NewsNr. 5311
Datum: 01.07.07, 06:57 Uhr
Stand: 01.07.07, 06:57 Uhr
Stand: 01.07.07, 06:57 Uhr
Kilometerweit sichtbare schwarze Rauchsäule:
Großfeuer in Kabelproduktionswerk - 2000m² große Produktions- & Lagerhalle brennt in voller Ausdehnung
Feuerwehr geht mit Wasserwerfern und neuem Löschunterstützungsfahrzeug (LUF) vor – 50 Meter entfernte Tankstelle muss durch Feuerwehr abgesichert werden - Schaden geht voraussichtlich in die Millionen
Datum: Samstag, 30. Juni 2007, ca. 23.30 Uhr
Ort: Ramsloh, Landkreis Cloppenburg, Niedersachsen
(uf/ssw) Bei einem Großfeuer wurde am Samstagabend in Ramsloh im Landkreis Cloppenburg eine Produktions- & Lagerhalle eines Kabelproduktionswerkes völlig zerstört. Gegen 23.30 Uhr ging in der Leitstelle des Landkreises Cloppenburg ein Notruf über eine brennende Lagerhalle im niedersächsischen Ramsloh ein. Umgehend rückten mehrere Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis zum Unglücksort aus. Den eintreffenden Einsatzkräften bot sich eine dramatische Lage. Eine ca. 2000m² große Produktions- & Lagerhalle brannte in voller Ausdehnung und drohte auf benachbarte Gebäudeteile und eine anliegende Tankstelle überzugreifen. Sofort versuchten die Brandschützer mit Hilfe von mehreren Drehleitern und Wasserwerfern den Brand unter Kontrolle zu bringen. Aufgrund der Lage wurde aus den benachbarten Landkreisen eine umgerüstete Betonpumpe und ein so genanntes Löschunterstützungsfahrzeug (LUF) angefordert. Mit dem „LUF“ konnte der Brandherd ohne die Gesundheit der Feuerwehrkameraden zu gefährden, aus Entfernung über eine Fernsteuerung abgelöscht werden. Mit mehreren Drehleitern und einer umgerüsteten Betonpumpe versuchte die Feuerwehr unter schwerem Atemschutz das Feuer unter Kontrolle zu bringen.
Der Kabelproduktionsbetrieb mit Tochterunternehmen in verschieden Ländern ist weltweit für die Produktion von Mittelspannungskabeln bekannt. Weil das brennende Kupfer und die Kunststoffummantelungen eine enorme Hitze erzeugten, musste die Feuerwehr mit massivem Einsatz von Schaummittel den Brand bekämpfen. Das Gebäudedach stürzte teilweise ein.
Da sehr viel Wasser durch die Vielzahl an Wasserwerfern und Strahlrohren abgegeben wurde, konnte die Feuerwehr nur mit Hilfe eines Pendelverkehrs ausreichend Wasser an die Einsatzstelle transportieren. Im Laufe des Einsatzes konnten die Einsatzkräfte den anliegenden Trakt, der durch eine Brandschutzwand vom betroffenen Teil des Gebäudes abgegrenzt war, sichern. Mitarbeiter der Nachtschicht konnten sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Löscharbeiten werden vorausichtlich noch bis weit in den Sonntag hineinreichen. Der Schaden wird in Millionenhöhe geschätzt.
Die NonstopNews-Bilder und der O-Ton (Nacht):
- Totale der Einsatzstelle
- Großaufgebot von Feuerwehr, Polizei vor Ort
- Mehrere Drehleitern und Wasserwerfer im Einsatz
- Flammen im Gebäude, sehr starke Rauchentwicklung - große Rauchsäule
- Feuerwehr bedient Wasserwerfer
- Atemschutzträger im Einsatz, massive Löscharbeiten von Straßenseite
- Betonpumpe im Löscheinsatz
- Feuerwehr auf Gebäudedach
- O-Ton Manfred Fennen, Gemeindebrandmeister Saterland: „…zum Einsatz…“
- Schnittbilder
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