gemüselaster ist am späten Montagabend auf der B213 bei Ahlhorn (Niedersachsen) ein Autofahrer getötet worden. Einsatzkräften bot sich vor Ort ein Bild des Grauens – der verunglückte Toyota Landcruiser war bis zur Unkenntlichkeit in mehrere Stücke gerissen worden.

Nach ersten Erkenntnissen hatte dessen Fahrer gerade versucht einen Kleinlaster zu überholen und dabei trotz schnurgeraden Streckenverlaufs entweder den entgegenkommenden Laster übersehen oder dessen Geschwindigkeit unterschätzt.

Es kam schließlich zu einem fast ungebremsten Frontalzusammenstoß zwischen dem Geländewagen und des 40-Tonner Sattelzuges. Der Aufprall war verheerend: Der Toyota Landcruiser wurde dabei in mehrere Teile gerissen und blieb völlig zerfetzt in einem kaum als Fahrzeug erkennbaren Blechhaufen auf der Fahrbahn liegen. Der Sattelzug kam nach dem Zusammenstoß offenbar aufgrund einer zerstörten Frontachse nach links von der Fahrbahn ab und krachte dort noch gegen einen Baum. Dessen 59-jähriger Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Für den Geländewagenfahrer jedoch kam jede Hilfe zu spät, er war bei dem Aufprall sofort getötet worden. Feuerwehrkräfte hatten die tragische Aufgabe, die kopfüber in den Trümmern des Autos hängende Person zu befreien. Zunächst war zudem völlig unklar, inwieweit noch weitere Personen im Geländewagen gesessen haben könnten. Feuerwehrkräfte suchten daher die Umgebung nach möglicherweise herausgeschleuderten Opfern ab, zudem wurde das zerkneulte Fahrzeugwrack weiter inspiziert.

Selbst für die Rettungskräfte, die öfter auf der Strecke zu Unfällen ausrücken müssen, sucht dieses Trümmerfeld seinesgleichen, wie Kreisfeuerwehrpressesprecher Uwe Arndt erläuterte: „In 27 Dienstjahren habe ich eine solche Zerstörung noch nicht erlebt.“

Die Polizei hat aufwendige Ermittlungen vor Ort vorgenommen, um die Spuren auszuwerten und somit unter anderem die gefahrenen Geschwindigkeiten rekonstruieren zu können. Für die Beamten bleibt rätselhaft, wieso der Geländewagen-Fahrer auf der geraden und übersichtlichen Strecke die Scheinwerfer des großen Lasters übersehen konnte und einfach überholte. Die B213 blieb bis zum Morgengrauen gesperrt.

 

Wir haben ausführliche Bilder mit mehreren O-Tönen!

 

Die NonstopNews-Bilder (Nacht, Stativbilder) und die O-Töne:

 

-          Totale der Einsatzstelle mit viel Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst vor Ort

-          Feuerwehr arbeitet an völlig zerfetztem Unfallwrack

-          LKW steht beschädigt im Grünstreifen an Baum

-          LKW-Fahrer am Laster, im Gespräch mit Polizei

-          Trümmerfeld über 100 Meter auf der Bundesstraße

-          Kurze Aussage vom holl.LKW-Fahrer: „mir tut es Leid, dort ist ein Mensch gestorben…“

-          O-Ton Uwe Arndt, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr im Landkreis Oldenburg: „…um 22.52 Uhr wurde Feuerwehr zu schwerem Unfall auf B213 alarmiert… dort ist PKW ungebremst unter Sattelzug gefahren… Person war auf der Stelle tot… Feuerwehr musste Person mit schwerem Gerät befreien… es muss ein ganz schlimmer Aufprall gewesen sein, denn solch eine Zerstörung und solch ein Trümmerfeld habe ich selber als Feuerwehrmann mit 27 Jahren Erfahrung noch nie erlebt… das Fahrzeug ist in mehrere Teile gerissen, ist nicht mehr zu erkennen… Feierwehr unterstützt nun Polizei mit Ausleuchtung, um Ermittlungen zu ermöglichen… schlimmer Unfall für die Kameraden… Person war eingeklemmt, lag kopfüber in Fahrzeug drin, dass verdreht auf der Straße lag… es war ein großes Trümmerfeld, man weiß dann immer gar nicht wo man zunächst arbeiten muss… Unfallstelle wurde noch weitrer abgesucht, da unklar war ob noch weitere Personen betroffen… so einen Unfall hätte niemand überlebt… bis in Morgenstunden bleibt alles gesperrt, da auch LKW geborgen werden muss…“

-          Nahaufnahmen an Geländewagen-Wrack, Leiche abgedeckt

-          Fahrzeug zerdreht, zerrissen, Typ nicht zu erkennen, diverse Bilder

-          Feuerwehrkräfte suchen Umgebung mit Lampen ab

-          Polizei bei Unfallermittlungen am Trümmerfeld, Unfallstelle wird vermessen

-          LandCruiser-Schriftzug auf Trümmerteil close

-          Leichenwagen fährt vor, Bahre wird verladen, Abfahrt, Schnittbilder

-          O-Ton Peter Tangermann, Polizei Wardenburg: „…wurden zu Unfall auf B213 alarmiert… als wir eintrafen, waren Rettungskräfte schon vor Ort… nach ersten Erkenntnissen kam einem holländischen Laster ein Bully entgegen, der dann plötzlichen von einem dahinterfahrenden überholt werden sollte… dieses Überholmanöver war zu knapp für den LKW, er hatte gerade erst angesetzt und war schon auf Fahrspur des LKW-Fahrers, der hatte noch nicht mal eine Chance seine Fahrweise zu reduzieren und zu bremsen, daher kam es zum Frontalzusammenstoss, woraufhin der LKW noch in Berme fuhr, das andere Fahrzeug wurde völlig zerstört… Geschwindigkeiten werden oft unterschätzt, gerade auf langer Fahrbahn aber gerade bei Nacht ist es unverständlich da man die Lichter sieht, da setzt man nicht zum Überholen an… es gibt nun Ermittlungen, um herauszufinden wer wo gefahren ist, um auch die Schuldfrage endgültig zu klären… es sind sehr ungewöhnliche Bilder, da Unfallstelle mit dem Trümmerfeld recht groß ist..“

-          Kripoermittler durchsucht Wrackteile mit Handschuhen

 

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