Aktuelle Meldungen

bayern
Mittwoch, 16. April 2014, ca. 15:00 Uhr
Bad Reichenhall, Landkreis Berchtesgadener Land, Bayern
News-Nr.: 18616

Brandstifter am Werk?
Mülltonnenhäuschen und PKW gehen vor Mehrfamilienhaus in Flammen auf

Haus muss evakuiert werden – Fassade und Fenster werden in Mitleidenschaft gezogen – Polizei ermittelt

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(ah) Großeinsatz am Mittwochnachmittag für die Feuerwehr Bad Reichenhall: Zwei Mülltonnenhäuschen und ein PKW gerieten direkt vor einem Mehrfamilienhaus in Brand. Beim Eintreffen der Löschkräfte schlugen bereits hohe Flammen aus den Häuschen und drohten auf das Wohnhaus überzugreifen, so dass die Helfer die Bewohner aus dem Gebäude zunächst vorsorglich in Sicherheit brachten.


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niedersachsen
Mittwoch, 16. April 2014, ca. 13:00 Uhr
A2 Fahrtrichtung Hannover, nahe AS Bad Nenndorf, Niedersachsen
News-Nr.: 18614

Schwerer LKW-Unfall auf der A2:
Lastwagen prallt in Sattelzug an Stauende und schiebt den Vordermann auf weiteren LKW - Fahrerkabine wird fast komplett in Auflieger geschoben, Fahrer kommt ums Leben

Fahrer der beiden anderen Lastwagen werden leicht verletzt - Kilometerlanger Stau auf der Autobahn - Gaffer verursachen Stau auch in Gegenrichtung - Polizei: "Stau auf der Gegenspur wäre vermeidbar, wenn die Autofahrer dort nicht langsamer fahren würden, um den Unfall mit ihren Handys zu filmen"

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(ah) Schwerer LKW-Unfall auf der A2: Der Fahrer eines LKW erkannte offenbar ein Stauende nahe der Anschlussstelle Bad Nenndorf zu spät und fuhr mit seinem Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit auf einen Sattelzug auf, der daraufhin auf einen weiteren Lastwagen geschoben wurde. Der Aufprall war so heftig, dass die Fahrerkabine des verursachenden LKW fast komplett in den Auflieger des Sattelzugs am Stauende geschoben wurde.


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bayern
Mittwoch, 16. April 2014, ca. 03:00 Uhr
Haßfurt, Landkreis Haßberge, Bayern
News-Nr.: 18613

Millionenschaden nach Großbrand:
Bowlingcenter brennt nieder - Feuerwehr im Großeinsatz

Brandursache noch unklar, Ermittlungen dauern an - Nebengebäude mit Sport- und Fahrradgeschäften schwer beschädigt - Halle war vor Jahren Schauplatz einer "Wetten, dass..?"-Außenwette

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(ah) Bei einem Großbrand in der Nacht zum Mittwoch wurde im unterfränkischen Haßfurt eine ehemalige Tennishalle, die seit mehreren Jahren als Bowlingcenter genutzt wurde und im Januar 2003 Schauplatz einer "Wetten, dass...?"-Außenwette war, komplett zerstört.

Polizeiangaben zufolge war das Feuer gegen 03:00 Uhr in dem Gebäude ausgebrochen und hatte sich rasch ausgeweitet, so dass die Halle beim Eintreffen der Feuerwehr, die mit einem Großaufgebot anrückte, bereits in Vollbrand stand.


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baden_wuerttemberg
Mittwoch, 16. April 2014
Villingen-Schwenningen, Baden-Württemberg
News-Nr.: 18612

Neue Herzschrittmacher-Technik im Premieren-Einsatz:
Kabellose Schrittmacher können ohne großen operativen Eingriff über Vene eingeführt werden - Chefarzt: "Das ist eine Weltrevolution"

Patienten können bereits am nächsten Tag wieder nach Hause - Wir haben eine der ersten Operationen dieser neuen Art in Deutschland dokumentieren dürfen und haben eine Patientin dabei vor- und nachher begleitet - Animiertes Footage beigefügt

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(gs) Prof. Werner Jung ist geradezu überschwänglich: "Das ist eine Weltrevolution". Der Chefarzt der Kardiologie des Schwarzwald-Baar-Klinikums in Villingen-Schwenningen ist einer der ersten und führenden Chirurgen weltweit, der ein neues Herzschrittmacher-System implantiert, dass dem Patienten aufwändige und schmerzhafte Operationen erspart. "Beim herkömmlichen Schrittmacher muss das Gerät unter den Brustmuskel gesetzt werden und verletzt so den Muskel", erklärt der Professor die bisherige Vorgehensweise. Diese Methode ist in vielerlei Hinsicht nicht unproblematisch: "Die Elektrode kann verrutschen, brechen, abnutzen", so der Professor. Zudem müsse ein solches Gerät nach etwa zehn Jahren in einer schwierigen Operation getauscht werden, das Infektionsrisiko sei durch den aufwändigen Eingriff nicht vermeidbar.


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niedersachsen
Dienstag, 15. April 2014, ca. 16:00
Northeim, Niedersachsen
News-Nr.: 18611

Waschbären-Babys nach Sturm-Einsatz mutterlos:
Morscher Baum zerbricht bei Sturm: Feuerwehr findet vier Waschbären-Babys in hohlen Stamm - Muttertier nahm Reißaus - Anwohnerin versucht nun die Jungtiere mit der Milch-Flasche großzuziehen

Naturschutzbund verweigert Annahme der Jungtiere und verweist an Jäger - Diverse Bilder und O-Töne, ausführlich und reportagig - Dritte kuriose Tiergeschichte zur selben Zeit: Zwei Dackel unter Bunker verirrt (News Nr. 18608), Entenküken in Gülleteich (News 18610) und nun Waschbären-Babys im Baumstamm

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(gs) Was für ein tierischer Tag: Nach den kuriosen Geschichten um zwei Dackel, die sich  unter einem Kölner Bunker verirrt hatten (News Nr. 18608) und eine junge Entenfamilie, die aus einem Gülleteich bei Hannover gerettet werden mussten (News Nr. 18610) sorgt eine dritte tierische Geschichte für zusätzliche Aufregung - diesmal in Northeim.

Im Verlauf des Sturms war eine große Trauerweide auf dem Grundstück des Bootsverleihs von Torsten und Iris Minne am Rhumekanal zerbrochen und drohte vollständig umzustürzen. Schließlich waren Feuerwehr, THW und ein Forstwirt angerückt, um den Baum zu sichern. Da der gesamte Stamm sich als hohl erwies, musste die große Weide schließlich gefällt werden. "Dann gab es eine große Überraschung", erinnert sich Grundstücksbesitzer Torsten Minne, "plötzlich ist ein großer Waschbär aus dem Baum gekommen und weggelaufen". Doch dabei sollte es nicht bleiben: "Die Feuerwehr hat dann aus dem Stamm ein Junges rausgeholt", so Torsten Minne weiter, "meine Frau hat noch drei weitere Junge gefunden, der Waschbär hatte dort wohl ein Nest drin". Doch niemand fühlte sich zuständig, sich den hilflosen Waschbärenbabys anzunehmen. Besonders schockiert war Iris Minne, dass selbst der NABU erklärt haben soll, die Tiere seien jagdbares Wild und man solle sie sterben lassen. "Ich überlasse sie nicht dem Schicksal", so Iris Minne voller Überzeugung. Da man ihr erklärte, dass das Muttertier nicht wiederkommen würde, nahm sich die Finderin den kleinen Waschbärenbabys an, deren Augen sogar noch geschlossen sind. Im Internet und über viele Telefonate erkundigte sie sich weiter. Weit und breit wollte keiner helfen, also übernahm sie schließlich die Aufgabe der Ersatzmutter und füttert nun die Tiere mit einer Flasche. "Heute haben sie das erste Mal getrunken", so Iris Minne stolz und mit Tränen in den Augen. Doch noch ist völlig ungewiss, ob sie es schafft, die Tiere weiter aufzupäppeln. "Man braucht viel Geduld", weiß Iris Minne inzwischen, "es  ist wie bei einem Baby, alle zwei Stunden, aber man kann solche Babys doch nicht einfach liegenlassen". Uwe Zinke vom örtlichen NABU hatte die Annahme der Tiere verweigert und konnte nur mit Kontakten weiterhelfen. "Als letzter Weg bleibt sonst der Jäger, der weiß was zu tun ist, das ist zwar herzlos, aber manchmal geht es nicht anders", so Zinke als Leiter der örtlichen NABU-Station. Nach seinen Angaben wolle kein Zoo mehr Waschbären aufnehmen und ein Auswildern sei problematisch." Iris Minne will es trotzdem versuchen. Wenn schon nicht ihre geliebte Trauerweide zu retten war, dann doch wenigstens das Leben der kleinen Waschbären, die durch den Sturm ihr Nest verloren.


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niedersachsen
Dienstag, 15. April 2014, ca. 18:00 Uhr
Heitlingen bei Garbsen, Region Hannover, Niedersachsen
News-Nr.: 18610
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(et) Es sollte der erste Ausflug ihres Lebens werden und wäre fast auch ihr letzter geworden.

13 frisch geschlüpfte Miniküken wollten an ihrem ersten Lebenstag gleich mal einen Ausflug machen und ihre Umgebung erkunden. Doch sie hätten besser erst auf ihre Eltern gehört. Denn rund 500 Meter neben ihrem heimischen Teich bei Familie Kretschmar lauerte ein stillgelegter Gülleteich auf die Kleinen. Und so kamen sie auf der glatten Gummiumrandung ins Rutschen und schlitterten in den mit Restgülle und Wasser gefüllten Teich. Die steile Böschung kamen sie allerdings nicht mehr alleine hinauf.


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niedersachsen
Dienstag, 15. April 2014
Süstedt, Landkreis Diepholz, Niedersachsen
News-Nr.: 18609

Süstedt:
Rentnerin nach Raubüberfall tagelang in ihrem Schlafzimmer eingesperrt

85-Jährige musste seit Freitag ohne Wasser und Nahrung auskommen - Mitarbeiter des Pflegedienstes findet die Frau und verständigt Rettungsdienst - Rentnerin steht unter Schock - Näheres bislang noch nicht bekannt

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(ah) Im niedersächsischen Süstedt haben Gangster bereits in der Nacht zum vergangenen Freitag eine 85-Jährige in ihrem Haus überfallen und anschließend in ihrem Schlafzimmer eingesperrt. Erst am Dienstagmorgen fand ein Mitarbeiter eines Pflegedienst die Frau, die tagelang ohne Wasser und Nahrung auskommen musste.

Die Frau konnte sich nicht selbst befreien, da die Gangster die Fenster- und Türgriffe abmontiert hatten. Näheres zum Überfall ist bislang noch nicht bekannt. Die Polizei hat umfangreiche Ermittlungen zum Vorfall eingeleitet und bittet Zeugen, die möglicherweise etwas beobachtet haben, sich zu melden.


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nordrhein_westfalen
Dienstag, 15. April 2014, ca. 13:00 Uhr
Köln, Nordrhein-Westfalen
News-Nr.: 18608

Hundebesitzerin nach Tierrettung überglücklich:
Dackel "Bobby" und "Charly" nehmen Witterung auf und verirren sich in Hohlraum unter altem Weltkriegsbunker - Feuerwehr kann die Hunde schließlich retten

Hunde haben vermutlich einen Hasen gewittert - Feuerwehr muss Spaten und Hebekissen einsetzen - Umfangreiches Material inklusive ausführlichen O-Tönen mit der Hundebesitzerin und der Feuerwehr

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(ah) Plötzlich nahmen "Bobby" und "Charly" Witterung auf - schließlich haben die beiden Dackel noch ihre Instinkte - und liefen wie von der Tarantel gestochen in einen alten Weltkriegsbunker in Köln-Ehrenfeld, weil sie dort wohl einen Hasen vermuteten. Doch dieser Bunker stellte sich als Falle heraus: Die Hunde gerieten in einen Hohlraum und waren dort gefangen.

Verzweifelt versuchte Florenta Cioara, ihre Hunde aus der misslichen Lage zu befreien, doch ohne Erfolg: "Man hört sie bellen, aber man kann nicht helfen".


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bayern
Dienstag, 15. April 2014, ca. 11:00 Uhr
B308 bei Oberstaufen, Landkreis Oberallgäu, Bayern
News-Nr.: 18607
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(ah) Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B308 im Oberallgäu ist am Dienstagvormittag eine Frau ums Leben gekommen. Zwei weitere Personen wurden schwer verletzt.

Ersten Angaben zufolge prallten ein Skoda und ein Mercedes nahe Oberstaufen frontal zusammen. Welches der Fahrzeuge aus welchem Grund in den Gegenverkehr geriet, ist zur Stunde noch unklar.

Für die Skoda-Fahrerin kam jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch an der Unfallstelle. Ihr Beifahrer erlitt schwere Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrer des Mercedes erlitt leichte Verletzungen. Aufgrund des Unfalls musste die Bundesstraße für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Die Polizei hat weitere Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.


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bremen
Dienstag, 15. April 2014, ca. 11:15 Uhr
Bremen
News-Nr.: 18606

Bremen:
Antragsteller versprüht nach Streit mit Sachbearbeiterin Reizgas im Amt für soziale Dienste - Zwölf Verletzte

Sechs Personen müssen ins Krankenhaus gebracht werden - Rettungskräfte im Großeinsatz - Genaue Hintergründe des Streits unklar - Umfangreiches Material mit zwei O-Tönen

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(ah) Reizgasattacke m Amt für soziale Dienste in der Bremer Neustadt: Ein Antragssteller versprühte am Dienstagvormittag ersten Angaben zufolge nach einem Streit mit einer Sachbearbeiterin eine bislang noch unbekannte Substanz - offensichtlich Reizgas oder Pfefferspray - in dem Gebäude, so dass zwölf der insgesamt etwa 80 Personen, die sich zu diesem Zeitpunkt im Inneren befanden, Augen-  und Atemwegsreizungen erlitten.

Zahlreiche Rettungskräfte waren vor Ort, um die Verletzten zunächst in einem Großraumrettungswagen zu versorgen; sechs Personen mussten schließlich in ein Krankenhaus eingeliefert werden.


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