In diesem Jahr bereits fünfter schwerer Unfall an selber Stelle:
PKW an unbeschranktem Bahnübergang von Personenzug erfasst: Fahrer kommt ums Leben
Zug rast in Fahrerseite des Ford – Wrack wird in Seitengraben geschleudert, Fahrer eingeklemmt – PKW mit Traktor geborgen – Zug muss evakuiert werden
Datum: Samstag, 23. Juni 2007, ca. 12:00 Uhr
Ort: Steinfeld-Mühlen, Landkreis Vechta / Niedersachsen
(ah) An einem unbeschrankten Bahnübergang nahe des niedersächsischen Steinfeld (Landkreis Vechta) wurde am Samstagmittag ein PKW von einem Personenzug. Der PKW-Fahrer kam bei dem Unfall ums Leben.
Ersten Angaben zufolge wurde der Ford Focus an der Fahrerseite getroffen und durch die Kollision kopfüber in einen Seitengraben geschleudert. Der Fahrer, ein junger Mann, wurde in dem Wrack eingeklemmt. Feuerwehrkräfte zogen den Ford mithilfe eines Traktors aus dem Graben und befreiten den Mann. Für ihn kam jedoch jede Hilfe zu spät; der Notarzt konnte ihm nicht mehr helfen.
Der Zug, ein Personenzug der Nordwestbahn auf der Strecke Vechta-Osnabrück, musste evakuiert werden. Fahrgäste und Zugpersonal kamen ersten Erkenntnissen zufolge offenbar nicht zu Schaden.
Dieser Unfall ist der Feuerwehr zufolge bereits der fünfte schwere Zwischenfall an dem Bahnübergang. Der Anfahrt zu dem Übergang wurde infolge des in den letzten Jahren verstärkten Zugverkehrs verändert und ein Warnschild aufgestellt.
Die NonstopNews-Bilder und der NonstopNews-O-Ton:
- Totale der Einsatzstelle
- Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr vor Ort
- Zug steht auf Bahnstrecke
- Unfallfahrzeug wird mit Traktor geborgen, Wagen wird auf Abschleppwagen verladen
- Blick auf Bahnstrecke, unbeschrankter Bahnübergang mit Andreaskreuz
- Ankunft und Abfahrt Leichenwagen, Sarg wird verladen
- Bundespolizei und Notfallmanager der Bahn vor Ort
- Schild „Achtung! Stündliche Züge“
- O-Ton Stefan Barvendiek, Feuerwehr Steinfeld: „…schon der fünfte Unfall in diesem Jahr, langsam reicht’s, da muss etwas passieren…“, „…Wagen lag kopfüber im Graben, musste mit Traktor herausgezogenwerden…“, „…Fahrer verstorben…“
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