Stand: 04.07.10, 19:15 Uhr
Datum: Samstag, 04. Juli 2010
(gs) Bei einem heftigen Verkehrsunfall im Abfahrtsbereich der A27 nördlich von Bremen sind am Sonntagabend fünf Autoinsassen zum Teil schwer verletzt worden. Der Fahrer war fast eine Stunde im Unfallwagen eingeklemmt.
Der Fahrer des Ford Focus hatte von Bremen kommend die Autobahn an der Anschlussstelle Schwanewede verlassen wollen und war in der Kurve der Abfahrt offenbar viel zu schnell unterwegs. Der Ford geriet nach links in den Grünstreifen und krachte am Rande des sogenannten Sichtdreiecks gegen einen Baum. Daraufhin wurde der Wagen um die eigene Achse geschleudert und blieb völlig zerstört im Grünstreifen liegen. Wie durch ein Wunder konnten vier Mitfahrer das Auto mit meist nur leichteren Verletzungen verlassen. Der Fahrer indes wurde in der eingestauchten Front eingeklemmt. Feuerwehrkräfte mussten mit schwerem Gerät die Türen der Fahrzeugseite abtrennen und den Fußraum aufspreizen, um das Opfer schließlich nach einer knappen Stunde befreien zu können. Währen der gesamten Aktion war der Fahrer ansprechbar, klagte aber über große Schmerzen. Er wurde anschließend nasch einer Versorgung durch einen Notarzt im Rettungswagen in eine Klinik gefahren. Die Abfahrt der Autobahn blieb für die Dauer des Rettungseinsatzes und der Bergung gesperrt.
Die NonstopNews-Bilder und der O-Ton:
- Totale der Unfallstelle in der Autobahnabfahrt
- Feuerwehr und Rettungsdienst mit Notarzt vor Ort
- Feuerwehr und Sanitäter am Fahrzeug beim eingeklemmten Opfer (verdeckt)
- Feuerwehr arbeitet mit schwerem Gerät am Unfallwagen
- Opfer wird in Rettungswagen gebracht und versorgt
- zerstörter Unfallwagen mit aufgeschnittener Seite in Büschen
- heftig eingestauchte Seitenfront, Polizei am Wagen
- Feuerwehr bei Aufräumarbeiten an Unfallstelle
- O-Ton Christoph Nölker, Feuerwehr Eggestedt: „…Ein Auto mit fünf Personen vor Ort, Fahrer eingeklemmt, andere leicht verletzt… mussten schweres Rettungsgerät einsetzen, war zeitaufwändig, Opfer zu befreien, Fahrer konnte Infos geben, wo es weh tut, wir konnten uns mit ihm verständigen… Knautschzone hat gewirkt, Glück gehabt… Ersthelfer haben schnell geholfen und Sachlage geschildert…“
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