Stand: 09.02.10, 10:15 Uhr
Datum: Dienstag, 09. Februar 2010, ca. 09:00 Uhr
(ah) Die Eiseskälte der vergangenen Tage hat viele Geh- und Radwege im Norden in spiegelglatte Eisflächen verwandelt. Streusalz ist vielerorts schon seit Wochen knapp und die teils zentimeterdicken Eisschichten hätten für das Salz ohnehin vermutlich nur ein müdes Lächeln übrig.
Somit besteht für Fußgänger und Radfahrer extreme Sturzgefahr. Zahlreiche Menschen haben in den letzten Tagen bereits derartige Unfälle gehabt; die Krankenhäuser melden einen erheblichen Anstieg von Sturzverletzungen und Knochenbrüchen.
In einem Wohngebiet in Burgdorf bei Hannover etwa stürzte eine Radfahrerin auf einem solchen spiegelglatten Weg derart schwer, dass sie kurzzeitig bewusstlos war und sich zudem schwere Rückenverletzungen zuzog.
- Totale der Einsatzstelle
- Spiegelglatter Weg, Eisschicht
- Polizei und Rettungsdienst vor Ort
- Verletzte wird in Rettungswagen versorgt
- Polizei im Gespräch mit Radfahrer, fordert ihn offensichtlich auf, nicht über den glatten Weg zu fahren
- Fußgänger versucht auf spiegelglattem Weg nahe der Unfallstelle zu laufen, geht am Rand, hält sich fest
- Räumfahrezug auf Gehweg
- Schnittbilder
- O-Ton Günter Wagner, Anwohner: …habe kein Verständnis dafür..., ...die Stadt verlangt von uns, die Wege eisfrei zu halten, aber auf den städtischen Wegen herrschen katastrophale Zustände..., ...gehe am Rand und taste mich vor, habe mich schon am Zaun festhalten müssen, da meine Beine weggerutscht sind
Bestellen Sie das TV-Material unter 04221 / 97 30 444 – Standort: Hannover