Aktuelle Meldungen

mecklenburg_vorpommern
Donnerstag, 20. November 2014, 12.00 Uhr
Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern
News-Nr.: 19584

Polizei muss Hausbesetzung gewaltsam beenden:
150 Jahre altes Haus soll abgerissen werden - Bürgerinitiative wehrt sich - Handfeste Rangeleien mit der Polizei

Mehrere Besetzer rufen vom Dach lautstarke Parolen - Sondereinheit der Polizei stürmt Haus mit Ramme und Brecheisen - Eine Person muss festgenommen werden

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(et) Die Polizei musste am Donnerstag teilweise mit Gewalt ein besetztes Haus in der Greifswalder Brinkstraße räumen. Mehrere Personen halten das Haus seit Tagen besetzt und haben die Türen von innen verbarrikadiert. Am Dienstag war eine vom Gerichtsvollzieher eingeräumte Frist abgelaufen, in der die Besetzer das Haus verlassen sollten. Eine Bürgerinitiative will das 150 Jahre alte Haus vor dem Abriss bewahren und stattdessen für einen Stadtteiltreff nutzen.


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bayern
Sonntag, 16. November und Mittwoch, 12. November 2014
Nürnberg, Bayern
News-Nr.: 19545

Heckenschütze festgenommen:
Zwei Autos durch Schüsse beschädigt - Polizei ermittelt - Mögliche weitere Vorfälle am Sonntag - Haftbefehl gegen 49-jährigen Rechtsanwalt wegen des Verdachts des versuchten Mordes

Geschosse trafen jeweils die Beifahrertür der Fahrzeuge - Vorfälle ereigneten sich im Raum Nürnberg/Fürth - O-Töne mit der Polizei und einem Betroffenen - Neue Suche nach möglichen Wiederholungstaten am Sonntag - Pressekonferenz am Donnerstag - Mann räumt ein, die Schüsse abgegeben haben, streitet aber eine Tötungsabsicht ab

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(ah) Ist im Raum Nürnberg/Fürth ein irrer Heckenschütze unterwegs? Zwei Autofahrer meldeten sich am Montag und Dienstag bei der Polizei, nachdem sie Beschädigungen an ihren Fahrzeugen feststellten, die offensichtlich von einer Schusswaffe stammten.

Während eine Frau, deren Wagen offensichtlich am Dienstag getroffen wurde, nichts bemerkt hatte und daher auch nicht genau sagen konnte, wann genau es zu dem Vorfall kam, konnte Fahrlehrer Jürgen Kerschges der Polizei genauere Hinweise geben: Er habe am Montagabend gegen 20:30 auf der Südwesttangente in Nürnberg einen Schlag bemerkt, der seiner Ansicht nach nicht von einem Steinschlag herrührte. Kerschges hielt an, sah sich seinen Wagen an und bemerkte eine Delle an der Beifahrertür.


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sachsen
Samstag, 22. November 2014, Freitag, 21. November 2014, 15.00 Uhr - 22.00 Uhr / Donnerstag, 20. November 2014, ca. 09:00 Uhr
Schneeberg, Erzgebirgskreis, Sachsen
News-Nr.: 19583

Befürchtungen werden traurige Gewissheit:
Komplettes Fabrikgebäude wird Raub der Flammen - Leiche von 55-jähriger Arbeiterin wird am Samstagnachmittag gefunden - Während Suchmaßnahmen steht plötzlich bisher nicht betroffener Sozialtrakt in Flammen

Immenser Sachschaden, Hauptgebäude komplett zerstört - Speckfettmaschine war offenbar in Brand geraten, Feuer hatte sich rasend schnell auf das gesamte Fabrikgebäude ausgeweitet - Bei Suchmaßnahmen am Freitag brach plötzlich Feuer in Sozialgebäude aus, dass bisher gar nicht vom Brand betroffen war - Maßnahmen daraufhin abgebrochen

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(ah) In Schneeberg im Erzgebirge war am Donnerstag eine Feinkostfabrik durch ein Großfeuer vernichtet worden. Offenbar war eine Speckfettmaschine durch einen technischen Defekt in Brand geraten, woraufhin sich das Feuer rasend schnell das gesamte, etwa 50 Meter lange Gebäude ausweitete. Sämtliche Wehren des Landkreises waren im Einsatz, um gegen das Feuer vorzugehen. Es gelang ihnen, das Feuer schließlich unter Kontrolle zu bringen: das Gebäude wurde jedoch komplett zerstört und muss abgerissen werden. Wie es mit der traditionsreichen Feinkostfabrik weitergeht, ist derzeit noch unklar.


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sachsen
Donnerstag, 20. November 2014, 01.00 Uhr
Friedersdorf, Landkreis Görlitz, Sachsen
News-Nr.: 19582

Dachstuhlbrand zerstört Gasthaus:
Gasthof steht nach Explosion von Transporter innerhalb kürzester Zeit in Vollbrand - Frau des Besitzers und ein Feuerwehrmann werden verletzt

Transporter laut Augenzeugin neben Gebäude explodiert – Kompletter Dachstuhl brennt aus – Feuerwehr im Großeinsatz

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(mum) Gegen 1 Uhr in der Nacht wurden die Einsatzkräfte in Friedersdorf nahe der tschechischen Grenze zu einem Brand alarmiert. Als die Einsatzkräfte am Einsatzort eintrafen, stand der gesamte Gasthof, welcher direkt an der Bundesstraße 96 liegt, bereits lichterloh in Flammen. „Zuerst roch es verbrannt, dann fing es an zu knistern“ erklärt die direkte Anwohnerin Sarah Pohl. „Nachdem ein Transporter im Nebengebäude explodierte stand plötzlich das gesamte Gebäude lichterloh in Flammen“ schilderte die schockierte Nachbarin die Situation. Das ca. 100x40m große Gasthaus, welches neben einem Weinkeller, einem Kaminzimmer und einem gemütlichen Vereinsraum auch Platz für Übernachtungen bot, war zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr zu retten. Den Einsatzkräften der Feuerwehr blieb nur noch die Möglichkeit das Übergreifen auf angrenzende Gebäude zu verhindern. Sichtlich berührt erklärt die Nachbarin „wir hatten auch Angst um unser eigenes Haus aufgrund des starken Funkenflug“. Nach mehreren Stunden konnte die freiwilligen Einsatzkräfte das Feuer löschen. Der Besitzer beobachtete die Löscharbeiten aus sicherer Entfernung. Wie es zu diesem schweren Brand und der schnellen Ausbreitung kam, muss nun die Polizei ermitteln. Bislang können noch keine Aussagen zur Brandursache getroffen werden. Die Frau des Besitzers erlitt einen Schock, ein Feuerwehrmann wuirde durch eine explodierte Gasflasche leicht verletzt; die Gäste blieben unversehrt.


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niedersachsen
Mittwoch, 19. November 2014, 15:30 Uhr
K46 bei Harrendorf, Landkreis Cuxhaven, Niedersachsen
News-Nr.: 19580
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(ch) Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit löste heute Nachmittag einen schweren Unfall aus. Eine 24-Jährige war mit ihrem dreijährigen Kind auf einer Kreisstraße 46 zwischen Harrendorf und Axstedt unterwegs. Als das Kind eine Frage hatte, drehte sich die Mutter zu ihm um und war kurzzeitig abgelenkt. Ihr VW Golf geriet dabei nach rechts von der Fahrbahn. Als die Frau ihren Fehler bemerkte, versuchte sie gegenzulenken, verriss jedoch das Lenkrad und das Auto fuhr in den rechtsgelegenen Straßengraben. Dabei fällte es mehrere kleine Bäume und überschlug sich. Das Kind wurde dabei, trotz Kindersitz, aus dem Fahrzeug geschleudert und blieb unter diesem eingeklemmt liegen.


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bayern
Mittwoch, 19. November 2014, 15:30 Uhr
Wendelstein, Landkreis Roth, Bayern
News-Nr.: 19579
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(ch) Sie waren auf dem Heimweg von Nürnberg in die Oberpfalz. Dort kamen sie jedoch nicht an. Auf der Staatsstraße 2225 kam dem mit vier Personen besetzten Kleinwagen einer Fahrgemeinschaft in Höhe der Ortschaft Wendelstein ein Sprinter-Transporter entgegen. Dessen 20-jährige Fahrer lenkte plötzlich und ohne ersichtlichen Grund nach links auf die Gegenspur. Nahezu ungebremst krachte der Lieferwagen frontal in den VW Polo, beide Fahrzeuge schleuderten umher und blieben völlig zerstört im Straßengraben liegen. Den schnell herbeigeeilten Rettungskräften bot sich ein schauriges Bild. Sowohl der Fahrer des Sprinters, als auch der 61-jährige VW-Fahrer waren eingeklemmt. Alle fünf Betroffene waren zudem schwer verletzt.


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nordrhein_westfalen
Mittwoch, 19. November, ca. 12:00 Uhr
Minden, Nordrhein-Westfalen
News-Nr.: 19578

Massenanfall von Verletzten durch Frittenfett:
Mehr als 40 Personen klagen über Atemwegsreizungen in Einkaufspassage - Großeinsatz und weiträumige Absperrung

Warmes Fett aus einem Imbiss war offenbar in das Belüftungssystem des Supermarkts gelangt - Einige Personen müssen ins Krankenhaus gebracht werden - Kunden hatten starke Gerüche in einem Supermarkt wahrgenommen und dann über die Beschwerden geklagt - Mindener ZOB evakuiert

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(ah) Großeinsatz für die Rettungskräfte in einer Einkaufspassage am Mindener ZOB: Kunden eines Supermarktes hatten starke Gerüche wahrgenommen und kurz darauf über Atemwegsreizungen geklagt.

Ersten Angaben zufolge waren mehr als 40 Personen betroffen, so dass sie Leitstelle  "Massenanfall von Verletzten" auslöste. Die Verletzen wurden in einem Feuerwehrbus und in Zelten von den zahlreichen Einsatzkräften versorgt: einige der Betroffenen mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Aufgrund der Absperrungen konnten einige Autofahrer nicht zu ihren Fahrzeugen, die in der Tiefgarage der Passage standen.


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bayern
Mittwoch, 19. November 2014, ca. 03:30 Uhr
A9 Fahrtrichtung München, nahe AS Feucht, Bayern
News-Nr.: 19577

Mit radioaktiven Abfällen beladen:
Gefahrgut-LKW prallt auf der A9 in die Mittelschutzplanke – Autobahn in Richtung München voll gesperrt, kilometerlanger Stau

Unfallursache noch unklar - PKW prallt gegen Unfall-LKW – Beide Fahrer leicht verletzt – Radioaktive Ladung nicht beschädigt – Aufwändige Bergungsarbeiten

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(ah) Unheimlich: Nachdem erst gestern bekannt wurde, dass aufgrund einer Neudefinition nun deutlich mehr radioaktive Abfälle in Deutschland lagern, kam es am frühen Mittwochmorgen zu einem Unfall mit einem Lastwagen, der leicht radioaktive Abfälle geladen hatte.

Ersten Angaben zufolge prallte der LKW aus bislang noch ungeklärter Ursache auf der A9 nahe Feucht (bei Nürnberg) in die Mittelleitplanke; ein PKW-Fahrer konnte nicht mehr ausweichen und fuhr in das Unfallfahrzeug. Beide Fahrer wurden dabei leicht verletzt.


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niedersachsen
Dienstag, 18. November 2014, 22:00 Uhr
Georgsheil, LK Aurich, Niedersachsen
News-Nr.: 19576

Großfeuer auf Abfallaufbereitungsanlage:
Riesiges Mülllager unter offener Lagerhalle in Flammen – Über 150 Löschkräfte kämpfen gegen Feuer – Rundfunkwarnung vor giftigem Rauch

Feuerwehr muss Radlader einsetzen, um brennende Müllberge auseinanderzuziehen – Löschschaum im Einsatz – Rauchwolke von brennenden Kunststoffen zog über das Land

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(gs) Ein Großfeuer hält seit dem Abend unzählige Feuerwehrkräfte in Ostfriesland in Atem und raubt vielen Anwohnern selbigen: Nachdem auf dem Gelände einer Abfallaufbereitungsanlage in Georgsheil (LK Aurich) ein Feuer ausgebrochen war, zog eine dichte Rauchwolke entstanden durch brennende Kunststoffe und sonstige Abfälle über das flache Land. Über 150 Feuerwehrkräfte der Region sind inzwischen im Einsatz, um den Brand zu löschen. Dies erweist sich als sehr kompliziert, da der brennende Abfallberg einerseits gepresst ist und erst mit Radladern auseinandergezogen werden muss, zudem befindet sich ein Großteil der Abfälle unter einer großen offenen Dachkonstruktion, die ein Löschen einschränkt und zudem Rauch und Hitze staut. Die Feuerwehr hat Schaum eingesetzt, um das Feuer zu ersticken. Anwohner der Umgebung wurden vor dem Rauch gewarnt, Messungen der Feuerwehr dauern noch an.


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niedersachsen
Dienstag, 18. November 2014, 19:00 Uhr
A27 bei Walsrode, LK Heidekreis, Niedersachsen
News-Nr.: 19575

Getreideladung landet nach LKW-Überschlag auf Autobahn:
Getreidelaster und PKW überschlagen sich nach Berührung bei Überholmanöver – Großes Trümmerfeld auf A27

Lastzug bleibt völlig zertrümmert auf Seite liegen – Getreideladung verteilt sich auf gesamter Fahrbahn – Feuerwehr muss Fahrer befreien – LKW-Fahrer entkommt völlig zerstörter Fahrerkabine wie durch ein Wunder leicht verletzt - Autofahrer kommt auch leicht verletzt davon

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(gs) Heftiges Trümmerfeld nach einem schweren Unfall auf der A7 unweit des Walsroder Dreiecks. Lauut Polizei hatte der Fahrer eines Geländewagens offenbar gerade einen großen Getreidelaster überholt als es aus noch unbekannter Ursache offenbar zu einer seitlichen Berührung beider Fahrzeuge kam. Sowohl der PKW-Fahrer wie auch der LKW-Fahrer verloren daraufhin die Kontrolle über das Lenkrad, der Geländewagen schleuderte von der Straße und überschlug sich im Seitenraum, der LKW überschlug sich ebenfalls, drehte sich und blieb auf der Seite und mit der Fahrerkabine quer zwischen Bäumen verkeilt liegen. Die Feuerwehr wurde alarmiert, da der LKW-Fahrer in dem völlig zertrümmerten Führerhaus eingeschlossen war. Rettungskräfte und Ersthelfer kümmerten sich bereits um den Mann. Mit schwerem Gerät schnitten Feuerwehrkräfte das Dach der Zugmaschine auf, um den Mann zu befreien. Anders als beim Schadensbild befürchtet, kam der LKW-Fahrer aber leicht verletzt davon: „Er konnte nachdem wir ihn befreit hatten sogar noch selbstständig zum Rettungswagen laufen“, so Einsatzleiter Holger Krause von der Feuerwehr Krelingen vor Ort. Auch der PKW-Fahrer kam mit nur glimpflichen Verletzungen davon. Schwerwiegender waren die Folgen für die Bergungskräfte. Die gesamte Getreideladung hatte sich auf der Fahrbahn verteilt, zudem musste die Feuerwehr Unmengen von Treibstoff und Hydrauliköl abpumpen, bevor der Laster geborgen werden konnte. Die A27 blieb dafür fast die ganze Nacht gesperrt.


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