Stand: 27.12.09, 08:04 Uhr
Datum: Sonntag, 27. Dezember 2009
(mwü/cd) Am heutigen Sonntag wird in Vechta eine 500-Kilo-Bombe aus dem zweiten Weltkrieg entschärft. Die Stadt hat dazu eine Schutzwand aus Containern und Strohballen errichtet. Zur Entschärfung des Bombenblindgängers fand am Sonntagmorgen eine große Evakuierungsaktion statt. Davon betroffen waren nach Angaben der Stadtverwaltung rund 8500 Menschen.
Neben einem Alten- und einem Pflegewohnheim wurden zwei Gefängnisse mit insgesamt 450 Insassen komplett geräumt. Seit 9.00 Uhr ist das Gebiet einen Kilometer rund um den Fundort gesperrt. Bei der Evakuierungsaktion waren bis zu 700 Helfer von Polizei, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Rotem Kreuz und Malteser im Einsatz.
Am Mittag stellte sich heraus, dass die Bombe nicht vor Ort entschärft werden kann. Sie soll nun mit einem Tieflader zu einem vorher eingerichteten Sprengplatz in der Nähe gebracht werden, wo der Kampfmittelräumdienst sie kontrolliert sprengen will.
Die NonstopNews- Bilder und die O-Töne:
- Außenshots JVA, Tor, Schild
- Hof auf JVA-Gelände, Häftlinge werden in Bus geführt, Blick auf Zellenblock
- Bus mit Gefangenen fährt durch JVA-Tor
- O-Ton Brigitte Fritsch, Pressesprecherin der JVA: ..zur Verlegung der Häftlinge..
- Anstaltsleiter schließt JVA mit großem Schlüssel ab
- Bombenfundort, Blick in Erdloch, Sprengmeister vor Ort
- O-Ton Thomas Gesk, Sprengmeister: ...zur Bombe…zur Entschärfung..
- O-Ton Uwe Bartels, Bürgermeister Stadt Vechta: ...zum Bombenfund...zu den Evakuierungsmaßnahmen...
- Fahrbilder hinter Lautsprecherwagen der Polizei ("verlassen Sie Ihre Häuser..")
- Leere Straßen, Polizeibeamte und Feuerwehrleute klingeln an Haustüren
- Polizeibeamtin geht in Wohnstraße, klingelt an Haustür, guckt in Fenster
- Streifenwagen sperrten Zufahrtsstraßen
- Außenshot Frauengefängnis
- Blick in Leitstelle der Polizei
- O-Ton Walter Sieveke, Einsatzleiter Polizei: …zum Großeinsatz…zur Evakuierung und den Maßnahmen…
- Bürger in Evakuierungszentrum in Schule
- Schnittbilder
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