Stand: 11.03.10, 02:46 Uhr
Datum: Mittwoch, 10. März 2010, ca. 17.30 Uhr
(gs/eb) Erst raubte er einer Bankkundin Geld, dann sorgte er für einen Großeinsatz von Spezialkräften des Landeskriminalamtes NRW: Ein 40-jähriger Mann hielt mit seinem Raub und einer späteren Bombenattrappe die Bonner Polizei gleich doppelt in Atem: Der zunächst Unbekannte hatte am Nachmittag eine Geschäftsstelle der örtlichen Sparkasse betreten, bedrohte dort eine Bankkundin und raubte ihr einen Bargeldbetrag in noch nicht bekannter Höhe, den die Frau soeben einzahlen wollte. Anschließend flüchtete der Mann mit einem Fahrrad. Die Einsatzleitstelle koordinierte eine großangelegte Fahndung. Mit Erfolg: Denn dank eines Zeugenhinweises stellten Polizeibeamte den Tatverdächtigen nur wenige Minuten später ganz in der Nähe in einem Café. Dort nahmen sie ihn fest und stellten auch sein Fahrrad sicher. Da der Täter jedoch eine Tasche bei sich trug, in dem sich ein bombenähnlicher Gegenstand befand, löste die Polizei erneuten Großalarm aus.
Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes rückten an und untersuchten in einem Vollschutzanzug den seltsam verdrahteten Inhalt der Tasche. Am frühen Abend dann die Entwarnung: Es handelte sich nur um eine Attrappe. Noch ist unklar, ob der Mann die Attrappe als Druckmittel bei dem Überfall einsetzen wollte. Die Kripo ermittelt.
- Totale der betroffenen Sparkasse, Außenshot Eingang
- Abgesperrter Bereich am Café, dem Festnahmeort
- Flatterband und Streifenwagen vor Ort
- Einsatzkräfte des LKA NRW vor Ort im Gespräch mit der Polizei
- Tasche steht an Zaun am Fußweg
- LKA-Transporter der Delaborierer vor Ort
- Delaborierer in Schutzanzug an Tasche, untersucht diese
- Attrappe wird auseinandergebaut und sichergestellt
- Schnittbilder
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