Aktuelle Meldungen

niedersachsen
Samstag, 20. Dezember 2014, 12:00 Uhr
Bremerhaven und Cuxhaven, Niedersachsen
News-Nr.: 19768

Schwere Sturmböen an der Nordsee:
Surfer nutzen Naturgewalten auf eigene Weise

Stürmische Bilder von der Nordseeküste in Cuxhaven und Bremerhaven

Bremerhaven
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(et) Das angekündigte Sturmtief zieht seit dem Samstagmorgen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h über Norddeutschland und die Nordseeküste.

Größere Schäden blieben bislang aus. In Sahlenburg bei Cuxhaven nutzten dafür Surfer die Naturgewalten auf ihre ganz eigene Weis. Trotz Sturm und Regen trauten sich auf das unruhige Wasser hinaus und genossen anscheinend das Wetter.


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berlin
Samstag, 20. Dezember 2014, 10:30 Uhr
Berlin
News-Nr.: 19767
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(et) Das KaDeWe, bekanntestes Kaufhaus Berlins wurde am Samstagmorgen überfallen.

Am letzten Shoppingwochenende vor Weihnachten, bei prall gefüllten Kassen, stürmten gegen 10:30 Uhr vier maskierte Männer in das Kaufhaus und überfielen dort einen Tiffany-Juwelier. Die Täter versprühten Reizgas, dass sich durch die Klimaanlage schnell ausbreitete. Elf Personen wurden dadurch verletzt, darunter auch ein Kleinkind. Das auch Schüsse gefallen sein sollen, wollte die Polizei weder bestätigen noch dementieren. Sie zerschlugen mehrere Vitrinen und raubten Uhren und Schmuck. Anschließend flüchteten sie in einem dunklen PKW. Der Überfall dauerte nur wenige Minuten. Die Männer sollen über einen Seiteneingang in das Kaufhaus gelangt sein. Wie viel erbeutet wurde ist noch unklar. Das Kaufhaus wurde danach evakuiert und weiträumig abgesperrt.


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sachsen
Samstag, 20. Dezember 2014, 1:30 Uhr
A4 bei Chemnitz-Ost, Sachsen
News-Nr.: 19766

Unfall auf der A4 bei Chemnitz:
Vier Autos in Karambolage verwickelt - Sechs Personen werden zum Teil schwer verletzt

Ein Unfallopfer wurde sogar eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden

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(gs) Nächtliche Karambolage auf der A4 bei Chemnitz:  Vier Autos wurden in den Unfall verwickelt, sechs Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich gegen 1.30 Uhr auf der Autobahn 4 kurz vor der Ausfahrt Chemnitz Ost. Zum Unfallhergang konnten noch keine Angaben gemacht werden. Jedoch war der Zusammenstoss von mindestens zwei Autos so heftig, dass eine Person in einem Fahrzeug eingeklemmt und von der Feuerwehr aus dem Wagen befreit werden musste. Die Autobahn war über mehrere Stunden in Fahrtrichtung Dresden gesperrt. Neben der Berufsfeuerwehr Chemnitz war auch die Freiwillige Feuerwehr Oberlichtenau, sowie fünf Rettungswagen, zwei Notarztwagen und Einsatzkräfte einer sogenannten schnellen Einsatzgruppe des Rettungsdienstes vor Ort.


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bremen
Samstag, 20. Dezember 2014, 02:00 Uhr
B75 in Höhe Grollander Senke, Bremen
News-Nr.: 19765

Tödliche Spritztour: 16-jähriger klaut Auto von Eltern und rast in den Tod:
Mercedes-Limousine zerreißt bei Aufprall an Schildermast in zwei Teile - Offenbar war der junge Fahrer mit viel zu hoher Geschwindigkeit unterwegs

Leiche von jugendlichem Fahrer konnte erst geborgen werden, nachdem Wrackteil mit Feuerwehr-Großkran gedreht wurde - Beifahrer in akuter Lebensgefahr - Unfassbares Trümmerfeld auf Bundesstraße, auf der nur 70 km/h erlaubt sind

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(gs) Es war ein unfassbares Trümmerfeld, das sich Zeugen und Einsatzkräften in der Nacht auf der Bundesstraße 75 im Bereich Bremen-Grolland bot: Eine Mercedes-Limousine war nach dem Aufprall auf einen massiven Mast eines Hinweisschildes in zwei Teile gerissen. Der Fahrer war offenbar sofort tot, einen Beifahrer konnte die Feuerwehr zwar aus den Resten der Fahrzeugfront befreien, jedoch schwebt dieser weiter in akuter Lebensgefahr, Ärzte kämpften noch in der Nacht um das Leben des jungen Mannes.


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bayern
Freitag, 19. Dezember 2014, 22:00 Uhr
A9 zwischen AD Feucht und AS Allersberg, Nürnberger Land, Bayern
News-Nr.: 19764

Familiendrama auf der A9:
Vater will Auto auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen bringen, als sein 23-jähriger Sohn aus dem fahrenden Wagen springt und von nachfolgendem Auto erfasst wird – Lkw-Fahrer will Unfallstelle ausweichen und überrollt Mutter

Sohn stirbt noch am Unfallort, Mutter erleidet lebensgefährliche Verletzungen – Familienvater und andere beiden Fahrzeugführer stehen unter Schock - Warum Wagen stoppte, ist völlig unklar

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(ch) Eine unvorstellbare Familientragödie hat sich am Abend vor dem vierten Adventswochenende auf der A9 bei Nürnberg ereignet. Zusammen hatten die Eltern ihren Sohn in der Unistadt Würzburg abgeholt und auf den Weg in ihre oberbayerische Heimat gemacht. Während der Fahrt ist es dann möglicherweise zu einem Streit im Wagen gekommen. Aus noch völlig ungeklärten Gründen wollte der 44-jährige Vater jedenfalls seinen Ford Fiesta auf der rechten Fahrspur stoppen. Doch noch während der Wagen rollte, sprang der 23-Jährige aus dem Fahrzeug und rannte auf die Autobahn. Dort wurde er unvermittelt von dem Wagen einer 55-Jährigen erfasst und in die Luft geschleudert. Ein nachfolgender Lkw-Fahrer erkannte die Unfallstelle und wich nach rechts aus, um den Körper des jungen Mannes nicht zu überrollen. Dabei erfasste er jedoch die 42-jährige Mutter, die zwischenzeitlich ausgestiegen war und neben ihrem Wagen stand. Während der Rettungsdienst die Frau mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik bringen konnte, kam für den 23-Jährigen jede Hilfe zu spät. Er war vermutlich sofort tot. Der Familienvater sowie die beiden anderen Fahrzeugführer wurden durch das Gesehene schwer traumatisiert und bedurften psychologischer Hilfe. Die A9 war für Stunden komplett gesperrt, der Verkehr staute sich in Richtung München bis zu zehn Kilometer zurück.


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niedersachsen
Freitag, 19. Dezember 2014, ca. 16:30 Uhr
Nienstädt, Landkreis Schaumburg, Niedersachsen
News-Nr.: 19763
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(et) Ein Großfeuer hat am späten Freitagabend eine große Lagerhalle im Landkreis Schaumburg völlig zerstört. Radiodurchsagen warnen Anwohner vor giftigen Dämpfen.

In der Halle, in der Industriebehälter gereinigt werden war laut ersten Aussagen eine Maschine in Brand geraten. Ein Mitarbeiter versuchte noch mit einem Feuerlöscher einzudämmen, doch auslaufende Flüssigkeiten breiteten sich auf dem Boden aus und fingen Feuer. Binnen weniger Minuten stand die etwa 3000 Quadratmeter große Halle in Vollbrand. Der Mitarbeiter  und eine Reinigungskraft konnten sich gerade noch so ins Freie retten. Auf der Anfahrt war die Rauchsäule bereits aus 20 Kilometern Entfernung sichtbar. Einsatzkräfte der Feuerwehr sind mit einem Großaufgebot aus allen Wehren des Umkreises vor Ort. In der Halle verbrannten etliche Reinigungsmittel, Plastikartikel und Chemikalien. Die Bevölkerung wurde mit Radiodurchsagen vor den giftigen Dämpfen gewarnt.


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niedersachsen
Freitag, 19. Dezember 2014, ca. 13:00 Uhr
Melle, Landkreis Osnabrück, Niedersachsen
News-Nr.: 19761

Herbst oder Winter?
Feuerwehr muss Wasser aus überflutetem Keller und von Straße pumpen

Wasser aus Graben lief nach sehr starken Regenfällen auf Straße und in Keller - Wenige Kilometer entfernt wird weitere Graben überflutet, Wasser droht in Haus zu laufen - Bewohner bemerkt das Wasser rechtzeitig und verständigt die Feuerwehr

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(ah) Auch in Teilen Niedersachsen sorgt das Herbstwetter im Winter für Feuerwehreinsätze, die man eher im September oder Oktober erwarten würde: In Wellingholzhausen im Landkreis Osnabrück stieg der Pegel eines Grabens durch die sehr starken Regenfälle der Nacht und vom Tage derartig stark an, dass das Wasser eine Straße unter Wasser setzte und einen Keller überflutete. Das Wasser wurde zudem in dem Graben noch gestaut, da in dem Gewässer noch Baumstämme nach Baumfällarbeiten vor einigen Tagen lagen.


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sachsen_anhalt
Freitag, 19. Dezember 2014
Brocken im Harz, Sachsen-Anhalt
News-Nr.: 19760

Herbstwetter kurz vor Weihnachten auf dem Brocken:
Orkanböen, Regen und Plusgrade sorgen für alles andere als ein Winterfeeling

Wetterbilder vom Brocken - Orkanböen peitschen mit bis zu 125 Stundenkilometern - Ausflügler: "Bestialisch hier oben"

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(ah) In wenigen Tagen ist Weihnachten und das Wetter ist alles andere als winterlich. Auf dem Brocken im Herbst konnte man zum Beispiel das Gefühl haben, einen Herbstausflug zum Gipfel des höchsten Berges im Harz gemacht zu haben: Plusgrade, Orkanböen mit Spitzen von 125 Stundenkilometern und Regen....

Die wenigen Ausflügler, die sich bei den wenig freundlichen Bedingungen zum Gipfel aufgemacht haben, sind dementsprechend wenig begeistert: "Es ist bestialisch hier oben!".


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niedersachsen
Donnerstag, 18. Dezember 2014, ca. 14:30 Uhr
Delmenhorst, Niedersachsen
News-Nr.: 19759

Fall "Niels H." :
Klinikum Delmenhorst wird sich erstmals zu den Mordermittlungen äußern

Sprecher der Nebenklage äußert sich enttäuscht über Ergebnis der PK - "Hat nichts neues gebracht"

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(ah) Am Nachmittag wird sich das Klinikum Delmenhorst auf einer Pressekonferenz erstmals zu den Mordermittlungen gegen Niels H. äußern. Der ehemalige Krankenpfleger, der unter anderem auch in dem Krankenhaus arbeitete, soll Patienten eine Überdosis eines Herzmittels gespritzt haben und könnte so zahlreiche Menschen zu Tode gebracht haben. Er steht in diesen Wochen wegen dreifachen Mordes und zweifachen Mordversuchs vor Gericht. Eine Sonderkommission ermittelt derzeit, für wie viele Todesfälle Niels H. insgesamt verantwortlich ist; es wird in der Öffentlichkeit über mehr als 180 mögliche Fälle spekuliert. In der Haft soll der 37-Jährige damit geprahlt haben, "der größte Verbrecher der Nachkriegszeit" zu sein; er habe "bei 50 aufgehört haben zu zählen".


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niedersachsen
Freitag, 19. Dezember 2014, ca. 10:00 Uhr
Elsfleth, Landkreis Wesermarsch, Niedersachsen
News-Nr.: 19758

Elsfleth:
Reetdachhaus bei Brand weitgehend zerstört

Bewohner können sich unverletzt retten - Brandursache noch unklar - Feuerwehr kann Übergreifen des Brandes auf Nachbarhaus verhindern

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(ah) Im niedersächsischen Elsfleth ist am Freitag ein Reetdachhaus bei einem Brand weitgehend zerstört worden. Es gelang der Feuerwehr, das Feuer bald unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen des Brandes auf ein Nachbarhaus zu verhindern; an dem Brandhaus entstanden durch das Feuer und das Löschwasser jedoch erhebliche Schäden.

Menschen wurden nicht verletzt; die Bewohner konnten sich ins Freie retten. Die Brandursache ist noch unklar. Entsprechende Ermittlungen laufen.


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